Fussballverband Region Zürich

Spielbetrieb Fussballverband Region Zürich (FVRZ) unterbrochen!

Der Bundesrat hat an seiner gestrigen Sitzung weitere schweizweit gültige Massnahmen gegen die schnelle Ausbreitung des Coronavirus beschlossen. Nachtrag/Präzisierung Baspo zum Trainings-/Wettspielbetrieb (02.11.2020).

Bezogen auf den Amateursport und damit auch den Fussball gelten ab Donnerstag, 29. Oktober 2020 folgende Einschränkungen und Massnahmen:

  • Der Spielbetrieb ist in allen regionalen Kategorien/Ligen (Junioren, Juniorinnen, Senioren, Firmen, Futsal, Aktive Frauen und Herren)  bis auf weiteres unterbrochen.
    Dies betrifft alle Verbandsspiele (Meisterschaft, Cup, Turniere der Junioren/Juniorinnen F + G, Hallenturniere und alle Futsal-Spiele).
  • Der reguläre Trainingsbetrieb ist ebenfalls für alle Fussballerinnen/Fussballer ab 16 Jahren untersagt. Trainings sind nur gemäss den aktuellen Weisungen des Bundes erlaubt (z.B. ohne Körperkontakt, bis max. 15 Personen, Einhaltung des erforderlichen Abstandes) ► gemäss Verordnung über Massnahmen in der besonderen Lage zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie der schweizerischen Eidgenossenschaft unter Artikel 6e «Bestimmungen für den Sportbereich».
    Alle Jugendlichen/Kinder unter 16 Jahren dürfen ohne Einschränkungen weiterhin trainieren unter Berücksichtigung der einzuhaltenden Schutzmassnahmen (verantwortlich ist der Verein!).

Informationen zu den Wertungen bzw. zur Fortführung des unterbrochenen Meisterschaftsbetriebs (Halbjahres-/Ganzjahresmeisterschaft sowie Cupwettbewerbe) und das Anmeldeverfahren für die Rückrunde der Saison 2020/21 wird den Vereinen Mitte bis Ende November übermittelt.

Der Unterbruch der Meisterschaft respektive des Trainingsbetriebs gilt bis auf weiteres; das heisst, solange der Bundesrat nicht über anderslautende Massnahmen informiert, wird der Spielbetrieb nicht wieder aufgenommen. Es ist davon auszugehen, dass mit dem Spielbetrieb frühestens im Frühjahr 2021 wieder gestartet werden kann. Damit für die Vereine kein Mehraufwand entsteht, wird der FVRZ alle ausstehenden Verbandsspiele der Vorrunde als «verschoben» mutieren.

Trainings-/Wettspielbetrieb: Nachtrag/Präzisierung des Bundesamtes für Sport (Baspo)
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Anmeldeschluss: Dienstag, 22. Juni 2021!
Dokumente:
- Eingabe Spieltag (Aktive Herren)

«Immer dann, wenns drauf an kommt …»

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
bfoxli@bluewin.ch  

Diesen Spruch schon mal vernommen und ihm eventuell gar zugestimmt? Bei den grösseren Turnieren fällt er schon mal. Immer dann, wenn ein Schweizer Team – seis im Fussball oder Eishockey, Unihockey oder Handball – nicht Welt- oder Europameister wird, sondern in einer K.-o.-Phase entweder auf einen wirklich stärkeren oder an diesem Tag besseren oder glücklicheren Gegner die Segel streichen muss. Dann eben ist Zeit für diese intelligente Aussage: «Immer dann, wenns drauf an kommt, verlieren ‹die Schweizer›».

So rein oberflächlich könnte man beim Griff in die Emotionenkiste noch zustimmen. Spätestens dann jedoch, wenns nüchterner wird, lässt sich demnach dies ableiten: Wenn «die Schweiz» gewinnt, kams nicht «drauf an». Erst dann, wenn sie verliert, kams eben «drauf an». Oder auch: wenn sie gewinnt, wars sicher ein schwacher Gegner. Wenn sie verliert, hätte «man» gewinnen können und ist durch Eigenverschulden ausgeschieden.

Viele Reaktionen auf (vor allem) Negativergebnisse entspringen nicht zwingend einer möglichst objektiven Analyse. Bekannt ist, dass – in welcher Sportart auch immer – die so genannt «Kleinen» immer mehr aufholen und die Kluften zwischen «schwach», «mittelmässig» und «sackstark» zusehends minimer werden. Vorab der erwähnten K.-o.-Partien ist vielfach – für die Endabrechnung – jedes Gruppenspiel schon entscheidend darüber, obs zum ersten oder einem zusätzlich qualifikationsberechtigten zweiten Rang reicht. Exakt in diesen Spielen gehts auch um «drauf an kommen». Gibts vorab schon zu viele Punktverluste, ist «man» nicht mal für das angestrebte Turnier qualifiziert.

Aber bei vielen «Experten» sind genau diese Qualifikationen eines Schweizer Teams offenbar längst selbstverständlich. Partien gewonnen? Logo. Spiele verloren? Physisch und/oder mental nicht auf der Höhe. So einfach fallen Reaktionen aus. Als obs auch so einfach wäre …