Fussballverband Region Zürich

Lebendige Fotos erinnern an die Cupfinals 2018

Ab sofort sind die Cupfinal-Bilder im Media-Center zur Ansicht aufgeschaltet. Sie erinnern an 13 Endspiele mit total rund 400 Spielerinnen und Spielern.

 Link zum Mediacenter (Button oben - schwarze Leiste)

Noch wirken bei den FVRZ-Verantwortlichen die Pokal-Endspiele nach. Das Wetter stimmte, es gab nicht einen Platzverweis, die Zuschauerzahl erreichte wiederum Höchstwerte – die nächsten Austragungen dürften Mühe haben, die Ausgabe 2018 zu überbieten.

Der Dank für fast perfekt Gelungenes geht primär an den auch diesmal wieder hervorragend arbeitenden Gastgeber FC Kloten (Gastronomie, Putzen, Platz zeichnen, Parkplatzeinweisungen, Zelt aufstellen und alles, was da an Kleinarbeiten sonst noch erledigt wurde). Erneut wurden – wie in vielen vergangenen Jahren – Hunderte von Freiwilligen-Stunden investiert, um rund 400 Fussballerinnen und Fussballern die bestmögliche Ausgangslage für ihren (eventuellen) Karrierehöhepunkt zu schaffen.

Viele weitere ehrenamtliche Helfer im Umfeld steuerten das Ihrige für einen unvergesslichen Anlass bei (Medienberichterstatter, Fotograf, Speaker, Funktionäre der Abteilungen Spielbetrieb und Senioren) und auch die Samariter zeigten Dauerpräsenz und leisteten mit Worten sowie Taten mehr als nur erste Hilfe. Nicht zuletzt verhielten sich Spieler, Trainer und Zuschauer ganz im Sinn von «Fair sein ist in» an jene Regeln, die den Fussball ausmachen: Emotionen und Disziplin sind keine Widersprüche, sondern machen erst die Faszination «unseres» Sports aus.

Ein herzliches Dankeschön an alle!

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Von den Unbelehrbaren

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
bfoxli@bluewin.ch
  

Nach elf Minuten bereits eine erste Gelbe wegen Reklamieren. Nach 73 Minuten die zweite – wegen Reklamieren. Ein Riesenpalaver mit dem Schiedsrichter. Statt reglementsgemäss in die Garderobe zu verschwinden, hockt der Fehlbare auf die Tribüne. Muss von dort weggewiesen werden; erst dann wird die Partie wieder aufgenommen.

Und jetzt kommts: Kaum abgepfiffen, erscheint er wieder im Tenue auf dem Spielfeld, geht schnurstracks Richtung Schiedsrichter. Andere müssen ihn besänftigen, zurückhalten. Langsam beruhigt sich das Szenario. Der Entscheid des Verbands: vier Spielsperren. Nicht dessen erste Suspensionen der Saison. Schiesst zwar viele Tore, sammelt aber auch Karten noch und noch. Ein disziplinloser Egoist.

Was macht der Verein? Gibts mal irgend einen Club, der statt Wiedererwägungsgesuch und Rekurs die Sanktionen einfach mal nicht nur akzeptiert, sondern obendrein den Unbelehrbaren mit einer zusätzlichen internen Sperre belegt? Oder unterstützt man diese notorischen Vergeher gegen Respekt, Achtung und Fairplay – gesammelt kontra den Fussballsport – wieder mit den rechtlichen Mitteln um Strafreduktion?

Wenn, dann muss man sich nicht wundern, dass die Unbelehrbaren zuweilen in eigenen Vereinsführungen Unbelehrbare vorfinden. Die Augen zudrücken dort, wo man sie ab und zu mal öffnen sollte, hilft weder dem Spieler, der Mannschaft noch dem gesamten Verein. Leider gehören ab und zu Erziehungsaufgaben von erwachsenen Menschen mit zu Funktionärsaufgaben – als ob sie sonst schon nicht genug zu erledigen hätten ...