Fussballverband Region Zürich

Cupfinal-Spiele FVRZ 2019

Alle Final-Paarungen der Spiele vom 20. bis 22. Juni 2019 in Kloten (Sportanlage Stighag) stehen fest. Herzliche Gratulation an alle Teams für den Finaleinzug!

 

Spielplan:
 
20. Juni 2019 / Donnerstag:
18.30 Uhr (Platz 1) Junioren C
FC Bülach - SC Veltheim
18.45 Uhr (Platz 3) Junioren D/9er
FC Regensdorf - FC Freienbach
19.45 Uhr (Platz 2) Junioren B
FC Schwamendingen - FC Red Star ZH
20.30 Uhr (Platz 1) Junioren A
FC Kosova - SV Höngg
   
21. Juni 2019 / Freitag:
18.45 Uhr (Platz 2) Senioren 50+/11er
Grasshopper Club Zürich - BC Albisrieden
19.00 Uhr (Platz 3) Senioren 50+/7er
FC Wagen - Team Witikon/Neumünster
20.00 Uhr (Platz 1) Senioren 30+
FC Thalwil - FC Kosova
20.30 Uhr (Platz 2) Senioren 40+
FC Rapperswil-Jona - FC Pfäffikon
 
22. Juni 2019 / Samstag:
11.30 Uhr (Platz 3) Juniorinnen D/9er
FC Seuzach - FC Blue Stars ZH
12.15 Uhr (Platz 2) Juniorinnen C/9er
FC Affoltern a.A. - FC Blue Stars ZH
13.15 Uhr (Platz 1) Juniorinnen B/11er
FC Stäfa - FC Horgen
15.30 Uhr (Platz 1) Aktive Frauen
FC Wädenswil - FC Blue Stars ZH
18.00 Uhr (Platz 1) Aktive Herren RUMOX-Cup
FC Wetzikon - SV Schaffhausen

 


Der Fussballverband Region Zürich (FVRZ) freut sich schon heute auf spannende und faire Cupfinal-Spiele. Aufgrund der Erfahrungen in den letzten Jahren werden über alle Tage mehr als 2'500 Zuschauer erwartet. Der organisierende Verein (FC Kloten) und der FVRZ sorgen dafür, dass Zuschauer und Teams bestens verköstigt werden.

Auch im Namen der Cupfinalisten freuen wir uns schon heute auf möglichst viele Zuschauer. Der Eintritt zu allen Spielen ist gratis!


 

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«Jetzt gib emal ab …»

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
bfoxli@bluewin.ch
  

Tatort Fussballplatz, Junioren E-Spiel. Da ist einer, der auffällt; körperlich stärker als der Durchschnitt, Stürmer mit Torhunger. Er kostet aus, dass er im Rampenlicht steht, schiesst eines, zwei, am Schluss fünf Tore. Dem Trainer gefällts, so lange die Partie noch nicht entschieden ist. Als die Tordifferenz so gross ist, dass «sein» Team sicher gewinnt, beginnt die Kritik.

«Jetzt gib emal ab», hallts übers Feld. So ganz plötzlich abgeben. Na ja – vielleicht stimmt die Chemie nicht so überein mit dem, der als Verantwortlicher draussen steht, und dem, der besagte Tore schiesst. «Hör emal uuf, ales elei z mache». Auch so plötzlich. So plötzlich an die Mitspieler denken. Vorher wars noch okay, als man die Plustore brauchte. Und jetzt?

Nach einem weiteren Solo ab der Mittellinie – ohne Torerfolg, Schuss ging knapp daneben – kommt die Auswechslung. Kein Einsatz mehr bis zum Schluss. Als Strafe? Strafe wofür? Strafe, dass er besser ist als der Durchschnitt? Strafe, dass er ein bisschen kräftiger gewachsen ist? Strafe, dass er einen Fussballer-Urinstinkt auslebt – denjenigen, Tore zu schiessen?

Was ist die Quintessenz besagten Vorfalls? Wenn die erzieherische Massnahme (?) im Sinne des Trainers fruchtet, wird Besagter inskünftig mehr abspielen. Vielleicht fehlen dann die geschossenen Tore, wer weiss (das wird auch nicht richtig sein …). Hauptsache, er wird dem Kollektivgedanken des Teamsports Fussball gerecht.

Jemandem die Freude am Toreschiessen zu nehmen, ist der seltsame Umkehrschluss. Vielleicht könnte man ja Besagtem mal eine Rolle als Verteidiger zuteilen; er wird dort in der Praxis lernen, was Kollektivsport heisst. Oder vielleicht ist das «gib emal ab» im übertragenen Sinn gemeint: Ja, gebt ihn ab in eine Mannschaft, die höherklassig spielt und in der Besagter nicht mehr dafür bestraft wird, dass er ein bisschen stärker gewachsen und fussballerisch ein bisschen besser ist als der Durchschnitt seines jetzigen Teams.

So bliebe zu hoffen, dass besagter Trainer dann nicht auf stur stellt und meint: «Ich geb doch meinen besten Spieler nicht ab.» Es steht die Befürchtung im Raum, dass genau dies geschieht …