Fussballverband Region Zürich

Erfolgreicher CS-Cup für die Zürcher Teams!

Finaltag in Basel: Drei Schweizer-Meister aus dem Kanton Zürich.

Die Schüler/Schülerinnen-Mannschaften des Kantons Zürich konnten am CS-Cup-Finale (Mittwoch, 14. Juni 2017) grosse Erfolge feiern:

  • Alle Mannschaften erreichten mindestens den dritten Rang in ihren Gruppen.
  • 6 Teams (von 13 Kategorien) standen als Gruppenerste im Halbfinal.
  • 3 Teams konnten gar den Schweizermeister-Titel entgegennehmen: 4-United-Mannschaft aus den Schulen Chappelistein/Weinberg (Ottenbach/Zürich), Knaben 6. Klasse-Mannschaft aus dem Chappelistein (Ottenbach) und Mädchen 5. Klasse Hofacker (Zürich)!

Herzliche Gratulation an alle Teams!

Die Hofi-Girls wurden dank ihrer hervorragenden Leistung (27:0 Tore) gar zum Team of the Year ausgerufen:

Kategorie 4-United: 4. Klasse Mädchen Ottenbach (Chappelistein) mit 4. Klasse Knaben Zürich (Weinberg)

Kategorie M5: 5. Klasse Mädchen Zürich (Hofacker)

Kategorie K: 6. Klasse Knaben Ottenbach (Chappelistein)

 

Weitere Informationen des Schweizerischen Fussballverbandes

zurück

Krampflos in die neue Saison

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
bfoxli@bluewin.ch
 

Fussball ist – das Bild beweist es – vielfach «en Chrampf». Wer wüsste dies nicht besser als Vereins-funktionäre. Für die eigenen Mitglieder stets den Status als Dienstleister zu erfüllen, so gut wie alles zu tun, damit möglichst alles reibungslos läuft – eine Monsteraufgabe. Dies in Zeiten, in denen die berufliche Inanspruchnahme mehr und mehr fordert. Für (zu?) viele geht die eigene Freizeit so gut wie völlig zur Sparte Fussball und Verein.

Die Foto hat Symbolcharakter. Einander helfen, damit die Arbeit für alle leichter fällt. Der Fussball mit seinen oft verschobenen Realitäten und Relationen macht vielfach die Akteure auf dem Rasen zu den angeblich wichtigsten Personen im Verein – ein Fakt, der bis weit hinunter in die Amateurliga grassiert. Der Fussball macht kickende Menschen zuweilen zu regional begrenzten «Mini-Helden». Neuzuzüge sind publizistisch wichtiger als jahrelang von Kleinauf im und in den Verein integrierte Spieler – die sind meist keine Zeile wert.

Einander helfen fängt bei so kleinen Dingen an: Beim Auslaufen vom eben absolvierten Spiel auf den Rasen gucken und allfällige Löcher zumachen – den Platzwart würds freuen. Im Clubrestaurant – meist per Selbstbedienung betrieben – das Geschirr zurück bringen oder die Becher in den Abfallkorb schmeissen – die Wirtsleute würde freuen. Die Garderobe so verlassen, wie man sie selbst wieder vorfinden möchte – das nächste Team würds freuen.

Es ist so einfach: einander in alltäglich kleinen Dingen helfen, damit nicht irgendwann jemand mit wortwörtlichem «Chrampf» am Boden liegen bleibt und Unterstützung braucht, um wieder aufzustehen. Ein Vereinsgeist zeigt sich auch dort, wo so gut wie niemand je hin guckt.

In diesem Sinn wünscht der Verband allen, die in den nächsten Tagen zur neuen Saisons starten, ein möglichst «chrampfloses» Miteinander.