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Fussballverband Region Zürich - Fussballverband Region Zürich

Frauen-WM-Eröffnungs-Turnier FVRZ für Juniorinnen D/C

Das Jahr 2015 ist das Jahr des Frauen- und Mädchenfussballs. Unsere Frauen-Nationalmannschaft nimmt zum ersten Mal an einer WM-Endrunde teil. Dank der grossen Unterstützung des SV Höngg (Mitorganisator), des Sportamtes der Stadt Zürich, des Schweizerischen Fussballverbandes sowie der Partner/Sponsoren des FVRZ kann am Tag der WM-Eröffnung ein FVRZ-Turnier für die Juniorinnen D/C durchgeführt werden, welches genau nach dem Spielplan der WM-Endrunde gespielt wird. Die Auslosung der Nationen zu den 24 teilnehmenden, bereits von den Vereinen gemeldeten Mannschaften, findet Ende Mai statt. Das Turnier vom Samstag, 6. Juni 2015, auf der Sportanlage Hönggerberg in Zürich, beginnt um 09.00 Uhr und endet mit dem Finalspiel um 15.00 Uhr (Spielbeginn). Schon heute freuen sich die Mannschaften auf viele Zuschauerinnen und Zuschauer.

Erinnerung „Witterungsbedingte Spielverschiebungen“: Platzabtausch bei Junioren/Juniorinnen

Wegen des gedrängten Wettspielkalenders sind bei allen Junioren-/Juniorinnenspielen A+ bis E die Vereine bei Unbespielbarkeit des eigenen Terrains gemäss den bestehenden Weisungen (Handbuch Spielbetrieb) verpflichtet, sich mit dem Gegner in Verbindung zu setzen, um das Spiel nach Möglichkeit auf dessen Terrain austragen zu können. Allfällige Platzabtausche müssen spätestens 5 Stunden vor einem Spiel zwischen den Vereinen abgesprochen und dem FVRZ per Mail mitgeteilt werden.

FC Zürich Frauen: Nach der Meisterschaft auch der Cup-Sieg!

Mit einem 5:0-Sieg gegen den FC Basel wurden die FCZ Frauen in Rapperswil Schweizer Cup-Sieger.

Der Fussballverband Region Zürich gratuliert dem Team und allen Verantwortlichen des Vereins ganz herzlich zu diesem tollen Erfolg!

      Das haben wir nun davon ...

      von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
      bfoxli@bluewin.ch

      Beim Betrachten dieser und ähnlicher Szenen – ob Foto oder bewegte Bilder – ist so ab und zu Innehalten angebracht. Die Foto stammt aus der Primera-Division-Begegnung Atlético Madrid gegen Almería vom Februar diesen Jahres. Eigentlich nur eine Marginalie – es könnte auch in England, Deutschland, Mexiko oder Uruguay entstanden sein. «Fussball modern» kennt bekanntlich keine Grenzen.

      Innehalten deswegen: Jedes Jahr ist irgendwo Schülerturnier. Nicht überall werden bereits Erst- bis Drittklässler daran teilnehmen können. Wenn doch, dann sieht man noch und noch diese Szenen: Alle rennen dem Ball nach. Ein Riesenknäuel und irgendwo zwischen all den Beinen das Rundleder – so spielten wir auch in diesem Alter. Noch so gerne würde man rufen: «Geht mal auseinander und spielt euch den Ball zu.» Würde nichts nützen und wäre wohl ein künstlicher Eingriff in das, was Kinder in diesem Alter unter Fussball verstehen. Und was sie verstehen, spielen sie auch.

      Die fortlaufende Fokussierung des Fussballs auf die physische Komponente bringt mit sich, dass man bei Freistössen in Strafraumnähe und Eckbällen ein «Déjà-vu»-Erlebnis präsentiert erhält. Irgendwer zirkelt das Leder mehr oder minder in den Strafraum in der Hoffnung, es möge einen eigenen «verwütschen». Ist zwar meist nicht der Fall, aber der Ideenreichtum der Hochbezahlten, Bestens-Betreuten und Hochglorifizierten ist punktuell so begrenzt, dass Erst- bis Drittklässler sehr ähnlich agieren. Irgendwie scheinen auch Systemtüftler bei Freistössen und Eckbällen mit ihrem Latein am Ende. Hau einfach den Ball rein – der Rest ist mehr oder minder Zufall.

      Das haben wir nun davon: Im «Fussball modern» muss sich der Zuschauer noch und noch mit solchen komprimierten Ideenlosigkeiten abfinden. Hat man bei Kindern noch Verständnis und findets gar «jöö, wie herzig», hörts bei jenen auf, die seit Jahr und Tag nichts anderes tun als Fussball spielen und Fussball trainieren. Wenn dies das Ergebnis von «Fussball modern» ist, dem «Gegner» alles zuzumachen, was an Improvisation noch möglich wäre, dann ist ein Schülerturnier mit Erst- bis Drittklässlern herzerfreuend schön und begeisternd attraktiv.