03.12.2016

Adieu 2016 und (vorübergehend) Kongresshaus

Mit der traditionellen, zum 15. Mal durchgeführten Gala des Breitensports fand das Fussballjahr 2016 am Freitag im Zürcher Kongresshaus seinen Abschluss.

02.12.2016

15. FVRZ-Gala: Sieger der FVRZ-Wettbewerbe

Wir gratulieren allen Preisträgern für ihre ausserordentlichen Leistungen zu Gunsten des Breitenfussballs.

25.11.2016

Taurus Sports AG verlängert den Vertrag um weitere 3 Jahre!

Ein idealer Partner auch für die FVRZ-Vereine.

Fussballverband Region Zürich

Ein herzliches «merssi boggu»

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
bfoxli@bluewin.ch

Fertig gekickt fürs 2016: Am Freitagabend des 2. Dezember fand im Zürcher Kongresshaus die 15. Gala des FVRZ statt. Vieles an dieser Veranstaltung wurde im Lauf der Jahre nach und nach angepasst. Geblieben ist, dass der Verband seinen unermüdlichen Helfern des Breitenfussballs auf diese Weise seinen Dank zukommen liess.

Auch das Fussballjahr 2016 kam – wie alle Jahre – zweigeteilt daher. Zum einen der Zirkus des «grossen» Kicks: EM, Champions League, Euro League, nationale Meisterschaften. Die stets im Fernsehen Präsenten ziehen dem, der dem Fussballfieber verfallen ist – es soll davon viele geben – massenhaft an Freizeitstunden ab. Geschieht (nicht selten) ein Grottenkick, ist dennoch ein «das hätte ich mir ersparen können» nicht lange standhaft: Auch das nächste Spiel ist bereits gebucht, die Chips gekauft, das Bierchen kalt gestellt.

Sie, die an der Gala anwesend waren, kennen die Kehrseite der Medaille. In einem Breitensport verantwortlich zu sein ist – in welcher Charge auch immer – Knochenarbeit. Man braucht zuweilen eine dicke Haut, ohne immun zu werden. Wenn sich alle, die kritisieren und anscheinend immer alles besser wissen, in die Verantwortung mit einbeziehen liessen – kein Verein hätte mehr personelle Sorgen. Es gäbe gar eine Warteliste …

Gewiss: Kritiker nehmen auf ihre Art auch teil. Auch sie sind (nicht immer) aufmerksam, nehmen für dies und jenes eine andere Sichtweise ein. So gut wie völlig wertlos wirds erst dann, wenn sie zwar fest stellen, umgekehrt aber bei Rückfragen nach Alternativen oder Verbesserungen auf stur stellen. «Ich meine ja nur und gehöre nicht zu jenen, die entscheiden» ist die billigste aller destruktiven Bestandesaufnahmen.

Es liesse sich feststellen: Es gibt in einem Verein immer Positivkritiker (mit eigenen Lösungsvorschlägen) und solche, die nicht primär, aber auch des Motzens Willen mitmachen. Dass Letztere leider in der Mehrheit sind, ändert nichts daran, dass jedes Engagement in einem Verein Knochenarbeit bleibt.

So oder so sagte der Verband all jenen, die Verantwortung übernehmen und umsetzen, an diesem Abend einfach ein herzliches «merssi boggu».