Fussballverband Region Zürich

FVRZ kooperiert mit «gesundem Bündnerverstand»

Kürzlich konnte der FVRZ mit dem Kranken- und Unfallversicherer ÖKK einen neuen – den achten – Premium-Partner gewinnen. Die über drei Jahre geknüpfte Verbindung verspricht für beide Parteien entsprechende Vorteile.

Der Titel mag verwirren: Mit dem «gesunden Bündnerverstand» will der Schweiz grösster Fussball-Regionalverband, der FVRZ, nicht etwa seine Grundintelligenz aufmöbeln. Vielmehr kooperiert er neu mit dem Kranken- und Unfallversicherer ÖKK, dessen Slogan eben dieser «gesunde Bündnerverstand» ist.
«Wir möchten unseren Bekanntheitsgrad erhöhen. Dazu ist die Fussballregion Zürich mit ihrem geografisch grossen Gebiet ideal», erläutert Stefan Burkhalter von ÖKK. Er leitet den Markt Nordost- bis Westschweiz im Privat- und Unternehmenskundengeschäft. Logisch: Längst vorbei sind die Zeiten, in denen im Rahmen von Partnerschaften aus lauter Goodwill Gelder flossen. Im Lauf der Jahre ist das gegenseitige Geben und Nehmen zu einer weit gesünderen Grundlage geworden.

Mehr als nur Familienversicherer Nummer eins
ÖKK mit schweizweit über 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern steht längst nicht nur in der Gunst von Familien ganz oben. In unabhängigen Tests betreffend Kundenzufriedenheit landet ÖKK ebenfalls stets in den Medaillenrängen. Gesunder Bündnerverstand und die  konsequente Ausrichtung an klaren Grundwerten sind das Erfolgsgeheimnis. So ist ÖKK wie ein guter Freund von Beginn weg nah am Kunden und dessen individuellen Bedürfnissen, stets zuverlässig und unkompliziert.
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ÖKK ist an den Cupfinals vom 21. bis 23. Juni in Kloten als Premium-Partner vor Ort.
Detaillierte Informationen zu ÖKK siehe auch www.oekk.ch

Daumen hoch für die Partnerschaft: FVRZ-Geschäftsführer Patrick Meier (links) mit ÖKK-Vertreter Stefan Burkhalter.

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Ansprüche und Realitäten

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
bfoxli@bluewin.ch
  

Ein Aufgebot von der Lokalzeitung erhalten, eine Drittligapartie zu fotografieren. Es spielen Grüne gegen Weisse, im Tabellen-Mittelfeld nicht weit voneinander entfernt. Ab Anpfiff gehts munter drauflos, vorwiegend im Mittelfeld. Die Torhüter müssen einige Minuten warten, bis auch sie ins Geschehen mit einbezogen werden. Die Partie ist intensiv, fordert vor allem physische Ressourcen. Zur Pause stehts – den Spielanteilen und Torchancen entsprechend – null-null.

Genau in einer Phase, in denen die Grünen eher auf einem so genannten Oberwasser surfen, treffen die Weissen in deren Netz. Noch sind 30 Minuten zu spielen. Der Gründruck nimmt zu; mit ihm auch erste kleine Gehässigkeiten. Erste kleine Reklamationen gegenüber dem Schiedsrichter, der bislang von stark bis souverän geleitet hat. Aber man weiss: Müdigkeit macht laut und macht auch unkonzentriert. Ein Seitenwechsel-Ball verliert sich im noch nicht gemähten Gras der angrenzenden Wiese; ein Befreiungsschlag scheint die Wolkendecke aufzureissen. Innert zwei Minuten zwei Eckbälle für die Grünen. Die bekannte Massenzusammenkunft im Strafraum. Doch alle warten eigentlich vergeblich: Beide Male haut der Eckballkünstler das Leder ins gegenüber liegende Seitenaus.

Gegen Ende gibts zwei Elfmeter für die Grünen, in der 82. und 88. Minute – beide Male souverän verwandelt. Vorher wars noch Kampf, jetzt ist nur noch Krampf. Die Weissen gleichen in der 93. Minute aus – dann ist Schluss. Auch jetzt: das richtige Ergebnis. Obwohl abgepfiffen ist, gibts jetzt beidseits offenbar massiven Diskussionsbedarf mit dem Unparteiischen, der das souverän meistert. Nachdem gesagt ist, was gesagt werden musste (?), ist definitiv Schluss.

Mich wunderte: Die Ansprüche an einen Schiedsrichter sind oder scheinen immer um einiges höher als ans eigene Vermögen. Alle Beteiligten waren Drittligisten. Und wenn ich einen gesehen habe, der sich für Höheres empfohlen hätte, wars eben jene Person, die bei dessen Verschwinden in die separate Garderobe weiterhin Gesprächsstoff blieb.