Fussballverband Region Zürich

WBK1-Tagung für Leiter Junioren

Zum zweiten Mal wurde die Tagung im Seminarhotel Bocken in Horgen durchgeführt.

Die Infrastruktur sowie die Lage sind für die Tagung ideal.  Rund 70 Teilnehmer waren auch dieses Jahr bei der Tagung am 10. November 2018 in Horgen dabei.

Zum ersten Mal wurde die Tagung von Benjamin Benz geleitet, der neu in der technischen Abteilung die Leitung des Ressort Junioren/Breitenfussball übernommen hat.

Theo Widmer (Leiter Abteilung Technik FVRZ) stellte Benjamin Benz kurz den Teilnehmern vor, bevor dieser die Tagung eröffnete. Zum Start in die Tagung durfte Ancillo Canepa (Präsident FC Zürich) begrüsst werden. Herr Canepa hielt eine kurzweilige und inhaltlich spannende Rede zum Thema «Beziehung Spitzen- und Breitenfussball» und erklärte, wieso ein neues Stadion für die Stadt Zürich und die Vereine wichtig ist.

Anschliessend an Canepas Einstiegsworte folgte ein Referat aus der technischen Abteilung. Benjamin Benz ging auf diverse aktuelle Themen im Bereich Juniorenfussball ein, bevor Claudia Gfeller (Leiterin Resort Frauenfussball) über die Entwicklung im Juniorinnenfussball referierte. Zum Schluss gaben Theo Widmer und Pascal Humbel (technischer Leiter FVRZ) noch Auskunft über aktuelle Themen im Spielbetrieb sowie im Kurswesen.

Im zweiten Teil der Tagung standen die verschiedenen Workshops im Rahmen eines Themenparcours auf dem Programm. Es fand ein reger Austausch zwischen Referenten und Teilnehmenden statt, wobei beide Seiten sehr profitieren konnten.

Workshops     

  1. Thema Fairplay (Rita Zbinden, Vize-Präsidentin FVRZ; Matthias Krummen, Fairplay Verantwortlicher SFV)

  2. Umgang mit Schiedsrichtern (Bruno Sägesser, Abteilung Schiedsrichter FVRZ)

  3. Footeco: Botschafter, Selektionskriterien (Theo Widmer und Pascal Humbel vom FVRZ)

  4. Umgang und Rekrutierung Trainer, Planung einer neuen Saison (Benjamin Benz, FVRZ)

 

Zum Abschluss wurden die Workshops im Plenum zusammengefasst und mit einem kurzen Rückblick der Tag abgerundet. Die Teilnehmer gaben danach noch ihre Feedbacks ab und es war erfreulich zu sehen, dass die Teilnehmer ein sehr positives Fazit zur Tagung zogen.

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Die Relativitätspraxis

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
bfoxli@bluewin.ch
  

Zur Überraschung aller ist Albert Einstein wieder auf der Erde erscheinen. Die unerklärlichen Mechanismen der Wiedergeburt haben ihn auf einen Fussballplatz spediert. Da sitzt er nun und guckt und guckt. Umgeben von schreibenden, sprechenden und filmenden Medien gibt er während der Partie keinen Laut von sich. Fordernde Anfragen verweist er auf die folgende Pressekonferenz.

An dieser wird er geradezu bestürmt. Was er auf einem Fussballplatz mache, wollen die Aussagen-Jäger von ihm wissen. Albert lehnt sich im Stuhl zurück und lässt sich viel Zeit. Er habe höchst interessante Beobachtungen gemacht, notieren die Pressefritzen auf ihre Zettel. Im Bestreben, gut zu sein, gäben sich die Menschen doch erhebliche Mühe. Das Spiel mit dem Ball entspräche etwa dem, was das Leben mit dem Menschen anstelle – insofern sähe er immer ein Doppelspiel, das man in der Fachsprache durchaus auch Doppelpass bezeichnen könne.

Unverständlich sie ihm indes – so spontan –, wie blöd da einige tun könnten. Wie angeblich wichtig das alles sei, obwohls doch nur sie allein interessiere. Es sei ihm unerklärlich, dass das Wesen Mensch offenbar nicht fertig brächte, sowohl voll konzentriert wie gleichzeitig mit grosser innerer Distanz zu handeln. Das meditative Erlebnis eines Spiels – in dessen tiefstem Sinn des Wortes – sei allemal wichtiger als dem andern einen Ball ins Netz zu kugeln.

«Menschen müssen die Praxis des Relativen lernen», lässt Albert als Schlusssatz verlauten. Dann zieht er sich zurück – und ward nie mehr gesehen. Einige Journis waren enttäuscht, dass er nicht auch noch seine berühmte Zunge rausstreckte.