Fussballverband Region Zürich

SOCCATOURS – TRAVELLING TO SUCCESS (Premium Partner des FVRZ)

Mit mehr als 1‘200 Teams pro Jahr und einer Weiterempfehlungsrate von über 94% etabliert sich SOCCATOURS als europäischer Marktführer.

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Fussballtrainingslager von SOCCATOURS Switzerland gehen weit über Europa hinaus, so kann der Marktführer optimale Voraussetzungen für jeden Anspruch an das individuelle Trainingslager gewährleisten. Egal ob Eigenanreise oder Fluganreise, durch die IATA-Zertifizierung sind selbst Fluganreisen zu den besten Destinationen kein Problem.

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Als Premium-Veranstalter SOCCACUP organisieren der Premium Partner des FVRZ internationale Top-Turniere in den schönsten Urlaubsregionen Europas. Insbesondere der SOCCACUP Lago di Garda über die Osterferien ist ein Jugendturnier mit familiärem Charakter. Internationales Flair mit Mannschaften aus u.a. England, Italien, Österreich, Schweiz und Deutschland ist geboten.

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Für weitere Informationen steht Ihnen Country Manager Switzerland, Fabian Felber, telefonisch unter 071 508 70 19 oder per Mail unter team@trainingslager.ch gerne zur Verfügung.

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Die «Hundertprozentige» versiebt

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
bfoxli@bluewin.ch
  

Blöd gelaufen. Kurz vor Schluss, 3:2 für die Gastmannschaft. Reaktion des Heimteams: Defensive möglichst geordnet aufgeben, strukturiert alle Mann nach vorn. Ausgleich gelingt noch nicht, aber der Druck wird immer grösser. Und da geschiehts: Ballverlust in Folge von Unaufmerksamkeit. Der Konter läuft. Gleich drei Gästeakteure sind unterwegs, in der Mitte der Ballbesitzende, links und rechts die Anspielstationen. Nur ein Defensivler geht notgedrungen ins 1:1; der wird auch noch überspielt. Aber der Platz wird eng, man ist bereits in Strafraumnähe. Der Torhüter steht äusserst geschickt und scheint auf alles gefasst.

Und was geschieht? Es gibt keinen Treffer. Der mit dem Ball am oder in der Nähe des Fusses sucht und macht den Abschluss; der Ball geht knapp übers Tor. Und jetzt? Aufschrei auf der Spielerbank und der Tribüne. Pfiffe des eigenen Anhangs. Die Mitlaufenden versinken fast im Boden und hadern vor sich hin. Wieder so ne Szene, in der die 89-jährige Grossmutter das Leder mit links eingeschoben hätte. Die Frage lautet unisono: weshalb spielt der nicht ab? Ganz einfach.

Ganz einfach? Rekapituliert man das eben Gesehene, ists so einfach nur für jene, die nicht aktiv beteiligt waren. Muss ja den Ball nur rüberschieben (aber bitteschön auf ein mögliches Abseits achten). Hätte er geschoben und der Mitspieler nicht getroffen: «Weshalb schiesst der nicht selbst, weshalb spielt er ab?»

Und so lässt sich feststellen: Die Mitlaufenden eröffnen zwar Anspielmöglichkeiten, sind aber zugleich auch höchst verunsichernde Negativelemente. Erst sie lassen den Ballbesitzenden zweifeln, was denn in dieser Szene die beste Option ist. Er muss in Sekundenbruchteilen entscheiden – und zieht so ab und zu den Schwarzen Peter. Der beschriebene Konter wäre eventuell erfolgreicher verlaufen, wenn die Mitspieler gar nicht erst mitgekontert und so des Schützen Konzentration nicht torabschluss-entscheidend beeinflusst hätten.