Fussballverband Region Zürich

FVRZ-Wettbewerbe

Ohne ehrenamtliche Arbeit geht im Amateurfussball nichts.

Die FVRZ-Wettbwerbe tragen dazu bei, die Vereinsarbeit vermehrt zu verdanken und das Engagement einer breiteren Öffentlichkeit aufzuzeigen.

Alle wichtigsten Informationen findet man unter der Rubrik "Verband - Wettbewerbe". Die Merkblätter der entsprechenden Wettbewerbe sind genau zu beachten.

Eingabetermine für Vereine des FVRZ

Der Fussballverband Region Zürich (FVRZ) freut sich schon heute auf möglichst viele Eingaben.

Und nicht vergessen
Viele Vereine haben Funktionärinnen und Funktionäre, welche über Jahre etwas Ausserordentliches im Verein geleistet haben. Melden Sie uns mögliche Kandidatinnen/Kandidaten für den Ehrenamtlichen des Jahres.

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Die Relativitätspraxis

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
bfoxli@bluewin.ch
  

Zur Überraschung aller ist Albert Einstein wieder auf der Erde erscheinen. Die unerklärlichen Mechanismen der Wiedergeburt haben ihn auf einen Fussballplatz spediert. Da sitzt er nun und guckt und guckt. Umgeben von schreibenden, sprechenden und filmenden Medien gibt er während der Partie keinen Laut von sich. Fordernde Anfragen verweist er auf die folgende Pressekonferenz.

An dieser wird er geradezu bestürmt. Was er auf einem Fussballplatz mache, wollen die Aussagen-Jäger von ihm wissen. Albert lehnt sich im Stuhl zurück und lässt sich viel Zeit. Er habe höchst interessante Beobachtungen gemacht, notieren die Pressefritzen auf ihre Zettel. Im Bestreben, gut zu sein, gäben sich die Menschen doch erhebliche Mühe. Das Spiel mit dem Ball entspräche etwa dem, was das Leben mit dem Menschen anstelle – insofern sähe er immer ein Doppelspiel, das man in der Fachsprache durchaus auch Doppelpass bezeichnen könne.

Unverständlich sie ihm indes – so spontan –, wie blöd da einige tun könnten. Wie angeblich wichtig das alles sei, obwohls doch nur sie allein interessiere. Es sei ihm unerklärlich, dass das Wesen Mensch offenbar nicht fertig brächte, sowohl voll konzentriert wie gleichzeitig mit grosser innerer Distanz zu handeln. Das meditative Erlebnis eines Spiels – in dessen tiefstem Sinn des Wortes – sei allemal wichtiger als dem andern einen Ball ins Netz zu kugeln.

«Menschen müssen die Praxis des Relativen lernen», lässt Albert als Schlusssatz verlauten. Dann zieht er sich zurück – und ward nie mehr gesehen. Einige Journis waren enttäuscht, dass er nicht auch noch seine berühmte Zunge rausstreckte.