Fussballverband Region Zürich

Digitalisierung der Spielerqualifikation auf clubcorner.ch

Mitteilung des Schweizerischen Fussballverbandes (SFV) vom 14. Januar 2019.

 
Sehr geehrte Damen und Herren
 
Die digitale Qualifikation rückt immer näher!
 
Ab 15. Januar 2019 werden sämtliche Qualifikations- und Transferprozesse von Spielern und Spielerinnen ausschliesslich über clubcorner.ch abgewickelt.
 
Konkret bedeutet dies, dass Spieleranmeldungen, Transfers oder Leihgaben nicht mehr per Post an den Schweizerischen Fussballverband eingereicht werden können.
 
Das Wettspielreglement, das Reglement für die Qualifikation der SFL-Spieler sowie das Futsal-Reglement wurden Anfangs Jahr entsprechend angepasst und Ihnen zur Verfügung gestellt.
 
Wir versichern Ihnen schon jetzt: Diese Umstellung ist eine signifikante Vereinfachung im Qualifikationsverfahren. Die Digitalisierung wird das Leben aller Vereinsfunktionäre sowie der Spieler erheblich erleichtern und gleichzeitig die Qualifikationsfristen in den meisten Fällen verkürzen.
 
Betroffen sind namentlich folgende Prozesse:
-        Spieleranmeldung (Erstregistrierung)
-        Wiederanmeldung
-        Definitiver nationaler Übertritt
-        Leihweiser nationaler Übertritt
-        Internationaler Übertritt zu einem Schweizer Klub
-        Doppellizenz
 
Hier finden Sie die Anleitungen für die verschiedenen Prozesse: http://org.football.ch/desktopdefault.aspx/tabid-2887/8788_read-224984/
 
Folgende Funktionen erlauben auf clubcorner.ch ab dem 15. Januar 2019 die Vorbereitung und/oder die Bestätigung eines Antrags. (Bitte beachten: Sie müssen die Funktion «Verantwortlicher Spielerlizenzen» vorgängig der entsprechenden Person zuweisen):
-        Trainer/-in: kann einen Antrag vorbereiten
-        Spielerlizenzen (neu ab dem 15. Januar 2019): kann einen Antrag vorbereiten und/oder bestätigen
 
Wir machen Sie gern darauf aufmerksam, dass je nach Antragstyp gewisse Dokumente auf clubcorner.ch hochgeladen werden müssen. Bei einer Erstregistrierung beispielsweise werden Sie aufgefordert, ein Foto und eine Kopie eines Ausweispapiers hochzuladen (kann mit einem Smartphone aufgenommen werden).
 
Die ehemalige schriftliche Unterschrift des Spielers, gegebenenfalls des gesetzlichen Vertreters, sowie die Unterschrift des bisherigen Klubs, im Fall eines Transfers, gehören somit ab 15. Januar 2019 der Vergangenheit an und erfolgen neu durch eine Bestätigung via Link in einer Email / SMS Code.
 
clubcorner.ch wird Sie unter anderem auch zum korrekten Antragstyp führen und entsprechende Hilfen zur erfolgreichen Abwicklung Ihres Antrags anbieten. Sie können den Status Ihres jeweiligen Antrags jederzeit auf clubcorner.ch mitverfolgen.
 
Wir bitten Sie eindringlich, ab 15. Januar 2019 alle oben aufgelisteten Prozesse nur noch über clubcorner.ch abzuwickeln. Per Post eingereichte Qualifikationsanträge können durch die Spielerkontrolle des SFV nicht mehr bearbeitet werden.
 
Wir sind überzeugt, dass wir weitere Voraussetzungen geschaffen haben, die Zeit sparen, Nerven schonen und für Verbindlichkeit zu jedem Zeitpunkt sorgen.
 
Mit freundlichen Grüssen
 
Schweizerischer Fussballverband
Spielerkontrolle
Postfach - 3000 Bern 15 - Schweiz
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Neue Regel provoziert Fragezeichen

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
bfoxli@bluewin.ch
  

Wie immer zu einer neuen Saison: Es gelten einige neue Regeln. Davon sind mehrere durchaus sinnvoll: Zum Beispiel dürfen bei einem Freistoss Mitspieler nicht mehr in der gegnerischen Mauer stehen; es ist ein Mindestabstand von einem Meter gefordert. Weitere mehr oder minder kleine Anpassungen sind gut, gut gemeint oder fraglich – erst Praxis und Umsetzung werden zeigen, was fussballtauglich beziehungsweise der Sportart Positivschübe geben könnte.

Eine Neuerung allerdings gibt mir zu denken: «Ein Spieler, der ausgewechselt wird, muss das Spielfeld bei der ihm nächsten Aussenlinie verlassen.» Sinn und Zweck: das Spiel schneller machen. Keine Ahnung, wie lange diese Idee in Kraft bleibt. Ich stelle mir vor: eines der berüchtigten Derbys. Roter Stern gegen Partizan Belgrad, River Plate gegen Boca Juniors, Fenerbahçe gegen Galatasaray. Viel Spass jenem Akteur, der an der Eckfahne im Fansektor des Gegners adieu sagt. Der dürfte eher nicht mit stehenden Ovationen verabschiedet werden. Spuckattacken, ausgestreckte Mittelfinger, in den Himmel gereckte Fäuste, Verhöhnungen und Verwünschungen sind ihm sicher. Obwohl (vermutlich) Nichtraucher, werden ihm Feuerzeuge en masse entgegen fliegen. Dem Schiedsrichter wird nichts anderes bleiben, als das Spiel zu unterbrechen. Dabei war doch gedacht, die Partie schneller zu machen.

Nein – zurück in die einigermassen neutrale Zone unterhalb der Haupttribüne. Von dieser kommen kaum je Fan-Übergriffe. Ansonsten werden Zwischenfälle geschehen, die so gut wie vorprogrammiert sind. Denn wer da von den Regelkundlern auf reibungslose Abläufe und die Vernunft von Fanatikern hofft, stand wohl noch nie in der Boca-Juniors- oder anderen heissen Kurven.