Fussballverband Region Zürich

UEFA Women`s Champions League 1/8-Final

Nach einem Gesamtscore von 6:1 gegen die Finninnen des FC Honka im Sechzehntelfinal treffen die Zürcherinnen im Achtelfinal der diesjährigen UEFA Women`s Champions League auf den deutschen Vizemeister FC Bayern München.

Der dreifache deutsche Meister ist zurzeit eines der besten Teams Deutschlands und auch im europäischen Fussball eine feste Grösse.Die FCZ Frauen freuen sich auf diese Herausforderung und würden sich über eine grosse Unterstützung vor Ort sehr freuen. Das Heimspiel (Hinspiel) gegen den deutschen Vizemeister findet am Mittwoch, 17. Oktober 2018, 19.00 Uhr, im Stadion Letzigrund statt.

Auch bei diesem Spiel gibt es für Vereine und Schulen ein Gratis-Angebot.

Spezielles Gruppenangebot
Schulklassen und Vereine/Teams werden ab einer Gruppenanzahl von 10 Personen (plus zwei Betreuer) auf Voranmeldung ans Spiel eingeladen. Interessierte Gruppen melden sich bitte mit Angabe der Schule oder des Vereins bis Freitag, 12. Oktober 2018, per E-Mail an marion.daube@fcz.ch.

Allgemeine Informationen
Es ist nur der Sektor A geöffnet. Der Ticket-Normalpreis beträgt SFr. 20.00, Saisonkarten-InhaberInnen des FCZ und der FCZ-Frauen sowie Migros-Cumulus-Karten Besitzer erhalten einen Rabatt und bezahlen nur SFr. 15.00 für dieses internationale Spiel. Jugendliche bis 16 Jahre geniessen freien Eintritt und benötigen kein Ticket (bitte ID am Eingang vorweisen). Der Vorverkauf findet ab Montag, 08. Oktober 2018, im FCZ-Fanshop statt. Am Spieltag sind die Tickets ab 18.00 Uhr an den Kassen 1 (Baslerstrasse) und 6 (Badenerstrasse) erhältlich. Türöffnung ist ebenfalls um 18.00 Uhr.

Weitere Informationen

Die FC Zürich Frauen würden sich über eine zahlreiche Unterstützung sehr freuen!

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Anmeldeschluss: Montag, 14. Januar 2019!
Dokumente:
- Spieltag Aktive Herren (5. Liga)
- Junioren D (Promotionsklasse): Info / Bewerbung

Ein (zu?) frommer Neujahrswunsch

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
bfoxli@bluewin.ch
  

Was würden sie alle sagen, die damals ihren Verein gründeten? Mit Schaufeln und Pickeln den ersten eigenen Platz herstellten, sich Abend für Abend und Wochenende für Wochenende zu Gunsten dieses (für sie) grossen Projekts ins Zeug legten? Und im Administrativbereich innergemeindlich einen mehr oder minder harten Kampf gegen Vertreter der Turnvereine ausfechten mussten? Turnen als «Edelsport», Fussball als ungezügeltes Proletarier-Gekicke?

Ein Grossteil dieser Gründerherzen und -hände lebt nicht mehr. Was wäre die Reaktion dieser Basismenschen, der Fundamentler, auf deren Arbeit gedeihen konnte, was da auch immer kommen sollte? Was wäre ihre wortwörtliche Aussenbetrachtung auf dieses Gewachsene, die Entwicklungen, die ihr Verein im Lauf all der Jahre genommen hat? Was könnten sie nachvollziehen, positiv werten? Und worüber schüttelten sie den Kopf in Sinn von «das war damals so nicht gedacht»?
VerEINe tragen nicht umsonst diese Bezeichnung. Sieben Buchstaben, im sozialen Zentrum derer das EIN. Dahinter versteckt sich fast unendlich viel: Verantwortung übernehmen für alle, die in diesem Club Fussball erleben und erlernen wollen, den gesellschaftlichen Wert wo immer möglich hoch halten, Identifikation fördern, Perspektiven schaffen.

Wenns noch immer – viel zu viele – Clubs gibt, die mit einer mit viel Geld aufgeblähten ersten Mannschaft den eigenen Verein spalten, kein Eigener im so genannten Aushängeschild mehr Platz findet und man eventuelle Doch-noch-Kandidaten zu tieferklassigen Nachbarvereinen abschiebt, begehen Verantwortliche einen fortgesetzten Missbrauch des VerEIN-Ursprungsgedankens. Eine ehrliche Bestandesaufnahme über die tatsächliche sportliche Qualität des Gesamtvereins, über dessen Ausbildungsengagement, über das Ernst-Nehmen der anvertrauten Mitglieder kann nicht geschehen, wenn lieber so genannt «fertige» Spieler eingekauft werden. Die einen müssen zahlen, die andern kriegen. Allein dieses soziale Ungleichgewicht lässt feststellen: Sinn und Zweck nicht erkannt, in einem Breitensportclub eher an Profistrukturen interessiert, damit man gegen aussen hin auch «jemand» ist oder zumindest scheint.

So wäre mein Neujahrswunsch an besagte Vereine: Wacht endlich auf und nehmt eure Basisverantwortung ernst. Kann doch nicht sein, dass ausgerechnet jene, die für eben genau diesen inneren Vereinszusammenhalt zuständig sein sollten, aus einem VerEIN ein VerZWEI mach(t)en und dies noch toll finden. Da steht Selbstbeweihräucherung weit oberhalb eines grundlegenden Dienstes am und mit dem Gesamtverein.
Wie sagte doch Johannes Bachmayr an der Jahres-Hauptversammlung des FC Bayern München zu Uli Hoeness: «Dies ist nicht Ihr Verein.» Genau diese Feststellung geht zuweilen weit hinab zu Führungsleuten von Amateurclubs. Viele von ihnen reagieren mit hoeness’schen Abwehrreaktionen – es wird durchgezogen, und wer andere Überlegungen zum Wort «VerEIN» hat, ist Nestbeschmutzer und Intrigant. Keine Ahnung, ob solche Leute überhaupt wissen, dass das Wort Demokratie ohne «ck» geschrieben wird.