Fussballverband Region Zürich

Herzlich willkommen zum FE-12 Footeco Day 2019!

Am Sonntag, 22. September 2019, findet auf dem Kunstrasen des Stadions Schützenwiese in Winterthur der erste FE-12 Footeco Day statt.

Unter dem Motto «spielen – sichten – kennen lernen» wird am Morgen und am Nachmittag je ein Turnier mit allen FE-12 Spielern der Grossclubs FC Zürich, Grasshopper-Club und FC Winterthur durchgeführt. 

Eltern, Vereinsvertreterinnen und -Vertreter und Interessierte des Breitenfussball sind an diesem Tag herzlich willkommen. Vor Turnierbeginn werden der Schweizerische Fussballverband (SFV) und der Fussballverband Region Zürich (FVRZ) wichtige Informationen zum FE-12 Pilotprojekt und zu Footeco allgemein abgeben. 

Die Kinder stehen an diesem Tag im Mittelpunkt. Sie werden wie immer mit viel Freude und Einsatz dabei sein und freuen sich, wenn ein grosses Publikum ihre Spiele mitverfolgt. 

Der SFV und FVRZ sowie alle Spieler freuen sich, viele Zuschauerinnen und Zuschauer am Footeco Day in Winterthur begrüssen zu dürfen. 

Weitere Informationen
Programm Footeco Day
Spielplan Vormittag
Spielplan Nachmittag

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Verein als Auslaufmodell?

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
bfoxli@bluewin.ch
  

Wer von «früher» erzählt, sollte kein Schönheits-Nostalgiker sein. Es war nicht alles besser als heute. Sowohl Zeiten, Umfeld und Beeinflussungen haben sich innert weniger Jahrzehnte teils massiv verändert. Die «alten Knacker» kommen aus einem ganz anderen Wertestatus, sind auch Produkt aus einer Zeit mit nahezu unangetasteten Hierarchien. Auch wenn es «damals» schon immer und immer wieder Probleme (= Herausforderungen) gab: Es war diese gesellschaftliche Phase auch der Boden, in das ein Pflänzchen namens Verein gesetzt werden konnte und das im besten Fall Wurzeln schlug und Früchte gab.

Ein Verein althergebrachter Schule ist ein ziemlich konservatives Gebilde, das seine Standhaftigkeit gegen «moderne» Strömungen zu verteidigen hat. Und dieses «modern» bedeutet für die meisten Jugendlichen: Mit möglichst wenig Verpflichtungen Spass haben. Schon in der Schule, im Beruf immer mehr gefordert, will man sich immerhin in der Freizeit nicht auch noch sagen lassen, was geltende, von Erwachsenen aufgestellte Regeln sind. In der warmen Stube Netzwerk-Surfen statt im Regen trainieren ist im Lauf der letzten Jahre zu einer spassigen Alternative aufgestiegen. Wer als erste Handlung nach dem Training sein Handy nach (ach so wichtigen) Mitteilungen abgrasen muss, ist geistig nicht zwingend da, wo er eben ist.

Wen wunderts: Die eigene Mannschaft ist der Verein. Weiter als über den Rand des eigenen Teams hinaus schauen bedeutet nicht zwingend Kurzsichtigkeit, gibt aber preis, wo die Prioritäten liegen. Tendenzen, denen positiv zu begegnen schwierig sind: Ein sich um die Gesamtheit eines Vereins bemühender Vorstand hat als Basis so gut wie nur «etwas von früher» vorzuweisen. Er hat ein Gebilde, zu dem Jugendliche eine hin und her tendierende Ambivalenz, zuweilen gar gröbere Zerrissenheit verspüren.

Es liesse sich – teils durchaus berechtigt – das Wort «Egoismus» anfügen. Damit wäre angefügt, in der Sache jedoch rein gar nichts gewonnen.