26.07.2016

Handbuch Spielbetrieb und Weisungen FVRZ - Saison 2016/17

Die Weisungen wurden aktualisiert.

25.07.2016

Nach Redesign ist die Website smartphonefähig!

Alle Website-Informationen auf dem Smartphone verfügbar.

20.07.2016

Fortbildung für Leiter Kindersport

Zusätzliches Modul

Fussballverband Region Zürich

Die Entwicklungen wurden bestätigt

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
bfoxli@bluewin.ch

Die Euro 2016 in Frankreich hat den Trend bestätigt: Die Intensität der Partien scheint an einem  oberen Plafond angekommen. Oder gibts im physischen Element noch immer «Luft nach oben»? Noch nie in der langen Geschichte des Fussballs war das Spiel so schnell, so athletisch. Zeit und Raum werden – im übertragenen Sinn, in der faktischen wie emotionalen Wahrnehmung – immer kürzer und kleiner. Dass dabei die Spielqualität vor allem in Sachen Kombinationen abhanden gehen, ist die Kehrseite der Medaille. Fast geschlossene Räume lassen kaum mehr fussballerischen Sauerstoff zu.

Auch wenn es Partien mit hohem spielerischen Gehalt gab, da und dort feine Kombinationen die gegnerischen Defensiven aushebelten: Der Fussball wird in zunehmender Tendenz von der Spannung um ein entscheidendes Tor leben (müssen). Die Ausgeglichenheit der Teams bestätigte, dass es keine «Kleine» mehr gibt, gegen die zu gewinnen ein Leichtes wird. Und gar oft geschah dies: Strafraumtreffer fallen aus an die 50 Prozent Zufalls-Situativem. Gerade in der Massierung von Leuten mit teils nicht mehr klar Zuteilbarem sind unberechenbaren Ping-Pong-Aktionen Tür und Tor geöffnet.

Anders als bei anderen Turnieren geschah dies für einmal nicht: Die Phase der massiven Kritiken an den Unparteiischen. Die Euro 2016 bestätigte: All die Videobeweis-Forderer und «Schiedsrichterhilfe»-Propheten müssen wohl durchaus objektive Abstriche machen. Es ging und geht auch ohne diese Besserwisser-Zeitlupen und «Im-Nachhinein-Gescheit»-Beweise. Und wenn das grösste Turnier Europas ohne diese fraglichen technischen Mittel auskommt, könnten doch auch die einzelnen nationalen Ligen primär die Vernunft von Akzeptanz und Respekt walten lassen.

Sollte man meinen.