Fussballverband Region Zürich

FE12 Stützpunktturnier

Am Sonntag, 11. November 2018, fand auf der Sportanlage Heerenschürli ein Turnier aller FE12-Stützpunkte (FCZ, GC, FC Winterthur) und der FVRZ-Regionalauswahl FE13-Juniorinnen statt.

Am Turnier nahmen 200 Spieler und Spielerinnen mit dem Jahrgang 2008 (bei den Mädchen 2007) teil.

Im Vordergrund standen eine weitere Sichtung für die FE13-Teambildungen im Sommer 2019. Für die Mädchen und Jungs ging es um Tore schiessen, Zusammenspielen, Siegen oder Verlieren, vor allem aber um die Freude am Spiel und diese war sichtbar gross.

Gespielt wurde ohne Schiedsrichter (die Kinder regelten Fouls, Einwurf etc. selber), ohne Rangliste, Torschützenkönige und Preise, was aber nicht hiess, dass die Kinder nicht jedes Tor bejubelten oder sich bei einem Gegentreffer ärgerten, denn Emotionen waren auch an diesem Tag wichtig und diese sollen die Kinder in jedem Spiel ausleben können. Für den Footeco-Koordinator Zürich (Theo Widmer) sind unter anderem genau dies die wichtigen Aspekte, aber auch, dass die Grossvereine und die Regionalauswahl Mädchen miteinander und nicht gegeneinander spielten.

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Die Relativitätspraxis

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
bfoxli@bluewin.ch
  

Zur Überraschung aller ist Albert Einstein wieder auf der Erde erscheinen. Die unerklärlichen Mechanismen der Wiedergeburt haben ihn auf einen Fussballplatz spediert. Da sitzt er nun und guckt und guckt. Umgeben von schreibenden, sprechenden und filmenden Medien gibt er während der Partie keinen Laut von sich. Fordernde Anfragen verweist er auf die folgende Pressekonferenz.

An dieser wird er geradezu bestürmt. Was er auf einem Fussballplatz mache, wollen die Aussagen-Jäger von ihm wissen. Albert lehnt sich im Stuhl zurück und lässt sich viel Zeit. Er habe höchst interessante Beobachtungen gemacht, notieren die Pressefritzen auf ihre Zettel. Im Bestreben, gut zu sein, gäben sich die Menschen doch erhebliche Mühe. Das Spiel mit dem Ball entspräche etwa dem, was das Leben mit dem Menschen anstelle – insofern sähe er immer ein Doppelspiel, das man in der Fachsprache durchaus auch Doppelpass bezeichnen könne.

Unverständlich sie ihm indes – so spontan –, wie blöd da einige tun könnten. Wie angeblich wichtig das alles sei, obwohls doch nur sie allein interessiere. Es sei ihm unerklärlich, dass das Wesen Mensch offenbar nicht fertig brächte, sowohl voll konzentriert wie gleichzeitig mit grosser innerer Distanz zu handeln. Das meditative Erlebnis eines Spiels – in dessen tiefstem Sinn des Wortes – sei allemal wichtiger als dem andern einen Ball ins Netz zu kugeln.

«Menschen müssen die Praxis des Relativen lernen», lässt Albert als Schlusssatz verlauten. Dann zieht er sich zurück – und ward nie mehr gesehen. Einige Journis waren enttäuscht, dass er nicht auch noch seine berühmte Zunge rausstreckte.