Fussballverband Region Zürich

Erfolgreiche FE13-Regionalauswahlen Knaben

In den letzten beiden Wochen fanden die Herbst-Aktivitäten der FE13-Regionalauswahlen Knaben des FVRZ statt.

Der FVRZ stellte zwei Teams, welche sich aus talentierten Spielern vom FC Zürich, Grasshopper-Club, FC Winterthur und FC Schaffhausen zusammensetzten. Während den beiden Wochen fanden sechs Trainings und je zwei Spiele statt.

Das Team FVRZ I siegte im ersten Spiel bei der starken Nordwestschweizer-Auswahl (FVNWS) nach einem ausgeglichenen Spiel 9:7. Am vergangenen Sonntag stand das Heimspiel im Juchhof 2 gegen die Aargauer-Auswahl (AFV) auf dem Programm, welches das Team unter der Leitung von Andy Galliker und Marina Schoch mit 4:0 für sich entscheiden konnte.

Das Team FVRZ II mit den Trainern Pascal Humbel und Carlo Cremonesi konnte ebenfalls zwei Siege feiern. Am ersten Spieltag gewannen die in allen Belangen überlegenen Zürcher in einem einseitigen Spiel gegen die Innerschweizer (IFV) mit 13:2. Im Auswärtsspiel bei den spielstarken Ostschweizern (OFV) behielten die Zürcher nach einem umkämpften Spiel mit vielen starken Szenen und schön herausgespielten Toren auf beiden Seiten die Oberhand und siegten mit 9:6.

Die Verantwortlichen waren nicht nur mit den Resultaten, sondern auch mit der guten Qualität und dem grossen Engagement der Spieler sehr zufrieden und ziehen ein äusserst positives Fazit. Der nächste Zusammenzug findet im März statt.

Folgende Spieler waren im Einsatz:

  • FVRZ I
    Aryan, Silvan, Mike, Leandros, Liam, Moreno, Till, Timo, Mario, Freskim, Tiago, Jordan, Doron, Christ-Vie, Kephren, Leon
  • FVRZ II
    Mark, Lorin, Ezequiel, David, Andri, Joel, Yannick, Daniele, Diego, Edijon, Junior, Elohim, Mihael, Lukas, Diogo, Dorian

Team FVRZ II nach dem Spiel gegen den OFV in Frauenfeld

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Dienstleister oder «Tschumpel»?

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
bfoxli@bluewin.ch
  

Eines von vielen Schmankerln aus der Zeit als Vereinspräsident lässt mich heute lachen – damals nicht. Dass das jahrelang bestehende Angebot für Vereinsmitglieder, nach Voranmeldung an Vorstandssitzungen teilnehmen zu können, mit einer 99%-Kein-Interesse-Quote abgelehnt wurde, machte mich nachdenklich. Zuhören, mitdiskutieren, Anliegen vorbringen – kein «Bock», nur mal hineinzusehen beziehungsweise hineinzuhören, welche kleineren und grösseren Themen besprochen werden. Ein Spürchen praktische Weiterbildung.

Vier neue Spieler kamen da einst in die erste Mannschaft hinzu, gemanagt vom dafür Zuständigen. Und eben dieser gab an der nächsten Vorstandssitzung den Wunsch von einem der Neuen Preis: Er wünschte, dass der Vorstand mal in globo bei einem Training erscheine und sich vorstelle. Mann für Mann, Frau für Frau. Vermutlich mit fokussiertem Lebenslauf. Hoppla. Man schwankt zwischen «legitimes Anliegen» und «hat der noch alle Töggeli am Schuh?».

14 Tage später die traditionelle Mitgliederversammlung. Wer fehlte (nebst anderen) unentschuldigt? Eben jener. Da hätte er doch mal alle Vorstandsköpfe und weitere Funktionäre kennen lernen können. Aber er hatte keine Zeit, präsent zu sein. Keine Zeit, ein Abmeldungs-Mail zu schreiben (Aufwand: zirka zwei Minuten). In der Winterpause war jener bereits zu einem andern Verein unterwegs.

Man ist als Vorstandsmitglied und in anderen Funktionärspositionen immer Dienstleister an den Mitgliedern. Das war immer so und wird nie anders werden. Indes ist die Schwelle zum «Tschumpel für andere» manchmal ganz, ganz nah. Oder auch: «typisch Fussball».