Fussballverband Region Zürich

UEFA Women`s Champions League 1/16-Final

Für die FC Zürich Frauen startet die UEFA-Women's-Champions-League-Kampagne mit dem direkten Einstieg in die Sechzehntelfinals.

Die an der Auslosung gesetzten Zürcherinnen treffen in der ersten K.-o.-Runde auf den weissrussischen Meister FC Minsk. Die FCZ Frauen freuen sich auf ein Duell mit einem Gegner auf Augenhöhe und würden sich über Ihre Unterstützung vor Ort sehr freuen. Das Heimspiel (Rückspiel) gegen den FC Minsk findet am Donnerstag, 26. September 2019, 19.00 Uhr, im Stadion Letzigrund statt.

Auch bei diesem Spiel gibt es für Vereine und Schulen ein Gratis-Angebot.

Spezielles Gruppenangebot
Schulklassen und Vereine/Teams werden ab einer Gruppenanzahl von 10 Personen (plus zwei Betreuer) auf Voranmeldung ans Spiel eingeladen. Interessierte Gruppen melden sich bitte mit Angabe der Schule oder des Vereins bis Freitag, 20. September 2019, per E-Mail an larissa.scarano@fcz.ch

Allgemeine Informationen
Es ist nur der Sektor A geöffnet. Der Ticket-Normalpreis beträgt SFr. 20.00, Saisonkarten-InhaberInnen des FCZ und der FCZ-Frauen sowie Migros-Cumulus-Karten Besitzer erhalten einen Rabatt und bezahlen nur SFr. 15.00 für dieses internationale Spiel. Jugendliche bis 16 Jahre geniessen freien Eintritt und benötigen kein Ticket (bitte ID am Eingang vorweisen). Der Vorverkauf findet ab Montag, 09. September 2019, im FCZ-Fanshop statt. Am Spieltag sind die Tickets ab 18.00 Uhr an den Kassen 1 (Baslerstrasse) und 6 (Badenerstrasse) erhältlich. Türöffnung ist ebenfalls um 18.00 Uhr.

Weitere Informationen

Die FC Zürich Frauen würden sich über eine zahlreiche Unterstützung sehr freuen!

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«Jetzt gib emal ab …»

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
bfoxli@bluewin.ch
  

Tatort Fussballplatz, Junioren E-Spiel. Da ist einer, der auffällt; körperlich stärker als der Durchschnitt, Stürmer mit Torhunger. Er kostet aus, dass er im Rampenlicht steht, schiesst eines, zwei, am Schluss fünf Tore. Dem Trainer gefällts, so lange die Partie noch nicht entschieden ist. Als die Tordifferenz so gross ist, dass «sein» Team sicher gewinnt, beginnt die Kritik.

«Jetzt gib emal ab», hallts übers Feld. So ganz plötzlich abgeben. Na ja – vielleicht stimmt die Chemie nicht so überein mit dem, der als Verantwortlicher draussen steht, und dem, der besagte Tore schiesst. «Hör emal uuf, ales elei z mache». Auch so plötzlich. So plötzlich an die Mitspieler denken. Vorher wars noch okay, als man die Plustore brauchte. Und jetzt?

Nach einem weiteren Solo ab der Mittellinie – ohne Torerfolg, Schuss ging knapp daneben – kommt die Auswechslung. Kein Einsatz mehr bis zum Schluss. Als Strafe? Strafe wofür? Strafe, dass er besser ist als der Durchschnitt? Strafe, dass er ein bisschen kräftiger gewachsen ist? Strafe, dass er einen Fussballer-Urinstinkt auslebt – denjenigen, Tore zu schiessen?

Was ist die Quintessenz besagten Vorfalls? Wenn die erzieherische Massnahme (?) im Sinne des Trainers fruchtet, wird Besagter inskünftig mehr abspielen. Vielleicht fehlen dann die geschossenen Tore, wer weiss (das wird auch nicht richtig sein …). Hauptsache, er wird dem Kollektivgedanken des Teamsports Fussball gerecht.

Jemandem die Freude am Toreschiessen zu nehmen, ist der seltsame Umkehrschluss. Vielleicht könnte man ja Besagtem mal eine Rolle als Verteidiger zuteilen; er wird dort in der Praxis lernen, was Kollektivsport heisst. Oder vielleicht ist das «gib emal ab» im übertragenen Sinn gemeint: Ja, gebt ihn ab in eine Mannschaft, die höherklassig spielt und in der Besagter nicht mehr dafür bestraft wird, dass er ein bisschen stärker gewachsen und fussballerisch ein bisschen besser ist als der Durchschnitt seines jetzigen Teams.

So bliebe zu hoffen, dass besagter Trainer dann nicht auf stur stellt und meint: «Ich geb doch meinen besten Spieler nicht ab.» Es steht die Befürchtung im Raum, dass genau dies geschieht …