Fussballverband Region Zürich

Digitalisierung der Spielerqualifikation auf clubcorner.ch

Künftig werden alle Anträge (z.B. Spieleranmeldung) über clubcorner.ch abgewickelt.

Der Schweizerische Fussballverband (SFV) will zusammen mit Regionalverbänden und Vereinen auf Ballhöhe bleiben. Darum werden einige Prozesse den aktuellen Umständen und zu erwartenden Entwicklungen angepasst.

So auch im Bereich der Spielerqualifikation, wo der SFV alle relevanten Prozesse auf clubcorner.ch digitalisieren wird. Das heisst konkret: Sämtliche Anträge (Spieleranmeldungen, Wiederanmeldungen, nationale und internationale Transfers sowie Leihgaben und Doppellizenzen) werden künftig über clubcorner.ch abgewickelt.

Was dies für Sie bedeutet ? Schauen Sie doch einfach das produzierte Video an: http://org.football.ch/clubcorner-ch/clubcorner-ch.aspx

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Vom Gang nach Canossa

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
bfoxli@bluewin.ch
  

Wo sind wir eigentlich «gelandet»? Wochenende für Wochenende zu sehen: Teams, die sich von ihren «Fans» nach Spielschluss zusammenstauchen lassen. Schlurfen mit gesenkten Köpfen in die so genannte «Fankurve». Allein an den Gesichtern der «Fans» ist abzulesen, was sich die Gebeutelten anhören dürfen. Hundertfach gestreckte Stinkefinger und Fäuste gehören zu den optischen Höhepunkten.

Gehört heute offenbar zum Ritual, sich von den «Fans» zu verabschieden und umgekehrt verabschieden zu lassen. Bei gewonnenen Partien lässt sich – zumindest bis zur nächsten Partie – eine Einheit feiern. Bei verlorenen Spielen dann, wenn sich das Team im Abstiegskampf befindet, gibts noch und noch einen Gang nach Canossa. Man macht sich auf zur verbalen Schlachtbank.

Die Frage sei gestellt: «Gaaz na?» Wer von den Vereinsführungen stoppt diesen Unsinn? Ab in die Garderobe und finito.

Es wäre offenbar bereits ein «mutiger Entscheid», sich gegen diese ungeschriebene Regel zu stellen. Steht da kein Trainer auf, kein Captain, kein Mannschaftsrat? Wenns die Vereinsbosse nicht checken – sie hocken ja meist in den VIP-Logen – muss eine Reaktion der Feldarbeiter kommen. Nicht gegen den Pöbel, sondern gegen die Arbeitgeber, die zusehen, wie ihre Angestellten fertig gemacht werden. Dies fördert in Krisensituationen das «Am-selben-Strick-Ziehen» in beispielhafter (?) Weise.