Fussballverband Region Zürich

Spielerinnen-Meldung des Jahrgangs 2007 und 2008

Meldefrist: 31. Januar 2019!

Vereine mit Juniorinnen-Teams, aber auch diejenigen bei denen die Mädchen in Knabenteams spielen, sind aufgefordert, dem FVRZ die potenziell talentiertesten Mädchen des Jahrgangs 2007 und 2008 für die Bildung der zwei FE13-Regionalauswahl-Teams zu melden.

Sollte ein Verein über kein Talent dieser Jahrgänge verfügen, dann ist das Formular mit der entsprechenden Notiz zu retournieren. Die Meldungen sind bis am 31. Januar 2019 mit dem offiziellen Formular (Excel-Sheet) an den Technischen Leiter, Pascal Humbel (Mail: humbel.pascal@football.ch) zu senden. Das Formular ist auf der Homepage unter „Auswahlen/Footeco – FE13 (Juniorinnen)“ zum Download bereit.

Die gemeldeten Spielerinnen werden im März 2019 (SO, 03.03., MI, 06.03. und SO, 10.03.2019) zu den Sichtungstrainings aufgeboten (Sportanlage Stighag Kloten). Aus den selektionierten Spielerinnen werden dann die beiden FE13-Regionalauswahl-Teams für die Saison 2019/2020 gebildet. Die Mädchen trainieren und spielen aber weiterhin in ihrem Stammverein.

Für weitere Informationen steht bis am 5. Dezember 2018 die Verantwortliche für die Juniorinnen Regionalauswahlen, Frau Carole Nievergelt (Mobile 078 714 84 28), und danach Pascal Humbel (Mobile 079 624 09 91) gerne zur Verfügung.

Nach der Sichtung für die FE13 Regionalauswahl Mädchen, haben die in die Regionalauswahl aufgenommenen Mädchen durch Empfehlung des FVRZ die Möglichkeit, an der Sichtung für die Footeco FE12 Stützpunkte teilzunehmen. Diese Mädchen können sich dann in den gemischten Sichtungstrainings mit den Jungs für einen FE12 Stützpunkt empfehlen. Aufgenommene Mädchen werden ganz normal in einen regionalen Stützpunkt mit den Knaben integriert und sind zusätzlich auch noch in der FE13 Regionalauswahl Mädchen.

zurück
Anmeldeschluss: Montag, 14. Januar 2019!
Dokumente:
- Spieltag Aktive Herren (5. Liga)
- Junioren D (Promotionsklasse): Info / Bewerbung

Ein (zu?) frommer Neujahrswunsch

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
bfoxli@bluewin.ch
  

Was würden sie alle sagen, die damals ihren Verein gründeten? Mit Schaufeln und Pickeln den ersten eigenen Platz herstellten, sich Abend für Abend und Wochenende für Wochenende zu Gunsten dieses (für sie) grossen Projekts ins Zeug legten? Und im Administrativbereich innergemeindlich einen mehr oder minder harten Kampf gegen Vertreter der Turnvereine ausfechten mussten? Turnen als «Edelsport», Fussball als ungezügeltes Proletarier-Gekicke?

Ein Grossteil dieser Gründerherzen und -hände lebt nicht mehr. Was wäre die Reaktion dieser Basismenschen, der Fundamentler, auf deren Arbeit gedeihen konnte, was da auch immer kommen sollte? Was wäre ihre wortwörtliche Aussenbetrachtung auf dieses Gewachsene, die Entwicklungen, die ihr Verein im Lauf all der Jahre genommen hat? Was könnten sie nachvollziehen, positiv werten? Und worüber schüttelten sie den Kopf in Sinn von «das war damals so nicht gedacht»?
VerEINe tragen nicht umsonst diese Bezeichnung. Sieben Buchstaben, im sozialen Zentrum derer das EIN. Dahinter versteckt sich fast unendlich viel: Verantwortung übernehmen für alle, die in diesem Club Fussball erleben und erlernen wollen, den gesellschaftlichen Wert wo immer möglich hoch halten, Identifikation fördern, Perspektiven schaffen.

Wenns noch immer – viel zu viele – Clubs gibt, die mit einer mit viel Geld aufgeblähten ersten Mannschaft den eigenen Verein spalten, kein Eigener im so genannten Aushängeschild mehr Platz findet und man eventuelle Doch-noch-Kandidaten zu tieferklassigen Nachbarvereinen abschiebt, begehen Verantwortliche einen fortgesetzten Missbrauch des VerEIN-Ursprungsgedankens. Eine ehrliche Bestandesaufnahme über die tatsächliche sportliche Qualität des Gesamtvereins, über dessen Ausbildungsengagement, über das Ernst-Nehmen der anvertrauten Mitglieder kann nicht geschehen, wenn lieber so genannt «fertige» Spieler eingekauft werden. Die einen müssen zahlen, die andern kriegen. Allein dieses soziale Ungleichgewicht lässt feststellen: Sinn und Zweck nicht erkannt, in einem Breitensportclub eher an Profistrukturen interessiert, damit man gegen aussen hin auch «jemand» ist oder zumindest scheint.

So wäre mein Neujahrswunsch an besagte Vereine: Wacht endlich auf und nehmt eure Basisverantwortung ernst. Kann doch nicht sein, dass ausgerechnet jene, die für eben genau diesen inneren Vereinszusammenhalt zuständig sein sollten, aus einem VerEIN ein VerZWEI mach(t)en und dies noch toll finden. Da steht Selbstbeweihräucherung weit oberhalb eines grundlegenden Dienstes am und mit dem Gesamtverein.
Wie sagte doch Johannes Bachmayr an der Jahres-Hauptversammlung des FC Bayern München zu Uli Hoeness: «Dies ist nicht Ihr Verein.» Genau diese Feststellung geht zuweilen weit hinab zu Führungsleuten von Amateurclubs. Viele von ihnen reagieren mit hoeness’schen Abwehrreaktionen – es wird durchgezogen, und wer andere Überlegungen zum Wort «VerEIN» hat, ist Nestbeschmutzer und Intrigant. Keine Ahnung, ob solche Leute überhaupt wissen, dass das Wort Demokratie ohne «ck» geschrieben wird.