Fussballverband Region Zürich

Projekt «werdeschiri»

werdeschiri.ch als Plattform für die Schiedsrichterrekrutierung

Der Fussballverband Region Zürich (FVRZ) ist Mitglied der Interessensgemeinschaft «werdeschiri», welche Unterstützung bei der Rekrutierung von neuen Schiedsrichtern bietet.

Die Homepage www.werdeschiri.ch bietet jedem Besucher die Möglichkeit, für einmal die Perspektive eines Schiedsrichters einzunehmen. Gleichzeitig gibt es Informationen für Personen, welche sich für die Ausbildung zum Schiedsrichter interessieren. Durch Ausfüllen eines Kontaktformulars wird man anschliessend direkt kontaktiert.

Im Rahmen dieses Projektes werden auf den Sportplätzen des FVRZ-Verbandsgebiets «werdeschiri»-Blachen aufgehängt, um die Plattform aktiv zu bewerben. Diese Blachen werden kommende Woche an den Präsidentenkonferenzen an die Vereine verteilt.

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Kein Aufbau ohne Abschluss

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
bfoxli@bluewin.ch
 

Die Technik machts möglich: Dank hochsensiblen Erfassungsgeräten, gekoppelt mit einfachen, von Hand nachzuführenden «Strichlis», werden bei internationalen TV-Partien mehr oder minder wichtige Statistiken eingeblendet. Die fürs Ergebnis irrelevanten Ballbesitzanteile sind gleichsam interessant wie unbedeutend. Die Anzahl Eckbälle, die addierten Regelvergehen hier und dort machen den Braten auch nicht feiss.

Worüber allerdings ab und zu durchaus zu staunen wäre, ist die Anzahl der Schüsse aufs oder nur Richtung Tor. Diese bewegen sich meist in einem so tiefen Bereich, der die Frage aufwirft: was – nur so viele? Vielleicht neun Abschlüsse, davon deren fünf aufs eigentliche Ziel des Fussballs. Ein bisschen arg mager.

Gewiss: Die sich stetig steigernde Intensität macht das Toreschiessen schwieriger. Wenn gefühlte 138 Beine im und um den Strafraum im Weg stehen, machts fast keinen Sinn, mal auch aus grösserer Entfernung «abzuziehen» – irgendwer wird blockieren oder ablenken. Vielfach sinds gar Mitspieler, die im Weg stehen.

Und genau deshalb: Im Training kein Spielaufbau ohne Abschluss. Ob Tiki-taka oder sieben mit Raffinesse eingebaute Doppelpässe ist Hans was Heiri. Auch – vielmehr nur – der Abschluss zählt. Je mehr Versuche, desto höher wird zwangsläufig die Trefferquote. Alle Passfolgen sollen und müssen in einer Spielphase, wo es um einen kleinen oder bereits relevanten Vorsprung geht, dieses eine Ziel haben. Alles Unnütze weglassen – abschliessen. Was im Training nicht als Maxime gilt, wird auch im Spiel vernachlässigt werden.

Bälle hin und her schieben lassen sich bei einer Führung immer noch.