Fussballverband Region Zürich

In stillem Gedenken

Albin Kümin-Hess, Ehrenmitglied FVRZ

 

 

Schlieren, 6. September 2017

 

Todesanzeige

 

Traurig teilen wir Ihnen mit, dass unser Ehrenmitglied

 

Albin Kümin-Hess

24. Januar 1928 - 3. September 2017

 

nach einem erfüllten und frohgemuten Leben am Sonntag im Alterszentrum Viktoria Bern eingeschlafen ist.

 

Albin Kümin wurde 1952 als ZUS-Delegierter sowie Präsident der Rekurskommission an der Delegiertenversammlung des Fussballverbandes Region Zürich (FVRZ) gewählt. Im Jahre 1956 erfolgte die Berufung ins Zentralsekretariat des SFV. Dank seiner grossen Erfahrung wurde Albin Kümin im Jahr 1973 in den Verbandsrat SFV gewählt und von 1980 bis 1983 war er auch Mitglied der Nationalmannschaftskommission.

 

Trotz seiner vielen Verpflichtungen beim SFV blieb der „Seebacher“ unserer Region stets treu. So war er unter anderem an vielen Veranstaltungen des FVRZ als Referent im Einsatz. Auf Grund seiner überaus grossen Verdienste für den Zürcher Breitenfussball wurde er vom FVRZ 1992 mit der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet.

 

Wir trauern um einen verdienstvollen Funktionär und werden ihn stets in dankbarer Erinnerung behalten. Seinen Angehörigen sprechen wir unser herzlichstes Beileid.

 

FUSSBALLVERBAND REGION ZÜRICH

Regionalvorstand

 

Die Abschiedsfeier, zu der alle Verwandten und Bekannten herzlich eingeladen sind, findet am Freitag, 8. September 2017, um 10.30 Uhr in der Kapelle des Alterszentrums Viktoria, Schänzlistrasse 63, 3013 Bern, statt.

 

 

 

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Jahresrückblick der persönlichen Art

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
bfoxli@bluewin.ch
 

Am kommenden Freitagabend des 8. Dezember ist wieder Zeit, uns selbst zu feiern. In der Samsung Hall in Dübendorf-Stettbach begehen Verband und Vereine die traditionelle Jahresschluss-Gala, diesmal in ihrer 16. Auflage. Nebst der örtlichen Verschiebung infolge der Kongresshaus-Renovation warten diese und jene Neuerungen auf die Besucher.

Zusammen das auslaufende (Fussball-)Jahr verabschieden ist das eine. Das andere: Jede und jeder Vereinsengagierte wird – dann allerdings eher im Stillen – seine persönliche Bilanz ziehen. Details wie Gesamtes rückblenden, Gutes wie nicht so Gelungenes ausmachen, Bestätigungen weiter verfolgen und wo nötig Korrekturen anbringen. Die eigene Arbeit möglichst objektiv reflektieren verlangt da und dort ein inneres Aussteigen aus jenem Rad, das auch ehrenamtliche Arbeit in Beschlag nimmt. Was besser wäre dazu geeignet als die Winterpause, in der so vieles brach liegt und «ausruhen» fordert?

Auch der Kommentarschreiber zieht Bilanz. Und freut sich über etwas, was nicht zwingend grosse Schlagzeilen macht. Tröpfchenweise, aber doch stetig entschliessen sich Vereine, die Politik, deren erste Mannschaft mit viel, viel und nochmals viel Geld möglichst weit nach oben zu kaufen, zu ändern. Zu den ehrlichen Wurzeln des eigenen Clubs zurück zu kehren. Die eigenen Nachwuchsspieler so auszubilden, dass sie in der vereins-höchstmöglichen Liga bestehen können. Wie heisst es doch in der Wirtschaft, dem Berufsleben: Bilden und ausbilden ist das A und O einer gesunden Zukunft.

Wer all das Geld, das da während Jahren für die Legionäre per Saläre und Punkteprämien «verbratet» wurde und wird, zusammenzählt, muss sich doch auch diese Frage stellen: Wen denn interessierts, ob Verein X oder Y mit seiner ersten Mannschaft so künstlich weit oben spielt und die andern Mannschaften des Clubs im Breitenfussball dümpeln? Es interessiert primär diejenigen, die diese eigene Politik verfolgen und mit einem künstlichen Aushängeschild sich selbst gefallen und Sponsoren beeindrucken wollen.

Zukunftsgerichtet ist das nicht – man arbeitet für Momentaufnahmen. Mit dem Grundgedanken von «Amateurfussball» haben diese Auswüchse nicht, aber rein gar nichts zu tun. Verantwortung für den eigenen Club und dessen Mitglieder zu übernehmen läuft auf einem anderen Kanal, als permanent auswärtige Spieler einzukaufen. Notabene: Auch diese begannen mal bei einem Breitensportverein. Dieser arbeitete im Nachwuchsbereich wohl um einiges fokussierter. Es ist zu billig (umgekehrt mordsmässig teuer …), weiterhin auf diesem seltsamen Pfad zu wandeln.

Klar: Jeder Verein hat das Recht, sich so zu gestalten, wie ihm vorschwebt. Fragt sich zuweilen nur, ob wirklich alle Vereinsmitglieder – sie sind nach den Statuten das oberste Gremium – dazu «Ja» sagen oder ob die «Entscheidungsträger» jene sind, die eventuell völlig an der Basis vorbei vereinspolitisieren und deren Fokus der für sie offenbar einzig richtige ist.

Anmeldeschluss: Montag, 15. Januar 2018!
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