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Fussballverband Region Zürich - Fussballverband Region Zürich

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      Das Versteckte in der Sprache

      von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
      bfoxli@bluewin.ch

      Sprache hat unter dem Strich diesen einen Zweck: Was du mir mitteilen willst, soll ich verstehen und umgekehrt. Eine ursprünglich simple Kommunikation hat sich im Lauf der Jahre weiter entwickelt. Für jene, die sich mit Sprache schwer tun, zu einem komplizierten, unüberschaubaren Gebilde. Allein die Rechtschreibung hat noch immer ihre Regeln. Auch wenn die jüngere Generation neue, wieder simplere Sprachformen entwickelt und mit ihnen kommuniziert, bleibt das Grundgerüst bestehen.

      Auch im etablierten Sprachgebrauch gilt ab und an dennoch «du sollst einfach verstehen, was ich meine» – und demnach nicht zwingend punktgenau auf das achten, was ich sage. Dies zu jenem kann differieren. Etwa dann, wenn der eben zu Tal gepreschte Skifahrer ins Mikrophon abgibt: «Der Schnee war äusserst aggressiv.» Ich weiss ja, was er meint – aber faktisch? Aggressiver Schnee? Hat der einen schlechten Tag erwischt, ist schlecht aufgestanden? Hat er gar ins Bein beissen wollen? Ist er übermorgen vielleicht sanft?

      Seit Jahren etabliert ist auch: «Die Piste hat viele Schläge.» O jee – das arme Ding. Hat man sie geschlagen, über Nacht, als niemand die Folter beobachten konnte? Mit Knüppeln drauf gehauen? Auch hier: Es sind Wellen und Löcher und Buckel, die das rhythmische Fahren erschweren. Schläge aber hat die Piste nicht – der Fahrer kriegt sie ab.

      Interessant ebenso, wenn einem Fussballer beim Abschlussversuch von nah oder fern der Ball vom Fuss rutscht. Dann – meint der Reporter – geht das Leder «weit darüber». Staunen ist erlaubt: «Weit» wird im Sprachgebrauch für die Horizontale verwendet. Oder hat je jemals irgendwer einen Fehlversuch beobachtet, der «hoch daneben» ging? Und die viel zitierte «vorderste Front» lässt fragen: Ja, gibts denn irgendwo eine «hinterste Front»?