28.08.2016

Hitzig waren nur die Temperaturen

Zum traditionellen Kick-off lud der FVRZ am Freitagabend des 26. August Vereine und verdiente Funktionäre ein.

25.08.2016

Fairplay-Trophy SFV (Saison 2015/16)

Frauen 2. Rang: FC Embrach

16.08.2016

FVRZ-Wettbewerbe - Erinnerung

Eingabetermin: 31. August 2016!

Fussballverband Region Zürich

Wieder mal «das erste Foul»

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
bfoxli@bluewin.ch

Schon so oft gehört und nie verstanden. Es läuft die geschätzte 49. Minute in einem Spiel, das mehr Kampf statt Kunst offeriert. Klar: Es geht ja um Punkte und nicht um Schaulaufen mit scharfäugigen Punktrichtern.

Dann eben jene Szene: Der Mittelfeldspieler muss sich an der Seitenlinie mit einem Foul behelfen. Das heisst: er müsste nicht. Er stand situativ falsch und musste kompensieren. Der Regelverstoss war für eine rote Karte zu hart und für «Laufenlassen» zu weich. Ergo zückt der Unparteiische gelb.

Und jetzt: «Schiedsrichter, das gaat doch nüd. Es isch miis erschti Foul.» Wie, das geht nicht? Das geht sehr wohl! Unausgesprochen blieb im einseitigen Dialog die Frage, ob der Reklamierer nur dieses Spiel meinte oder gar in seiner ganzen Karriere (eher unwahrscheinlich) zum ersten Mal gegen die Regeln verstiess.

Der Logik der verbalen Intervention folgend, muss demnach der Schiedsrichter nicht nur topfit sein, die Regeln beherrschen und möglichst immer richtig entscheiden. Man hat bitteschön auch noch – wohl in einer speziellen Kammer des Kleinhirns – 22 Einzelstatistiken über individuelle Regelvergehen der farbig gekleideten Zweibeiner zu führen. Das Freie Auswechseln ab der dritten Liga abwärts machte die Aufgabe durchaus noch zusätzlich erschwerend.

Abgesehen davon ist ein gelbwürdiges Foul als solches zu ahnden – egal, in welcher Minute, egal, wie viele Male man davor schon «zugelangt» hat. Als auch der Trainer noch das berühmte «echli Fingerspitzegfühl» bei dessen Vorübergehen in des Refs Ohr säuselt, ist mein Gedankenreflex wieder mal derselbe. Pfeift doch selbst mal auch nur ein Juniorenspiel und erfüllt in diesem all das, was ihr stets zu bemängeln und zu motzen habt.

Der Grat zwischen Emotionen und dem so gut wie immer ego-zentriertem Gerechtigkeitsgefühl ist zuweilen so schmal wie ein Einzelfaden an einem Spinnennetz.