Fussballverband Region Zürich

Modul Fortbildung Frauenfussball (7er-/9er-Fussball)

Informationen vom 24. März 2018 in Wangen ZH

Am letzten Samstag fand auf der Sportanlange Dürrbach in Wangen unter der Leitung der FVRZ-Frauenverantwortlichen, Claudia Gfeller, und dem Technischen Leiter des FVRZ, Pascal Humbel, zum zweiten Mal ein offizielles J+S-Modul Fortbildung Frauenfussball statt. Der Kurs war für alle Trainerinnen und Trainer des Mädchenfussballs (7er- und 9er-Teams) aus der Region FVRZ ausgeschrieben. Es erschienen 28 TeilnehmerInnen, davon 18 TrainerInnen mit Diplom und zehn ohne. Mit grossem Interesse verfolgte auch der Leiter der Technischen Abteilung des FVRZ, Theo Widmer, den Anlass. Zudem stattete Sandro Stroppa, Präsident FVRZ, einen Besuch ab und zeigte sich erfreut über das Engagement aller Beteiligten.

Im Theorieteil am Morgen informierte Claudia Gfeller zuerst über alle Neuigkeiten aus dem Frauenfussball. Danach wurde den Teilnehmenden von Pascal Humbel eine Analyse der Frauen-Europameisterschaft in Holland und die neue Spielphilosophie des SFV präsentiert. Bei herrlichem Frühlingswetter fand darauf der Praxisteil statt, wo die Inhalte der neuen SFV-Spielphilosophie behandelt und gezeigt wurden. Für die Praxis waren die SFV-Instruktorin und U15-Regionalauswahltrainerin des FVRZ, Adrienne Krysl, und der erfahrene FE13-Regionalauswahltrainer des FVRZ, Patrick Reymond, zuständig.

Im zweiten Theorieteil am Nachmittag kam die Planung zur Sprache. Unter anderem wurde das neue Online-Planungstool des SFV vorgestellt, das die Planung für die TrainerInnen zukünftig vereinfachen soll. Zusätzlich wurde über diverse Neuigkeiten (z.B. zu Jugend und Sport) informiert.

Am Schluss des Tages waren durchwegs positive Rückmeldungen der TeilnehmerInnen zu entnehmen. Auch die Organisatoren zogen ein äusserst positives Fazit.

zurück

Von den Unbelehrbaren

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
bfoxli@bluewin.ch
  

Nach elf Minuten bereits eine erste Gelbe wegen Reklamieren. Nach 73 Minuten die zweite – wegen Reklamieren. Ein Riesenpalaver mit dem Schiedsrichter. Statt reglementsgemäss in die Garderobe zu verschwinden, hockt der Fehlbare auf die Tribüne. Muss von dort weggewiesen werden; erst dann wird die Partie wieder aufgenommen.

Und jetzt kommts: Kaum abgepfiffen, erscheint er wieder im Tenue auf dem Spielfeld, geht schnurstracks Richtung Schiedsrichter. Andere müssen ihn besänftigen, zurückhalten. Langsam beruhigt sich das Szenario. Der Entscheid des Verbands: vier Spielsperren. Nicht dessen erste Suspensionen der Saison. Schiesst zwar viele Tore, sammelt aber auch Karten noch und noch. Ein disziplinloser Egoist.

Was macht der Verein? Gibts mal irgend einen Club, der statt Wiedererwägungsgesuch und Rekurs die Sanktionen einfach mal nicht nur akzeptiert, sondern obendrein den Unbelehrbaren mit einer zusätzlichen internen Sperre belegt? Oder unterstützt man diese notorischen Vergeher gegen Respekt, Achtung und Fairplay – gesammelt kontra den Fussballsport – wieder mit den rechtlichen Mitteln um Strafreduktion?

Wenn, dann muss man sich nicht wundern, dass die Unbelehrbaren zuweilen in eigenen Vereinsführungen Unbelehrbare vorfinden. Die Augen zudrücken dort, wo man sie ab und zu mal öffnen sollte, hilft weder dem Spieler, der Mannschaft noch dem gesamten Verein. Leider gehören ab und zu Erziehungsaufgaben von erwachsenen Menschen mit zu Funktionärsaufgaben – als ob sie sonst schon nicht genug zu erledigen hätten ...