Fussballverband Region Zürich

Lebendige Fotos erinnern an die Cupfinals 2019

Ab sofort sind die Cupfinal-Bilder im Media-Center zur Ansicht aufgeschaltet. Sie erinnern an 13 Endspiele mit total rund 400 Spielerinnen und Spielern.

 Link zum Mediacenter (Button oben - schwarze Leiste)

Noch wirken bei den FVRZ-Verantwortlichen die Pokal-Endspiele nach.

Der Dank für fast perfekt Gelungenes geht primär an den auch diesmal wieder hervorragend arbeitenden Gastgeber FC Kloten (Gastronomie, Putzen, Platz zeichnen, Parkplatzeinweisungen, Zelt aufstellen und alles, was da an Kleinarbeiten sonst noch erledigt wurde). Erneut wurden – wie in vielen vergangenen Jahren – Hunderte von Freiwilligen-Stunden investiert, um rund 400 Fussballerinnen und Fussballern die bestmögliche Ausgangslage für ihren (eventuellen) Karrierehöhepunkt zu schaffen.

Viele weitere ehrenamtliche Helfer im Umfeld steuerten das Ihrige für einen unvergesslichen Anlass bei (Medienberichterstatter, Fotograf, Speaker, Funktionäre der Abteilungen Spielbetrieb und Senioren) und auch die Samariter zeigten Dauerpräsenz und leisteten mit Worten sowie Taten mehr als nur erste Hilfe. Nicht zuletzt verhielten sich Spieler, Trainer und Zuschauer ganz im Sinn von «Fair sein ist in» an jene Regeln, die den Fussball ausmachen: Emotionen und Disziplin sind keine Widersprüche, sondern machen erst die Faszination «unseres» Sports aus.

Ein herzliches Dankeschön an alle!

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Neue Regel provoziert Fragezeichen

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
bfoxli@bluewin.ch
  

Wie immer zu einer neuen Saison: Es gelten einige neue Regeln. Davon sind mehrere durchaus sinnvoll: Zum Beispiel dürfen bei einem Freistoss Mitspieler nicht mehr in der gegnerischen Mauer stehen; es ist ein Mindestabstand von einem Meter gefordert. Weitere mehr oder minder kleine Anpassungen sind gut, gut gemeint oder fraglich – erst Praxis und Umsetzung werden zeigen, was fussballtauglich beziehungsweise der Sportart Positivschübe geben könnte.

Eine Neuerung allerdings gibt mir zu denken: «Ein Spieler, der ausgewechselt wird, muss das Spielfeld bei der ihm nächsten Aussenlinie verlassen.» Sinn und Zweck: das Spiel schneller machen. Keine Ahnung, wie lange diese Idee in Kraft bleibt. Ich stelle mir vor: eines der berüchtigten Derbys. Roter Stern gegen Partizan Belgrad, River Plate gegen Boca Juniors, Fenerbahçe gegen Galatasaray. Viel Spass jenem Akteur, der an der Eckfahne im Fansektor des Gegners adieu sagt. Der dürfte eher nicht mit stehenden Ovationen verabschiedet werden. Spuckattacken, ausgestreckte Mittelfinger, in den Himmel gereckte Fäuste, Verhöhnungen und Verwünschungen sind ihm sicher. Obwohl (vermutlich) Nichtraucher, werden ihm Feuerzeuge en masse entgegen fliegen. Dem Schiedsrichter wird nichts anderes bleiben, als das Spiel zu unterbrechen. Dabei war doch gedacht, die Partie schneller zu machen.

Nein – zurück in die einigermassen neutrale Zone unterhalb der Haupttribüne. Von dieser kommen kaum je Fan-Übergriffe. Ansonsten werden Zwischenfälle geschehen, die so gut wie vorprogrammiert sind. Denn wer da von den Regelkundlern auf reibungslose Abläufe und die Vernunft von Fanatikern hofft, stand wohl noch nie in der Boca-Juniors- oder anderen heissen Kurven.