Fussballverband Region Zürich

Blue Stars Turnier

Schiedsrichterwerbung durch den FVRZ

An Auffahrt fand einmal mehr das alljährliche Blue Stars Turnier auf der Sportanlage Buchlern statt. Bei strahlendem Sonnenschein an beiden Turniertagen lockte die Veranstaltung mehrere Tausend Zuschauer an. Der Fussballverband Region Zürich erhielt vom Gastgeber des Turniers die Gelegenheit, an einem eigenen Stand Werbung für die Schiedsrichterei zu betreiben. So wurden an den beiden Tagen etliche gelbe und rote Karten verschenkt, Videotests gelöst und Regel-Quiz ausgefüllt. Nicht nur ging es aber darum, potentielle Neuschiedsrichter zu finden, sondern auch einfach auf dieses vielseitige Hobby aufmerksam zu machen und den Dialog zu fördern. Des Weiteren war es für die Besucher des Standes eine gute Gelegenheit, für einmal die Perspektive eines Schiedsrichters einzunehmen.

Der Gewinner des Hauptpreises hatte zum Ende des Turniers die Möglichkeit, dem Schiedsrichterquartett des Spiels um Platz 3 bei der Kommunikation auf dem Platz zuzuhören. Von der Tribüne aus konnte er den Funk des Schiedsrichterteams mithören und erhielt so einen einzigartigen Einblick in die Arbeit von Schiedsrichtern auf höchstem Niveau.

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Krampflos in die neue Saison

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
bfoxli@bluewin.ch
 

Fussball ist – das Bild beweist es – vielfach «en Chrampf». Wer wüsste dies nicht besser als Vereins-funktionäre. Für die eigenen Mitglieder stets den Status als Dienstleister zu erfüllen, so gut wie alles zu tun, damit möglichst alles reibungslos läuft – eine Monsteraufgabe. Dies in Zeiten, in denen die berufliche Inanspruchnahme mehr und mehr fordert. Für (zu?) viele geht die eigene Freizeit so gut wie völlig zur Sparte Fussball und Verein.

Die Foto hat Symbolcharakter. Einander helfen, damit die Arbeit für alle leichter fällt. Der Fussball mit seinen oft verschobenen Realitäten und Relationen macht vielfach die Akteure auf dem Rasen zu den angeblich wichtigsten Personen im Verein – ein Fakt, der bis weit hinunter in die Amateurliga grassiert. Der Fussball macht kickende Menschen zuweilen zu regional begrenzten «Mini-Helden». Neuzuzüge sind publizistisch wichtiger als jahrelang von Kleinauf im und in den Verein integrierte Spieler – die sind meist keine Zeile wert.

Einander helfen fängt bei so kleinen Dingen an: Beim Auslaufen vom eben absolvierten Spiel auf den Rasen gucken und allfällige Löcher zumachen – den Platzwart würds freuen. Im Clubrestaurant – meist per Selbstbedienung betrieben – das Geschirr zurück bringen oder die Becher in den Abfallkorb schmeissen – die Wirtsleute würde freuen. Die Garderobe so verlassen, wie man sie selbst wieder vorfinden möchte – das nächste Team würds freuen.

Es ist so einfach: einander in alltäglich kleinen Dingen helfen, damit nicht irgendwann jemand mit wortwörtlichem «Chrampf» am Boden liegen bleibt und Unterstützung braucht, um wieder aufzustehen. Ein Vereinsgeist zeigt sich auch dort, wo so gut wie niemand je hin guckt.

In diesem Sinn wünscht der Verband allen, die in den nächsten Tagen zur neuen Saisons starten, ein möglichst «chrampfloses» Miteinander.