Fussballverband Region Zürich

Clubcorner SFV


Meldung "nicht durchführbare Spielverschiebung"

Eine "nicht durchführbare Spielverschiebung" kann im Clubcorner SFV beispielsweise in den folgenden Fällen ausgelöst werden:
- ab 21 Tage vor Spieldatum
- Schiedsrichter bereits zugeteilt
- neues Verschiebungsdatum mehr als eine Woche nach Spieldatum

In allen Fällen mutiert der FVRZ aufgrund der automatisch eingegangenen Mail-Meldung die Spielverschiebung respektive die Anspielzeit, sofern die Mutation den Weisungen FVRZ entspricht. Der Verein muss somit nichts mehr unternehmen.

Wichtig:

Im Textfeld "Meldung an Verband" des Clubcorners SFV muss bei Spielverschiebungen unbedingt erwähnt werden, dass

  • das neue Datum mit dem Gegner abgesprochen wurde (inkl. Angabe der Person mit Funktion sowie Datum des Gesprächs/Mails);
  • ein bereits aufgebotener Schiedsrichter (siehe Vereinsaufgebot unter dem Verein auf www.fvrz.ch) über die Spielabsage informiert wurde (inkl. Angabe Gesprächsdatum respektive Datum des Mailversandes). Der FVRZ teilt anschliessend einen neuen Schiedsrichter zu.

Nicht vergessen: Anschliessend die Meldung versenden!

 

Spielmutation - Bestätigung durch Trainer erforderlich

Alle Trainer müssen die Bestätigungen umgehend im Clubcorner SFV über die folgende Seite vornehmen:

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Die knifflige Penalty-Entscheidung

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
bfoxli@bluewin.ch
  

Kaum ein Spiel beziehungsweise eine Szene daraus hat in den letzten Jahren die Gemüter so in Wallung gebracht wie jene beim Champions-League-Viertelfinalrückspiel Real Madrid gegen Juventus Turin. So gut wie jeder Beobachter dieser überaus spannenden und attraktiven Partie hätte sich doch noch so gern eine Verlängerung gewünscht. Doch dann kam eben jene Entscheidung: Schiedsrichter Michael Oliver ahndete in der 92. Minute eine ungestüme Intervention von Juves marokkanischem Verteidiger Mehdi Benatia im Duell gegen Lucas Vasquez mit einem Foulpenalty, den Cristiano Ronaldo sicher verwertete und den Madrilenen den Halbfinaleinzug bescherte.

Zugegeben: Auch in spürte zwei Seelen in der Brust. Vor allem wegen Juve-Torhüter Gigi Buffon, der seine Ausraster gegen den Ref mit einer roten Karte quittiert bekam. Gerade ihm hätte wohl männiglich (so denn nicht Real-Fan) einen anderen Spielausgang, vor allem aber ein würdigeres Adieu von der europäischen Fussballbühne gewünscht. Es kam bekanntermassen anders.

So eine Entscheidung lässt die Emotionen gleich dem Wasser eines Springbrunnens in die Höhe schiessen. Juventus-Verantwortliche riefen lauthals nach Einführung des Video-Beweises. Wissen sie, dass dieses technische Hilfsmittel in einer anderen Partie gegen die «alte Dame» entscheiden kann? Oder soll der nur eingesetzt werden, wenns um eine eventuelle Pro-Situation geht? Dass dem Schiedsrichter wieder mal «fehlendes Fingerspitzengefühl» unterstellt wurde – dies musste ja kommen. Heisst dies in der Konsequenz: Bis zur 85. Minute gelten die Regeln, und ab dann soll Fingerspitzengefühl primäre Entscheidungsgrundlage sein?

Klar: ein konsequent gepfiffener Elfmeter. Aber es war ein klares Foul; Vasquez wurde durch Benatias Verhalten die Chance vernichtet. Ein weiterer, in vielen Medien postulierter Stammtischgrund war dieser: Der Schiedsrichter hat durch seine Entscheidung den Spielausgang beeinflusst. Stimmt so nicht: Er verhängte nur einen reglementskonformen Elfmeter – Ausgang ungewiss. Weshalb von all den Sportjournalisten-Schlauen und weiteren Hunderttausenden von Beobachtern der Szene stand denn diese Umgekehrt-Variante nie zur Diskussion? Hätte der Ref das Vergehen (wohl des Fingerspitzengefühls wegen …) nicht sanktioniert, hätte er genauso Einfluss aufs Spielgeschehen genommen. Je nach Rosarot der Brille wäre das eine als korrekt und das andere als Falschentscheidung interpretiert worden – oder umgekehrt.