Seite per E-Mail empfehlen

Fussballverband Region Zürich - Fussballverband Region Zürich

Wettbewerbe des Fussballverbandes Region Zürich (FVRZ)

Die diversen Wettbewerbe des FVRZ dienen dazu, um zum einen die unermüdliche Vereinsarbeit vermehrt zu verdanken und zum anderen das soziale Engagement einer breiteren Öffentlichkeit aufzuzeigen. Es ist unbedingt zu beachten, dass beispielsweise die Eingabe für den Ehrenamtlichen des Jahres (weitere Informationen) oder Vorbildlichen Verein (weitere Informationen) bis spätestens am 31. August 2015 an den FVRZ erfolgt sein muss!

Unser Premium Partner Taurus Sports feiert die Neueröffnung mit seinen FVRZ-Kunden!

Am Samstag, 22. August 2015 ist es soweit. Die Besucher erwarten Sportstars, Wettbewerbe, Gratis Hot Dog und 25% Eröffnungsrabatt! Ein unvergesslicher Tag! Weitere Informationen

Einmalig und nur bei unserem Premium Partner Taurus Sports!

Vom 20. bis 22. August 2015 können die FVRZ-Mitglieder ihre neuen adidas Fussballschuhe bei Taurus Sports kostenlos personalisieren lassen. Wie die Profis! Dein Name! Deine Rückennummer! Weitere Informationen

      Als Schiedsrichter geduldet

      von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
      bfoxli@bluewin.ch

      Einleitend die nackten Zahlen: Per Juli 2014 waren im FVRZ 724 Schiedsrichter gemeldet. Davon waren 290 Schweizer und rund 60 Prozent Unparteiische mit ausländischen Wurzeln. Per anno 2015 haben sich diese Zahlen höchstens im Mikrobereich verändert und dürften in weiteren Jahren auf diesem Verhältnis mehr oder minder stagnieren.

      Von den erwähnten 60 Prozent stammen die Unparteiischen vorwiegend aus dem Raum Ex-Jugoslawien, allein deren 94 aus Albanien/Kosovo/Mazedonien. Sie und die «-ics» – sie vorwiegend aus dem serbokroatischen Raum kommend – sind oft Zielscheibe für gar so manche offene oder versteckte Verbalattacken. Dies geht so weit, dass im Forum der Boulevardzeitung jemand kommentierte, dass er vor dem Länderspiel im März gegen Estland, beim Abspielen der Nationalhymne, nur drei gesehen hat, die «im Notfall das Vaterland verteidigen würden.» Nur drei der elf haben «Morgenrot und Strahlenmeer» gesungen. O jee, o jee ...

      Halbwegs zu den Zahlen zurück: 60 Prozent jener, die ihr Leben lang keine «echten Schweizer» sind, halten mit ihrem Einsatz den Breitenfussball am Leben. Hörten sie von heute auf morgen auf, dann hätte sowohl der FVRZ wie der SFV ein grosses Problem und könnte einen Grossteil der Spiele nicht mehr mit einem Schiedsrichter besetzen. Und jener oft gehörte Einwand, dass sie alle froh seien um einen Zusatzverdienst – na und? Sind sich Schweizer zu schade, diese schwierige Aufgabe anzugehen? Oder brauchen sie einfach das (wenige) Geld nicht?

      Zu den Zahlen zurück: Jene, die immer und überall «echte Schweizer» wünschen, müssten angesichts dieses Verhältnisses auf 60 Prozent aller Fussballspiele verzichten. Vereine würden aufgelöst, Strukturen brächen zusammen – der Schweizer Fussball hätte in seiner jetzigen Form vermutlich ausgedient.

      Und drum kann und muss man diese Seite der Medaille auch einmal erwähnen: Herzlichen Dank an alle «Schweizer-Ausländer», die da mithelfen, dass in der Schweiz so Fussball gespielt werden kann, wie er gespielt wird.