Fussballverband Region Zürich

Clubcorner SFV


Meldung "nicht durchführbare Spielverschiebung"

Eine "nicht durchführbare Spielverschiebung" kann im Clubcorner SFV beispielsweise in den folgenden Fällen ausgelöst werden:
- ab 21 Tage vor Spieldatum
- Schiedsrichter bereits zugeteilt
- neues Verschiebungsdatum mehr als eine Woche nach Spieldatum

In allen Fällen mutiert der FVRZ aufgrund der automatisch eingegangenen Mail-Meldung die Spielverschiebung respektive die Anspielzeit, sofern die Mutation den Weisungen FVRZ entspricht. Der Verein muss somit nichts mehr unternehmen.

Wichtig:

Im Textfeld "Meldung an Verband" des Clubcorners SFV muss bei Spielverschiebungen unbedingt erwähnt werden, dass

  • das neue Datum mit dem Gegner abgesprochen wurde (inkl. Angabe der Person mit Funktion sowie Datum des Gesprächs/Mails);
  • ein bereits aufgebotener Schiedsrichter (siehe Vereinsaufgebot unter dem Verein auf www.fvrz.ch) über die Spielabsage informiert wurde (inkl. Angabe Gesprächsdatum respektive Datum des Mailversandes). Der FVRZ teilt anschliessend einen neuen Schiedsrichter zu.

Nicht vergessen: Anschliessend die Meldung versenden!

 

Spielmutation - Bestätigung durch Trainer erforderlich

Alle Trainer müssen die Bestätigungen umgehend im Clubcorner SFV über die folgende Seite vornehmen:

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Ansprüche und Realitäten

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
bfoxli@bluewin.ch
  

Ein Aufgebot von der Lokalzeitung erhalten, eine Drittligapartie zu fotografieren. Es spielen Grüne gegen Weisse, im Tabellen-Mittelfeld nicht weit voneinander entfernt. Ab Anpfiff gehts munter drauflos, vorwiegend im Mittelfeld. Die Torhüter müssen einige Minuten warten, bis auch sie ins Geschehen mit einbezogen werden. Die Partie ist intensiv, fordert vor allem physische Ressourcen. Zur Pause stehts – den Spielanteilen und Torchancen entsprechend – null-null.

Genau in einer Phase, in denen die Grünen eher auf einem so genannten Oberwasser surfen, treffen die Weissen in deren Netz. Noch sind 30 Minuten zu spielen. Der Gründruck nimmt zu; mit ihm auch erste kleine Gehässigkeiten. Erste kleine Reklamationen gegenüber dem Schiedsrichter, der bislang von stark bis souverän geleitet hat. Aber man weiss: Müdigkeit macht laut und macht auch unkonzentriert. Ein Seitenwechsel-Ball verliert sich im noch nicht gemähten Gras der angrenzenden Wiese; ein Befreiungsschlag scheint die Wolkendecke aufzureissen. Innert zwei Minuten zwei Eckbälle für die Grünen. Die bekannte Massenzusammenkunft im Strafraum. Doch alle warten eigentlich vergeblich: Beide Male haut der Eckballkünstler das Leder ins gegenüber liegende Seitenaus.

Gegen Ende gibts zwei Elfmeter für die Grünen, in der 82. und 88. Minute – beide Male souverän verwandelt. Vorher wars noch Kampf, jetzt ist nur noch Krampf. Die Weissen gleichen in der 93. Minute aus – dann ist Schluss. Auch jetzt: das richtige Ergebnis. Obwohl abgepfiffen ist, gibts jetzt beidseits offenbar massiven Diskussionsbedarf mit dem Unparteiischen, der das souverän meistert. Nachdem gesagt ist, was gesagt werden musste (?), ist definitiv Schluss.

Mich wunderte: Die Ansprüche an einen Schiedsrichter sind oder scheinen immer um einiges höher als ans eigene Vermögen. Alle Beteiligten waren Drittligisten. Und wenn ich einen gesehen habe, der sich für Höheres empfohlen hätte, wars eben jene Person, die bei dessen Verschwinden in die separate Garderobe weiterhin Gesprächsstoff blieb.