Fussballverband Region Zürich

Ausbildung Zürcher Kantonalverband für Sport: «Individuell – Prozessbegleitend – Persönlich»

«Bist Du mit Deinem Verein auf der Suche nach Wissensinput und Entwicklungsmöglichkeiten? Wie kannst Du mit Deinem Führungsteam den Verein nach dieser Krise wieder auf Vordermann bringen?»

  • Im Verein ein eigenes Vereins-Crowdfunding starten?
  • Den Verein mit neuen Ideen für kommende Events ausrüsten?
  • Mit dem Krisenstab des Vereins das Krisen-Management und die Versicherungen professionalisieren und rückblickend die Covid-19-Krise reflektieren?

Der Zürcher Kantonalverband für Sport (ZKS) bietet mit seinen Einzelkursen in Vereinsführung und Organisation ein weitreichendes, erfolgsversprechendes Angebot. Die Kurse werden als Webinare durchgeführt.

Ausserdem hat man die Möglichkeit, mit Vereinskollegen, Funktionärinnen und Ehrenamtlichen einen eigenen, auf den Verein zugeschnittenen «on demand»-Workshop oder ein -Coaching zu buchen. Mit erfahrenen Dozenten und Coaches stellt der ZKS dem Verein einen vereinseigenen Workshop zusammen oder organisiert ein prozessorientiertes Coaching.

Beratung
Gerne berät der ZKS einen Verein persönlich und individuell: Tel. 044 802 33 75 oder per Mail an ausbildung@zks-zuerich.ch.

Zum Kursangebot

ZKS-Mitglieder profitieren überdies von 10 Prozent Ermässigung auf die Seminarkosten beim Kooperationspartner KV Business School Zürich.

zurück

Dringend nötige Beratung

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
bfoxli@bluewin.ch  

So ab die 40 – eventuell früher, vielleicht später – verändern sich die Augen dahingehend, dass man zu Sehhilfen greifen muss. Ob Brille, Linsen oder immer noch «nature» – der Zweck ist derselbe: man möchte möglichst alles scharf sehen, ob in die Weite oder Nähe oder Diagonale, ob Wägital, Emmental oder digital.

Ein ganz normales Fussballspiel. Wenn man Glück, sehr viel Glück hat, kommt mal ein Spieler so in Zuschauernähe, dass man die Werbung darauf lesen kann – und hoppla, ist er schon wieder weg. Beim Pausengang in die Kabine lässt sich dann bei wortwörtlich näherer Betrachtung erkennen: Seppi Hugentobler, Metallbau, Musterwil, Telefon 071 599 99 99, www.hugenmuster.ch.

Man weiss: Die Werbefläche ist begrenzt. Dummerweise hat niemand den Seppi Hugentobler – weder vom Verein noch von der Werbe-Herstellerfirma – darauf aufmerksam gemacht: Seppi, schreib da nicht zu viel drauf. Je mehr Text, desto kleiner. Je kleiner, desto unlesbarer. Werbeffekt gleich null, weils mans schlicht nicht lesen kann. Niemand hat ihm gesagt: Seppi, das Musterleibchen mit all den gut gemeinten Informationen sieht ja so aus einem Meter Betrachtungsdistanz ganz toll aus. Aber ein Fussballfeld ist so 60x110 Meter gross – wie soll der Zuschauer allein im Mittelkreis erkennen, was da drauf steht? Seppi – so ists zum Fenster hinaus geschmissenes Werbegeld.

Eine Ausnahme? Von wegen. Man betrachte auf den Sportplätzen zum Beispiel die Werbebanden. Auch dort: Die Fläche ist gegeben. Mehr als 50% von all dem, was da geschrieben steht (Öffnungszeiten des Geschäfts!), lassen sich von der gegenüberliegenden Seite nicht lesen. Telefonnummer, Faxnummer, E-Mail-Adresse, Homepagezugang – sie alle fressen so viel Platz weg, dass für eine auffallende Hauptzeile zu wenig Raum bleibt.

Gewiss: Nicht jede Firma ist so populär, dass allein ein Schriftzug «Emmi» rein gar keine Zusatzinformationen braucht. Die kleinen Firmen im Dorf, die da den lokalen Breitensportverein unterstützen, möchten – von der Logik her verständlich – ihr Geschäft so präsentieren, dass es nachhaltig wirkt. Der Werbeservice soll so sein, dass man bei Bedarf grad alle Informationen zur Verfügung stehen hat. Dennoch ist kaum anzunehmen, dass da irgendwer sein Notizblöckli pflückt und die Faxnummer aufschreibt.

So gilt auch hier: Weniger ist mehr. Sowohl Verein wie Werbe-Herstellerfirma sollten, wenn Seppis Bruder auch eine Tenue- oder Bandenwerbung abschliessen will, beratend zur Seite stehen. Sie beide kommen aus der Praxis und wissen um die Werbeeffekte auf Sport- beziehungsweise Fussballfeldern. Und ich als Seppi (oder dessen Bruder) fühlte mich ernst genommen, wenn mich jemand auf diese Details aufmerksam macht.