Fussballverband Region Zürich

Die Senioren-Partien bescherten 25 Treffer

Gestern Abend gehörte das FVRZ-Cupfinalwochenende ausschliesslich der Seniorenabteilung.

Auch diese vier Spiele, von 600 Zuschauern verfolgt, endeten – wie schon am Vorabend die Juniorenpartien – ohne Platzverweis. Fairplay als oberste Maxime ist das, was sich der Verband seit jeher wünscht.

 

Senioren 30+: frühe Treffer entschieden
Zwei bereits frühe Küsnachter Treffer gaben die Richtung vor. Weil Srbija den Anschluss infolge eines nicht verwandelten Elfmeters vergab, blieb die Differenz bis zum Pausenpfiff bestehen. Obwohl beidseits weitere Treffer fielen, änderte sich an dieser Zweitore-Distanz bis zum Schlusspfiff nichts mehr.

Srbija – Team Herrliberg/Küsnacht 2:4 (0:2)
190 Zuschauer. Schiedsrichter: Antonin Voldan. Assistenten: Dominik Grolimund, Richard Hinrichs.
Tore: 8. Zivanovic (Eigentor) 0:1. 13. Bieli 0:2. 50. Schneider (Handspenalty) 0:3. 52. Zivanovic (Foulpenalty) 1:3. 56. Bieli 1:4. 63. Selakovic 2:4.
Srbija: Subotic, Prvulovic, Maskovic, Mihajlovic, Jinga, Selakovic, Visnijc, Bosiokovic, Zivanovic, Marceta, Gordon. - Einwechselspieler: Milenkovic, Stojanovic, Dos Santos Coutinho, Zivkovic, Stojkovic, Spasic, Janicijevic.
Team Herrliberg/Küsnacht: Würmli, Schneuwly, Ledergerber, Trazza, Bieli, Roth, Schumacher, Schneider, Klingler, Bühler, Pereira Leite. - Einwechselspieler: Bosio, Babey, Dubler, Tognoni, Schmidt, Wipf, Grischott.
Bemerkungen: 26. Würmli hält Foulpenalty von Selakovic. Sieger Herrliberg/Küsnacht wird für die Teilnahme am Schweizer Cup gemeldet.

 

Senioren 40+: Entscheidung per Elfmeterschiessen
Wädenswil verpasste den Führungstreffer mehrfach, ehe nach 20 Minuten dann doch das 1:0 fiel. Die Antwort folgte sozusagen auf dem Fuss; man konnte ergebnismässig wieder von vorn beginnen. Das Pausen-Remis entsprach dem beidseits Gezeigten. Das Szenario eines Treffers und unmittelbar folgenden Gegentors wiederholte sich, diesmal umgekehrt. Letztlich entschieden die Penaltys für Wädenswil.

Brüttisellen-Dietlikon – Wädenswil 4:6 nach Penaltys (2:2, 1:1)
270 Zuschauer. Schiedsrichter: Emrush Gjukaj. Assistenten: Reto Bigger, Paul Steinmann.
Tore: 19. Pappone 0:1. 21. Karrer 1:1. 59. Sofia 2:1. 62. Syfrig 2:2.
Brüttisellen-Dietlikon: Petricig, Matera, Siber, Plesner, Leone, Karrer, Hangartner, Schärer, Politano, Fasanella, Sofia. - Einwechselspieler: Cardoso, Giarnese, Orsi, Grieco, Micaglio, Maione, Perez.
Wädenswil: Bingisser, Bislin, Kälin, Kessler, Fisler, Thomas Schertenleib, Iaquinta, Niklaus Schertenleib, Andreas Geiger, Meier, Pappone. - Einwechselspieler: Syfrig, Brauchhardt, Streuli, Widmer, Kurt Wieser, Erich Wieser, Giezendanner.
Bemerkungen: Brüttisellen-Dietlikon ohne Palma, Munafo, Delledonne und Tendero (alle verletzt) sowie Meili, Tortorelli und Forte (alle abwesend). Wädenswil ohne Landolt (gesperrt), Christian Geiger, Grisoni, Krauer und Sacconi (alle verletzt) sowie Zimmerli, Bachmann, Bisig und Hess (alle abwesend). Rekord-Zuschauerzahl anlässlich eines 40+-Spiels.

 

Senioren 50+/11-er: Altstetten stellte das stärkere Team
Stets leichte Spielvorteile mündeten nach 25 Minuten zur Altstetten-Führung. Kurz nach dem Wechsel trafen die Zürcher per Doppelpack innert Kürze zur bereits definitiven Entscheidung. Tuggen wehrte sich zwar nach vorhandenen Kräften, konnte jedoch auf den Rückstand nicht mehr reagieren.

Tuggen/Buttikon – Altstetten 0:3 (0:1)
100 Zuschauer. Schiedsrichter: Milaim Lakna. Assistenten: Adnan Sagin, Senad Omerovic.
Tore: 25. Teixeira Da Silva 0:1. 36. Eggspühler 0:2. 41. Eggspühler 0:3.
Tuggen/Buttikon: Hegner, Angehrn, Janser, Steinauer, Jakaj, Laib, Ruoss, Mauro, Keller, Lieshaj, Bamert. - Einwechselspieler: Arpagaus, Laffusa.
Altstetten: Gerber, Shina, Huser, Herlig, Loskow, Köllner, Spalinger, Guthmann, Teixeira Da Silva, Piu, Eggspühler. - Einwechselspieler: Norton, Hausheer, Cabanas, Mäder, Diggelmannn, Salin, Baumann.
Bemerkungen: Tuggen/Buttikon ohne Bonthuis (verletzt) sowie Pistilli, Greb, Vigini und Steiner. Altstetten ohne Speri und Barbieri (verletzt) sowie Di Pierno, Holliger und Murciano (alle abwesend). 32. Steinauer rettet nach einem Teixeira-Da-Silva-Abschluss auf der Linie.

 

Senioren 50+/7-er: deutlicher Zu-Null-Erfolg
Die Partie kannte bei Spielschluss einen herausragenden Namen: Wagens Besim Hoxhaj avancierte mit seinen fünf Volltreffern zum Mann des Spiels. Bereits in der Startminute ging die nachmaligen Sieger in Führung und bauten diese in unregelmässigen Abständen bis zum deutlichen Skore aus.

Wädenswil – Wagen 0:6 (0:3)
40 Zuschauer. Schiedsrichter: José August De Almeida.
Tore: 1. Hoxhaj 0:1. 22. Hoxhaj 0:2. 30. Hoxhaj 0:3. 48. Hoxhaj 0:4. 55. Hoxhaj 0:5. 70. Gügler 0:6.
Wädenswil: Mühlemann, Frick, Wittwer, Fischer, Gehri, Utiger, Geiger. - Einwechselspieler: Hotz, Wenger, Hui, Jankovic, Vukas, Prinz, Hintermann, Ciavarella, Staub.
Wagen: Helbling, Kessler, Isufi, Gügler, Hoxhaj, Bailer, Helbling. - Einwechselspieler: Zuppiger, Zehnder, Peduto, Diethelm.
Bemerkungen: Wädenswil ohne Kühni und Maiolatesi (beide verletzt). Wagen ohne Beer und Gerstetter (beide abwesend).

 

Endspiele der Frauen und Männer
Heute Samstag stehen sechs weitere Partien an; mit ihnen wird das Cupfinal-Wochenende auch abgeschlossen. Vier Begegnungen gehören dem Juniorinnen-/Frauenfussball; die Blue Stars sind in drei Partien vertreten. In den letzten Spielen des Tages machen die Aktiven der Frauen und Herren ihre besten Cupmannschaften der Saison 2016/17 aus.

Heute Samstag spielen
10.00 Uhr: Junioren D (9er; Axpo-Cup): Dietikon – Embrach
11.30 Uhr: Juniorinnen D (7er; Axpo-Cup): Team Küsnacht/Zollikon – Wiesendangen
12.15 Uhr: Juniorinnen C (9er; Axpo-Cup): Wädenswil – Blue Stars
13.15 Uhr: Juniorinnen B (9er; Axpo-Cup): Blue Stars – Glattal Dübendorf
15.30 Uhr: Aktive Frauen (Axpo-Cup): Blue Stars – Richterswil/Wädenswil
18.00 Uhr: Aktive Herren (René-Faigle-Cup): Wallisellen – Bassersdorf

Alle Partien der FVRZ-Cupfinals finden auf dem Klotener Stighag statt. Der Eintritt ist frei; der umfangreiche kulinarische Part liegt in den Händen des bewährten Organisators FC Kloten.

 

Bilder: Franz Feldmann/www.sportfotos.ch

Cupsieger Senioren 30+: Team Herrliberg-Küsnacht

Cupsieger Senioren 40+: FC Wädenswil

Cupsieger Senioren 50+: FC Altstetten

Cupsieger Senioren 50+/7er: FC Wagen

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Anmeldeschluss: Montag, 15. Januar 2018!
Dokumente:

FCs als Bewegungs-Auffangbecken

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
bfoxli@bluewin.ch
 

Bei einem Kollegen und dessen Partnerin zum Nachtessen eingeladen – es gibt Milchreis mit Zimt, inklusive Zwetschgen. Dafür ginge ich meilenweit, bin aber dennoch froh, dass die Fahrt nur eine knappe Viertelstunde dauert. Da parkieren wir mal und gehen ein paar Treppenstufen hoch bis vors Haus in der Überbauung.

Immer einen Fotoapparat dabei für den Fall wie diesen: Ein schönes grünes, aber kleines Feld mit eben dieser Tafel. Für einen Fussballangefressenen löst dies zwangsläufig innere Reaktionen aus. Die erste: Aha – ein Hundekotverbot findet sich nirgends; Fussball spielende Kinder sind «gefährlicher». Ein Erinnerungs-Fallrückzieher in die eigene Damals-Zeit: Luxus pur. Zehn Meter neben dem Elternhaus eine Kuhwiese zum Fussball spielen, Ski fahren und Schlitteln, 200 Meter weiter hinten ein grosser Wald. Spielplätze «zum versaue». Heute: die Wiese ist komplett verbaut (oder gar «versaut»?). Spielende Kinder: höchstens auf einem kleinen, betonierten Vorplatz.

Aber ich kann nicht innerlich lospoltern kontra dieser Tafel und den «bösen Erwachsenen», die dahinter stecken. Sie haben auch ein Recht auf Ruhe. Gerade in Überbauungen – je nachdem, wie sie angeordnet sind – löst Lärm zusätzliche Echos aus. Am 1. August beispielsweise muss man die sinnlose Knallerei gleich dreifach reinziehen. So schüttelt ob dem Fussballverbot höchstens das Herz den Kopf (geht dies überhaupt?).

Ein Fussballclub, ein Sportverein allgemein muss mit seinem Engagement für die Jugend dieses nach und nach gewachsene, auch durch äussere Umstände entstandene Bewegungs-Manko ausgleichen. Und dieser kaum irgendwo deklarierte Auftrag ist allemal weit, weit wichtiger als die möglichst höchste Ligazugehörigkeit einer ersten Mannschaft. Ein Sportclub steht als Bewegungs-Auffangbecken am Anfang (oder am Ende – je nachdem …) einer Gesellschaft, die wächst und wächst und ihren Raum braucht und nimmt.

Und es sind nicht «die andern»: Wir alle wohnen irgendwo, wos mal jungfräulich grün war und Kicken erlaubt, verboten oder immerhin «geduldet» war.