Fussballverband Region Zürich

Projekt Leiternachwuchs Kanton Zürich

Für den 1418coach-Kurse am 26./27. Mai 2018 in Filzbach sind noch Plätze frei!

Sollte ein FVRZ-Verein (Verein muss aber im Kanton Zürich sein) Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren als (Hilfs-)Leiter oder Assistenz-Trainer einsetzen, wäre dieser Kurs eine ideale Ausbildung für Jugendliche.

Das Finden und Behalten von ehrenamtlichen Leiterinnen und Leitern steht im Sorgenbarometer der Vereine ganz oben. Das Sportamt des Kantons Zürich lancierte im Jahre 2015 in Zusammenarbeit mit dem FVRZ ein neues Projekt für den Leiternachwuchs im Kanton Zürich. Bei «1418coach» werden 14- bis 18-Jährige an erste Leitertätigkeiten herangeführt und ihre Einsätze im Verein werden mit Beiträgen aus dem kantonalen Sportfonds entschädigt.

Ausbildungsdaten, Anmeldekarte und mehr Informationen

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Vom Gang nach Canossa

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
bfoxli@bluewin.ch
  

Wo sind wir eigentlich «gelandet»? Wochenende für Wochenende zu sehen: Teams, die sich von ihren «Fans» nach Spielschluss zusammenstauchen lassen. Schlurfen mit gesenkten Köpfen in die so genannte «Fankurve». Allein an den Gesichtern der «Fans» ist abzulesen, was sich die Gebeutelten anhören dürfen. Hundertfach gestreckte Stinkefinger und Fäuste gehören zu den optischen Höhepunkten.

Gehört heute offenbar zum Ritual, sich von den «Fans» zu verabschieden und umgekehrt verabschieden zu lassen. Bei gewonnenen Partien lässt sich – zumindest bis zur nächsten Partie – eine Einheit feiern. Bei verlorenen Spielen dann, wenn sich das Team im Abstiegskampf befindet, gibts noch und noch einen Gang nach Canossa. Man macht sich auf zur verbalen Schlachtbank.

Die Frage sei gestellt: «Gaaz na?» Wer von den Vereinsführungen stoppt diesen Unsinn? Ab in die Garderobe und finito.

Es wäre offenbar bereits ein «mutiger Entscheid», sich gegen diese ungeschriebene Regel zu stellen. Steht da kein Trainer auf, kein Captain, kein Mannschaftsrat? Wenns die Vereinsbosse nicht checken – sie hocken ja meist in den VIP-Logen – muss eine Reaktion der Feldarbeiter kommen. Nicht gegen den Pöbel, sondern gegen die Arbeitgeber, die zusehen, wie ihre Angestellten fertig gemacht werden. Dies fördert in Krisensituationen das «Am-selben-Strick-Ziehen» in beispielhafter (?) Weise.