Fussballverband Region Zürich

Nachwuchsförderung SFV - Footeco Zürich

Meldung Spieler Jahrgang 2007

Seit 5 ½ Jahren wird Footeco SFV beim FVRZ umgesetzt. In dieser Zeit hat sich die Zusammenarbeit zwischen den Verantwortlichen der drei Spitzenfussball-Vereine und der Breitenfussball-Vereine gut eingespielt. Mit der Lancierung von „Footeco Zürich“, auch dank der Finanzierung des Kantons Zürich, konnte das Nachwuchsförderungsprojekt nochmals verbessert werden.

Die Nachwuchsförderung kann nur umgesetzt werden, wenn die potenziellen Talente der Breitenfussball-Vereine für das Footeco gemeldet werden. Das Stützpunkt-Training ist ein zusätzliches Training, jedoch bleibt der gemeldete respektive aufgenommene Spieler im Breitenfussball-Verein und trainiert sowie spielt am Wochenende weiterhin für seinen Stammverein.

Die Vereine sind aufgefordert, potentielle Talente des Jahrgangs 2007 (FE12) zu melden, welche dann dem geografisch nächsten Stützpunkt zugeordnet werden. Wie bis anhin werden auch in der kommenden Saison 2018/19 die drei Spitzenfussball-Vereine (Grasshopper Club Zürich, FC Winterthur und FC Zürich) die ihnen zugeteilten Ausbildungskreise betreuen. Für die Breitenfussball-Vereine ändert sich somit bezüglich der Zuteilung respektive des Ansprechpartners im Spitzenfussball-Verein nichts.

Spieler des Jahrgangs 2007 müssen die Vereine bis am 31. Januar 2018 mit dem entsprechenden Formular an den Koordinator Footeco Zürich (Theo Widmer, widmer.theo@football.ch) melden.

Für die Mädchen mit Jahrgang 2006 erfolgt Ende November 2017 eine separate Ausschreibung. Die Mädchen können dann dort für die FVRZ Regionalauswahl FE13 gemeldet werden; der Weg ins Footeco ist dann so über die Regionalauswahl möglich.

Die einzelnen Ausbildungskreise (und die entsprechenden Formulare) sind unter folgendem Link ersichtlich: http://www.fvrz.ch/Fussballverband-Region-Zuerich/Auswahlen-Footeco-FVRZ/Footeco-FVRZ/Ausbildungskreise.aspx

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Jahresrückblick der persönlichen Art

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
bfoxli@bluewin.ch
 

Am kommenden Freitagabend des 8. Dezember ist wieder Zeit, uns selbst zu feiern. In der Samsung Hall in Dübendorf-Stettbach begehen Verband und Vereine die traditionelle Jahresschluss-Gala, diesmal in ihrer 16. Auflage. Nebst der örtlichen Verschiebung infolge der Kongresshaus-Renovation warten diese und jene Neuerungen auf die Besucher.

Zusammen das auslaufende (Fussball-)Jahr verabschieden ist das eine. Das andere: Jede und jeder Vereinsengagierte wird – dann allerdings eher im Stillen – seine persönliche Bilanz ziehen. Details wie Gesamtes rückblenden, Gutes wie nicht so Gelungenes ausmachen, Bestätigungen weiter verfolgen und wo nötig Korrekturen anbringen. Die eigene Arbeit möglichst objektiv reflektieren verlangt da und dort ein inneres Aussteigen aus jenem Rad, das auch ehrenamtliche Arbeit in Beschlag nimmt. Was besser wäre dazu geeignet als die Winterpause, in der so vieles brach liegt und «ausruhen» fordert?

Auch der Kommentarschreiber zieht Bilanz. Und freut sich über etwas, was nicht zwingend grosse Schlagzeilen macht. Tröpfchenweise, aber doch stetig entschliessen sich Vereine, die Politik, deren erste Mannschaft mit viel, viel und nochmals viel Geld möglichst weit nach oben zu kaufen, zu ändern. Zu den ehrlichen Wurzeln des eigenen Clubs zurück zu kehren. Die eigenen Nachwuchsspieler so auszubilden, dass sie in der vereins-höchstmöglichen Liga bestehen können. Wie heisst es doch in der Wirtschaft, dem Berufsleben: Bilden und ausbilden ist das A und O einer gesunden Zukunft.

Wer all das Geld, das da während Jahren für die Legionäre per Saläre und Punkteprämien «verbratet» wurde und wird, zusammenzählt, muss sich doch auch diese Frage stellen: Wen denn interessierts, ob Verein X oder Y mit seiner ersten Mannschaft so künstlich weit oben spielt und die andern Mannschaften des Clubs im Breitenfussball dümpeln? Es interessiert primär diejenigen, die diese eigene Politik verfolgen und mit einem künstlichen Aushängeschild sich selbst gefallen und Sponsoren beeindrucken wollen.

Zukunftsgerichtet ist das nicht – man arbeitet für Momentaufnahmen. Mit dem Grundgedanken von «Amateurfussball» haben diese Auswüchse nicht, aber rein gar nichts zu tun. Verantwortung für den eigenen Club und dessen Mitglieder zu übernehmen läuft auf einem anderen Kanal, als permanent auswärtige Spieler einzukaufen. Notabene: Auch diese begannen mal bei einem Breitensportverein. Dieser arbeitete im Nachwuchsbereich wohl um einiges fokussierter. Es ist zu billig (umgekehrt mordsmässig teuer …), weiterhin auf diesem seltsamen Pfad zu wandeln.

Klar: Jeder Verein hat das Recht, sich so zu gestalten, wie ihm vorschwebt. Fragt sich zuweilen nur, ob wirklich alle Vereinsmitglieder – sie sind nach den Statuten das oberste Gremium – dazu «Ja» sagen oder ob die «Entscheidungsträger» jene sind, die eventuell völlig an der Basis vorbei vereinspolitisieren und deren Fokus der für sie offenbar einzig richtige ist.

Anmeldeschluss: Montag, 15. Januar 2018!
Dokumente: