Fussballverband Region Zürich

«Vergangenheit, Zusammenhalt und Zukunft»

Der FC Bülach steht im Jubiläumsjahr des 100-jährigen Bestehens. Herzliche Gratulation im Namen des Fussballverbandes Region Zürich!

Am 20. März 1917 wurde der FC Bülach von ein paar Unentwegten im Restaurant «Lindenbaum» (heutiges «Villa Bacco») aus der Taufe gehoben. Inmitten des ersten Weltkriegs einen Fussballclub zu gründen, offenbarte Optimismus pur. Diesen Mut würdigte OK-Präsident Edi Koller anlässlich der Gründungstag-Party am 20. März auf dem Bülacher «Lindenhof». Namentlich ging die Erinnerung an die ersten FCB-ler Carlo Agostini, Johann Agostini, Anton Dängeli, Walter Fierz, Adrian Freudiger, Ueli Rotacher und Angelo Tezza.
Rund 400 Personen nahmen an erwähnter Party teil. Koller unterstrich die für den Verein so wichtigen Elemente wie «Vergangenheit, Zusammenhalt und Zukunft». «Jeder weiss, das mir von den drei Dingen der Zusammenhalt am nächsten liegt. Es ist wichtig, dass jeder von uns den FC Bülach im Herzen trägt», schloss der OK-Chef seine angenehm kurze Rede. Vereinspräsident Lucio Schiavi verdankte die immense Arbeit aller an den Veranstaltungen involvierten Personen. Rund 100‘000 Franken hat der Verein in die Jubliläumsfeierlichkeiten investiert; das OK hofft auf eine schwarze Null.

Paninibilder-Aktion
Vorgestellt wurde die Idee und Umsetzung des Panini-Projekts. An drei Terminen wurden so gut wie alle FCB-Fussballerinnen und Fussballer fotografiert. Für die 64 Seiten Inhalt konnten und können 480 Bilder gesammelt und eingeklebt werden. Das Heft, von dem 800 Exemplare hergestellt wurden, beinhaltet auch eine FCB-Chronik der 100 Jahre Bestehen. Die mutige Investition weist diesen aktuellen Status aus (Stichtag 10. Juni): 250 Hefte und an die 10‘000 Bilder wurden verkauft. 
Notabene: Kein Team des FC Bülach hat sich für die am selben Wochenende stattfindenden FVRZ-Cupfinals in Kloten qualifiziert. Unbestätigten Gerüchten zufolge geschah dies mit Absicht: Man will an den eigenen Vereins-Festivitäten teilnehmen.

Festprogramm voller Höhepunkte
Vom 23. bis 25. Juni steht ein Vollprogramm an sportlichen Aktivitäten und Unterhaltungen an. Ein Auszug der interessantesten Veranstaltungen:
Freitag:
ab 17:30 Uhr: Boddy Soccer Turnier
Ab 18:00 Uhr: ZSC Lions – EHC Kloten mit anschl. Autogrammstunde
Ab 20:00 Uhr: DJ DRMA im Festzelt
Samstag:
ab 08:00 Uhr: Diverse Turnier F, E, Fussballschule
Ab 16:00 Uhr: FC Bülach Selection – SUISSE Legends
Ab 19:00 Uhr Abendunterhaltung mit Tiziana, Fussballtalk, Rob Spence, Party-Band Surprise; durch den Abend führt Rainer Maria Salzgeber
Sonntag:
ab 10:30  Uhr: Ehrengastessen
Ab 14:30 Uhr:  FC Bülach 1 – FC Winterthur (Challenge League)

Die detaillierte Version der Veranstaltungen sowie weitere Informationen zum Jubiläumsanlass sind auf der Internetseite www.1917.ch abrufbar.

Dank des Stadtpräsidenten
Der FC Bülach ist die grösste Sport- und Freizeitorganisation in Bülach für Kinder und Jugendliche. Jedes Jahr ermöglicht er rund 150 Kindern den Besuch der Fussballschule. Zahlreiche Mädchen und Knaben aus verschiedenen Nationen spielen in den Mannschaften. Der FC Bülach leistet ehrenamtlich eine äusserst wichtige Jugend- und Integrationsarbeit für unsere Stadt. Ich danke dem FC Bülach für seinen enormen Einsatz und gratuliere herzlich zu diesem grossen Jubiläum!
(Mark Eberli, Stadtpräsident)

Impressionen (Fotos: Bruno Füchslin, Medienberichtersatter FVRZ)

Stadtrat, Sportminister und FCB-Veteran Jürg Hintermeister (rechts) ersteigerte das erste Panini-Bild für 110 Franken.

Auf die FCB-Mitglieder kommt ein «Einsatz total» zu.

OK-Präsident Edi Koller (links) und FCB-Präsident Lucio Schiavi anlässlich der Gründungstag-Party auf dem «Lindenhof».

Die Paninibilder fanden an der Gründungstag-Party bereits reissenden Absatz.

Der Fussballverband Region Zürich publiziert bei Vereins-Jubiläen (50, 75 und 100 Jahre) eine News-Mitteilung. Vereine mit einem solchen Jubiläum werden jeweils anfangs des Jahres kontaktiert. Es steht den Vereinen offen, ob ein Bericht publiziert wird; ein solcher kann auch als Vorinformation für bevorstehende Jubiläumsaktivitäten augeschaltet werden.

 

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Anmeldeschluss: Montag, 15. Januar 2018!
Dokumente:

Vom Grasnarben-Hickhack

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
bfoxli@bluewin.ch
 

Der Schiedsrichter hat ihm, dem so erzürnten und subjektiv benachteiligten Trainer wenige Minuten vor Spielschluss offeriert, eine Viertelstunde nach der Partie kurz zusammenzusitzen. Damit sich die Wogen glätten und man im Austausch der Ansichten doch immerhin gegenseitig mit Anstand und Respekt adieu sagen kann. Chapeau. Muss ja nicht immer so sein, aber es kann. Vielleicht zuweilen gar einfach mal nötig.

Der jetzt nicht mehr so Erzürnte, aber noch immer als untervorteilt Gefühlte fasst sich in der Unparteiischen-Garderobe kurz. Er erwähnt drei resultatentscheidende Szenen, die seiner Meinung nach nicht richtig sanktioniert wurden. Zum ersten der fast obligat nicht gegebene «klare Penalty». Daraus entwickelte sich der Gegenstoss, weil ein Viertel seines Teams nicht aufpasste und den ersten Minustreffer einleitete. Kurz vor Schluss dann noch dieser Freistoss, der nie und nimmer einer war und zum 2:4 führte. Drei Szenen, die dem Gast die Punkte schenkten.

So so. Mir ist unbekannt, was der Schiedsrichter antwortete. Vermutlich blieb er bei den trainer-erwähnten Vorkommnissen. Er hätte aber auch so faktisch-realistisch antworten können: «Lieber Trainer. Wenn ich den Penalty gegeben hätte, wären die andern Szenen so nie geschehen. Weil unmittelbar nach meinem Pfiff wären die Wege des Balls sowohl zeitlich wie platzgeografisch total anders ausgefallen. Es wären völlig andere Einzel- und Gesamtsituationen entstanden, so unberechenbar, wie der Fussball halt so ist und bleibt.» Jetzt hätte der Trainer zwar nicht begriffen, aber kapituliert. Und danach unter Seinesgleichen wohl verlauten lassen, dass man «mit dem nicht reden kann.»

So ists halt. Man erwähnt zwar total reale Fakten und wird dennoch als Philosoph tituliert, der nicht konkret Stellung nehmen will. Allein deshalb, weil ab und zu die Versuchung nahe liegen könnte, über die so eng an den Augen liegende eigene Nasenspitze hinaus zu gucken. Und weil man versucht ist, dieses elende, sich noch und noch und stetig wiederholende Grasnarben-Hickhack vielleicht mal in eine andere Umlaufbahn zu spedieren.