Fussballverband Region Zürich

Schiedsrichterwerbung: Der FVRZ unterstützt Sie!

Es ist dem FVRZ ein grosses Anliegen, die Vereine bei der Gewinnung neuer Kandidatinnen und Kandidaten zu unterstützen.

Die Vereine erhalten professionelle Unterstützung durch das Ressort Ausbildung Schiedsrichter bei der Werbung von Neu-Schiedsrichtern. Ein Infoabend bei einem Verein hat das Ziel, dass sich mindestens ein Teilnehmer beim nächsten Grundkurs anmeldet.

Wir bieten, was Sie suchen!

  • professionelle Unterstützung bei der Werbung von Neu-Schiedsrichtern
  • einheitliche Präsentation für den Infoabend, welche auch der Verein selbst herunterladen kann
  • Werbefilme aus der Region und Schweizer Fussball, welche der Verein auch herunterladen kann

Ein Vortrag von einer Stunde, von einem Schiedsrichter Instruktor:

  • was muss ein SR-Kandidat mitbringen ...
  • Faszination Schiedsrichter ...
  • Spieler schützen …
  • FAIRNESS ...
  • Spielregeln ...
  • Menschen …
  • mittendrin ...
  • Schiedsrichter werden …
  • Manager auf Platz ...
  • eine Lebensschule ...
  • Ausbildungskonzept Neu-Schiedsrichter

Weitere Informationen: siehe Rubrik Schiedsrichter (Balken Schiedsrichter-Werbung)

Der Anlass ist nicht nur für Vereine mit zu wenig Schiedsrichtern gedacht, sondern generell für alle Interessenten. Vereine, die einen solchen Anlass durchführen, werden auch bei der Unterschreitung des SR-Quotienten entlastet, indem die fällige Busse um ein halbes Jahr aufgeschoben wird.

Für die Koordination der Termine können sich die Vereine an die Geschäftsstelle FVRZ (Frau Susanne Studer, Tel. 044 732 22 22 oder Mail fvrz-sr@football.ch) wenden. Anschliessend wird ein interessierter Verein von der Abteilung Schiedsrichter des FVRZ kontaktiert.

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Anmeldeschluss: Montag, 14. Januar 2019!
Dokumente:
- Spieltag Aktive Herren (5. Liga)
- Junioren D (Promotionsklasse): Info / Bewerbung

Ein (zu?) frommer Neujahrswunsch

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
bfoxli@bluewin.ch
  

Was würden sie alle sagen, die damals ihren Verein gründeten? Mit Schaufeln und Pickeln den ersten eigenen Platz herstellten, sich Abend für Abend und Wochenende für Wochenende zu Gunsten dieses (für sie) grossen Projekts ins Zeug legten? Und im Administrativbereich innergemeindlich einen mehr oder minder harten Kampf gegen Vertreter der Turnvereine ausfechten mussten? Turnen als «Edelsport», Fussball als ungezügeltes Proletarier-Gekicke?

Ein Grossteil dieser Gründerherzen und -hände lebt nicht mehr. Was wäre die Reaktion dieser Basismenschen, der Fundamentler, auf deren Arbeit gedeihen konnte, was da auch immer kommen sollte? Was wäre ihre wortwörtliche Aussenbetrachtung auf dieses Gewachsene, die Entwicklungen, die ihr Verein im Lauf all der Jahre genommen hat? Was könnten sie nachvollziehen, positiv werten? Und worüber schüttelten sie den Kopf in Sinn von «das war damals so nicht gedacht»?
VerEINe tragen nicht umsonst diese Bezeichnung. Sieben Buchstaben, im sozialen Zentrum derer das EIN. Dahinter versteckt sich fast unendlich viel: Verantwortung übernehmen für alle, die in diesem Club Fussball erleben und erlernen wollen, den gesellschaftlichen Wert wo immer möglich hoch halten, Identifikation fördern, Perspektiven schaffen.

Wenns noch immer – viel zu viele – Clubs gibt, die mit einer mit viel Geld aufgeblähten ersten Mannschaft den eigenen Verein spalten, kein Eigener im so genannten Aushängeschild mehr Platz findet und man eventuelle Doch-noch-Kandidaten zu tieferklassigen Nachbarvereinen abschiebt, begehen Verantwortliche einen fortgesetzten Missbrauch des VerEIN-Ursprungsgedankens. Eine ehrliche Bestandesaufnahme über die tatsächliche sportliche Qualität des Gesamtvereins, über dessen Ausbildungsengagement, über das Ernst-Nehmen der anvertrauten Mitglieder kann nicht geschehen, wenn lieber so genannt «fertige» Spieler eingekauft werden. Die einen müssen zahlen, die andern kriegen. Allein dieses soziale Ungleichgewicht lässt feststellen: Sinn und Zweck nicht erkannt, in einem Breitensportclub eher an Profistrukturen interessiert, damit man gegen aussen hin auch «jemand» ist oder zumindest scheint.

So wäre mein Neujahrswunsch an besagte Vereine: Wacht endlich auf und nehmt eure Basisverantwortung ernst. Kann doch nicht sein, dass ausgerechnet jene, die für eben genau diesen inneren Vereinszusammenhalt zuständig sein sollten, aus einem VerEIN ein VerZWEI mach(t)en und dies noch toll finden. Da steht Selbstbeweihräucherung weit oberhalb eines grundlegenden Dienstes am und mit dem Gesamtverein.
Wie sagte doch Johannes Bachmayr an der Jahres-Hauptversammlung des FC Bayern München zu Uli Hoeness: «Dies ist nicht Ihr Verein.» Genau diese Feststellung geht zuweilen weit hinab zu Führungsleuten von Amateurclubs. Viele von ihnen reagieren mit hoeness’schen Abwehrreaktionen – es wird durchgezogen, und wer andere Überlegungen zum Wort «VerEIN» hat, ist Nestbeschmutzer und Intrigant. Keine Ahnung, ob solche Leute überhaupt wissen, dass das Wort Demokratie ohne «ck» geschrieben wird.