Fussballverband Region Zürich

Lebendige Fotos erinnern an die Cupfinals 2017

Ab sofort sind die Cupfinal-Bilder im Media-Center zur Ansicht aufgeschaltet. Sie erinnern an 13 Endspiele mit total rund 400 Spielerinnen und Spielern.

 Link zum Mediacenter (Button oben - schwarze Leiste)

Noch wirken bei den FVRZ-Verantwortlichen die Pokal-Endspiele nach. War die Veranstaltung die beste je erlebte? Das Wetter stimmte, es gab nicht einen Platzverweis, die Zuschauerzahl erreichte Höchstwerte – die nächsten Austragungen dürften Mühe haben, die Ausgabe 2017 zu überbieten.

Der Dank für fast perfekt Gelungenes geht primär an den auch diesmal wieder hervorragend arbeitenden Gastgeber FC Kloten (Gastronomie, Blachen aufhängen, Putzen, Platz zeichnen, Parkplatzeinweisungen, Zelt aufstellen und alles, was da an Kleinarbeiten sonst noch erledigt wurde). Erneut wurden – wie in vielen vergangenen Jahren – Hunderte von Freiwilligen-Stunden investiert, um rund 400 Fussballerinnen und Fussballern die bestmögliche Ausgangslage für ihren (eventuellen) Karrierehöhepunkt zu schaffen.

Viele weitere ehrenamtliche Helfer im Umfeld steuerten das Ihrige für einen unvergesslichen Anlass bei (Medienberichterstatter, Fotograf, Speaker, Funktionäre der Abteilungen Spielbetrieb und Senioren) und auch die Samariter zeigten Dauerpräsenz und leisteten mit Worten sowie Taten mehr als nur erste Hilfe. Nicht zuletzt verhielten sich Spieler, Trainer und Zuschauer ganz im Sinn von «Fair sein ist in» an jene Regeln, die den Fussball ausmachen: Emotionen und Disziplin sind keine Widersprüche, sondern machen erst die Faszination «unseres» Sports aus.

Merssi boggu allen!

zurück
Anmeldeschluss: Montag, 15. Januar 2018!
Dokumente:

Vom Grasnarben-Hickhack

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
bfoxli@bluewin.ch
 

Der Schiedsrichter hat ihm, dem so erzürnten und subjektiv benachteiligten Trainer wenige Minuten vor Spielschluss offeriert, eine Viertelstunde nach der Partie kurz zusammenzusitzen. Damit sich die Wogen glätten und man im Austausch der Ansichten doch immerhin gegenseitig mit Anstand und Respekt adieu sagen kann. Chapeau. Muss ja nicht immer so sein, aber es kann. Vielleicht zuweilen gar einfach mal nötig.

Der jetzt nicht mehr so Erzürnte, aber noch immer als untervorteilt Gefühlte fasst sich in der Unparteiischen-Garderobe kurz. Er erwähnt drei resultatentscheidende Szenen, die seiner Meinung nach nicht richtig sanktioniert wurden. Zum ersten der fast obligat nicht gegebene «klare Penalty». Daraus entwickelte sich der Gegenstoss, weil ein Viertel seines Teams nicht aufpasste und den ersten Minustreffer einleitete. Kurz vor Schluss dann noch dieser Freistoss, der nie und nimmer einer war und zum 2:4 führte. Drei Szenen, die dem Gast die Punkte schenkten.

So so. Mir ist unbekannt, was der Schiedsrichter antwortete. Vermutlich blieb er bei den trainer-erwähnten Vorkommnissen. Er hätte aber auch so faktisch-realistisch antworten können: «Lieber Trainer. Wenn ich den Penalty gegeben hätte, wären die andern Szenen so nie geschehen. Weil unmittelbar nach meinem Pfiff wären die Wege des Balls sowohl zeitlich wie platzgeografisch total anders ausgefallen. Es wären völlig andere Einzel- und Gesamtsituationen entstanden, so unberechenbar, wie der Fussball halt so ist und bleibt.» Jetzt hätte der Trainer zwar nicht begriffen, aber kapituliert. Und danach unter Seinesgleichen wohl verlauten lassen, dass man «mit dem nicht reden kann.»

So ists halt. Man erwähnt zwar total reale Fakten und wird dennoch als Philosoph tituliert, der nicht konkret Stellung nehmen will. Allein deshalb, weil ab und zu die Versuchung nahe liegen könnte, über die so eng an den Augen liegende eigene Nasenspitze hinaus zu gucken. Und weil man versucht ist, dieses elende, sich noch und noch und stetig wiederholende Grasnarben-Hickhack vielleicht mal in eine andere Umlaufbahn zu spedieren.