Fussballverband Region Zürich

WBK 1-Tagung für Leiter Junioren

Trotz aktueller Corona-Situation nahmen am 28. November 60 Teilnehmer an der Tagung im Seminarhotel Bocken in Horgen teil.

Aufgeteilt in zwei Gruppen wurde die Tagung in verkürzter Version, inklusive Maskenpflicht durchgeführt. Dank den grosszügigen Räumlichkeiten im Bocken konnte der Abstand jederzeit eingehalten werden.

Die Tagung wurde von der Abteilung Technik des FVRZ unter der Leitung von Benjamin Benz (Leiter Ressort Junioren) geleitet. Als Gastreferent betonte Stefan Schötzau (Chef Sportamt Kanton Zürich) in seiner spannenden Rede die Wichtigkeit des Breitensports, vor allem auch in dieser schwierigen Corona-Zeit.

Nach den eindrücklichen Worten von Stefan Schötzau folgten die Referate aus der technischen Abteilung des FVRZ. Theo Widmer (Leiter Abteilung Technik) ging auf diverse aktuelle Themen im Bereich Juniorenfussball ein, bevor Claudia Gfeller (Leiterin Ressort Frauenfussball) über die Entwicklung im Juniorinnenfussball referierte. Pascal Humbel (Technischer Leiter FVRZ) informierte alle Teilnehmer über das neue Projekt Wartelisten und Änderungen in der Trainerausbildung. Auskunft über aktuelle Themen im Spielbetrieb wurden von Martin Müllhaupt (Administrator Abteilung Spielbetrieb) präsentiert. Sehr interessant war die Umfrage-Evaluation, welche alle Vereine, betreffend der Weiterführung der laufenden Meisterschaft erhalten haben. Den Abschluss der FVRZ-Referate machte Janez Janzekovic (Verantwortlicher Futsal Abteilung Technik), welcher mit seinem bekannten Enthusiasmus über den Futsal referierte.

Vom SFV waren Dominik Müller (Leiter Kinderfussball SFV) und Raphael Kern (Ressortleiter Breitenfussball SFV) als Referenten vor Ort. Raphael Kern stellte die aktuellen Gedanken zur Neuorganisation der Junior League des SFV vor. Dominik Müller präsentierte alle wichtigen Fakten zum neuen Projekt «Play more football» und integrierte dazu zahlreiche bemerkenswerte Videoeinspielungen.

Dank dem Engagement der Teilnehmenden ergaben sich während den Referaten sowie in der Pause wertvolle Diskussionen über die behandelten Themen. Sowohl die Teilnehmenden als auch die Organisatoren zogen nach der Tagung ein durchwegs positives Fazit und gingen mit vielen neuen Inputs nach Hause.

Referate (Präsentationen)

Auswirkungen von Corona auf den Jugend- und Breitensport (Stefan Schötzau)
Abteilung Technik FVRZ (Theo Widmer, Pascal Humbel, Claudia Gfeller) und Abteilung Spielbetrieb FVRZ (Martin Müllhaupt, Janez Janzekovic)
SFV Junior League (Raphael Kern)
SFV Play more football (Dominik Müller)

Impressionen (Fotos: FVRZ)

Mit fast 80 Anmeldungen sind die Teilnehmer zahlreich erschienen

Claudia Gfeller (Leiterin "Projekt Entwicklung Juniorinnen-/Frauenfussball") stellt die neusten Erkenntnisse des Mädchenfussballs vor

Stefan Schötzau ist der Gastreferent (Stefan Schötzau, Sportamt Kanton Zürich) im Bocken

Dominik Müller (SFV) präsentiert das neue Projekt «play more football»

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Anmeldeschluss: Montag, 11. Januar 2021!
Dokumente:
- Eingabe Spieltag (5. Liga Aktive Herren)
  (PDF / zum Ausfüllen)

«Süüferli» beim Süüffelen

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
bfoxli@bluewin.ch  

«Ales Suufcheibe». Zu Beginn meiner Breitensport-Karriere war dies vielfach zu hören. Diese Bemerkung stammte nicht nur, aber auch von einer eigenartigen «Konkurrenz»: Der damals noch zwar spürbar abflauende, aber doch noch vorhandene ideelle Zwist zwischen Turnvereinen und Fussballclubs hinterliess solche seltsame Spuren. Als ob Turner nie was hinter die Binde gekippt hätten … Glücklicherweise sind solche Zeiten längst passé.

Nun gut – grad totalabstinent waren Fussballer nie. Eine Jede/ein Jeder macht(e) ihre seine eigenen Erfahrungen mit dem Genussmitteln/der Droge. Dass die «Knirpsli» während Jahren so gut wie überall Getränkestandard wurden, fiel mir erst mit so zirka 30 Jahren auf. Bei einem Mittagessen klickte was im Hirn: weshalb denn schon wieder ein Knirpsli? Gibt ja noch andere Getränke. Dies war ein wichtiger Input, um den Automatismus zu brechen.

Nur Glück gehabt? Alkohol als Suchtmittel ging an mir vorbei. In jungen Jahren verarbeitet der Körper Alkohol sowieso ganz anders als in altersmässig fortgeschrittenem Stadium. Gewiss: Ab und zu war ein zünftiger «Chlapf» das Ergebnis eines ungezügelten Überbordens. Aber auch wenn diese Hunderten von «Knirpslis» stetige Begleiter waren, bliebs beim Überschau- und Kontrollierbaren.

Irgendwie seltsam: Das Kollektiv eines Teams hatte im Alkoholgenuss eine nie ausgesprochene und eigenartige Disziplin. Kaum einer aus den verschiedenen Mannschaften wurde während der Zeit aktiven Fussballgeschehens Alkoholiker. Und so balancierte sich alles auf einen Nenner aus: Einerseits durchaus den Bierchen zuneigend, war Fussball und dessen Drumherum gleichzeitig auch Bremser in der Gefahr, abhängig zu werden.

Na denn: Prost! Und immer schön «süüferli» beim Süüffelen!