Fussballverband Region Zürich

#BleibimVerein – jetzt erst recht!

Kampagne von Swiss Olympic: Die aktuelle Coronakrise ist für die Sportwelt weiterhin eine riesige Herausforderung.

Viele der rund 19'000 Sportvereine in der Schweiz mussten ihre Angebote mit Auftreten der zweiten Welle wieder einschränken oder gar einstellen, was die existenzbedrohliche Lage weiter verschärft.

Damit die Sportvereine ihre sportliche und gesellschaftliche Funktion auch nach der Corona-Krise wahrnehmen können, sind sie weiterhin auf deine #Solidarität angewiesen. Bitte bezahl deinen Mitgliederbeitrag auch für das nächste Jahr, denn viele Kosten fallen trotz der temporären Einschränkungen an – vielen Dank fürs Teilen!

Informationen von Swiss Olympic

Informationen Zürcher Kantonalverband für Sport (ZKS)

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Anmeldeschluss: Montag, 11. Januar 2021!
Dokumente:
- Eingabe Spieltag (5. Liga Aktive Herren)
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«Süüferli» beim Süüffelen

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
bfoxli@bluewin.ch  

«Ales Suufcheibe». Zu Beginn meiner Breitensport-Karriere war dies vielfach zu hören. Diese Bemerkung stammte nicht nur, aber auch von einer eigenartigen «Konkurrenz»: Der damals noch zwar spürbar abflauende, aber doch noch vorhandene ideelle Zwist zwischen Turnvereinen und Fussballclubs hinterliess solche seltsame Spuren. Als ob Turner nie was hinter die Binde gekippt hätten … Glücklicherweise sind solche Zeiten längst passé.

Nun gut – grad totalabstinent waren Fussballer nie. Eine Jede/ein Jeder macht(e) ihre seine eigenen Erfahrungen mit dem Genussmitteln/der Droge. Dass die «Knirpsli» während Jahren so gut wie überall Getränkestandard wurden, fiel mir erst mit so zirka 30 Jahren auf. Bei einem Mittagessen klickte was im Hirn: weshalb denn schon wieder ein Knirpsli? Gibt ja noch andere Getränke. Dies war ein wichtiger Input, um den Automatismus zu brechen.

Nur Glück gehabt? Alkohol als Suchtmittel ging an mir vorbei. In jungen Jahren verarbeitet der Körper Alkohol sowieso ganz anders als in altersmässig fortgeschrittenem Stadium. Gewiss: Ab und zu war ein zünftiger «Chlapf» das Ergebnis eines ungezügelten Überbordens. Aber auch wenn diese Hunderten von «Knirpslis» stetige Begleiter waren, bliebs beim Überschau- und Kontrollierbaren.

Irgendwie seltsam: Das Kollektiv eines Teams hatte im Alkoholgenuss eine nie ausgesprochene und eigenartige Disziplin. Kaum einer aus den verschiedenen Mannschaften wurde während der Zeit aktiven Fussballgeschehens Alkoholiker. Und so balancierte sich alles auf einen Nenner aus: Einerseits durchaus den Bierchen zuneigend, war Fussball und dessen Drumherum gleichzeitig auch Bremser in der Gefahr, abhängig zu werden.

Na denn: Prost! Und immer schön «süüferli» beim Süüffelen!