Fussballverband Region Zürich

Corona (Beschlüsse Bundesrat) - Auswirkungen Trainings-/Spielbetrieb

Aktuelle Informationen des Schweizerischen Fussballverbandes (SFV) vom 26. Februar 2021.

Der SFV hat das Musterschutzkonzept und die FAQ auf der Basis der neuen Bundesratsbeschlüsse aktualisiert. Zusammenfassend können folgende Anpassungen festgehalten werden:
  • Fussballtrainings und -wettkämpfe von Kindern und Jugendlichen bis zum 20. Lebensjahr (Jahrgang 2001 und jünger) im Innen- und Aussenraum dürfen durchgeführt werden.
  • Trainings ab dem 20. Lebensjahr (Jahrgang 2000 und älter) mit Körperkontakt sind verboten.
  • Ab dem 20. Lebensjahr (Jahrgang 2000 und älter) können im Fussball Konditions- oder Techniktrainings ohne Körperkontakt in Gruppen bis maximal 15 Personen (inkl. Trainer/in) im Freien durchgeführt werden, sofern die Anlage geöffnet ist.
  • Wettkämpfe sind für alle ab dem 20. Lebensjahr (Jahrgang 2000 und älter) untersagt.

Wichtig:
- Diese Regeln gelten gemäss Bundesratsbeschluss bis am 31. März 2021!
- Es ist zu beachten, dass strengere kantonale Richtlinien bestehen könnten.

 
Der Sport ist mit dem Bundesratsentscheid in einer privilegierten Position. Es ist deshalb sehr wichtig, dass wir uns gemeinsam intensiv für einen verantwortungsvollen, vorbildlichen, der Situation angepassten Umgang mit diesen Privilegien einsetzen. Deshalb bitten wir alle Vereine (Funktionäre, Trainer, Spieler) und Schiedsrichter, die vorhandenen Schutzkonzepte strikt einzuhalten

 

Wichtigste Fragen/Antworten zum Schutzkonzept
 

Unterlagen des SFV
Schutzkonzept (Word)
Schutzkonzept (PDF)

 
Nützliche Informationen von diversen Organisationen (Links)
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Dringend nötige Beratung

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
bfoxli@bluewin.ch  

So ab die 40 – eventuell früher, vielleicht später – verändern sich die Augen dahingehend, dass man zu Sehhilfen greifen muss. Ob Brille, Linsen oder immer noch «nature» – der Zweck ist derselbe: man möchte möglichst alles scharf sehen, ob in die Weite oder Nähe oder Diagonale, ob Wägital, Emmental oder digital.

Ein ganz normales Fussballspiel. Wenn man Glück, sehr viel Glück hat, kommt mal ein Spieler so in Zuschauernähe, dass man die Werbung darauf lesen kann – und hoppla, ist er schon wieder weg. Beim Pausengang in die Kabine lässt sich dann bei wortwörtlich näherer Betrachtung erkennen: Seppi Hugentobler, Metallbau, Musterwil, Telefon 071 599 99 99, www.hugenmuster.ch.

Man weiss: Die Werbefläche ist begrenzt. Dummerweise hat niemand den Seppi Hugentobler – weder vom Verein noch von der Werbe-Herstellerfirma – darauf aufmerksam gemacht: Seppi, schreib da nicht zu viel drauf. Je mehr Text, desto kleiner. Je kleiner, desto unlesbarer. Werbeffekt gleich null, weils mans schlicht nicht lesen kann. Niemand hat ihm gesagt: Seppi, das Musterleibchen mit all den gut gemeinten Informationen sieht ja so aus einem Meter Betrachtungsdistanz ganz toll aus. Aber ein Fussballfeld ist so 60x110 Meter gross – wie soll der Zuschauer allein im Mittelkreis erkennen, was da drauf steht? Seppi – so ists zum Fenster hinaus geschmissenes Werbegeld.

Eine Ausnahme? Von wegen. Man betrachte auf den Sportplätzen zum Beispiel die Werbebanden. Auch dort: Die Fläche ist gegeben. Mehr als 50% von all dem, was da geschrieben steht (Öffnungszeiten des Geschäfts!), lassen sich von der gegenüberliegenden Seite nicht lesen. Telefonnummer, Faxnummer, E-Mail-Adresse, Homepagezugang – sie alle fressen so viel Platz weg, dass für eine auffallende Hauptzeile zu wenig Raum bleibt.

Gewiss: Nicht jede Firma ist so populär, dass allein ein Schriftzug «Emmi» rein gar keine Zusatzinformationen braucht. Die kleinen Firmen im Dorf, die da den lokalen Breitensportverein unterstützen, möchten – von der Logik her verständlich – ihr Geschäft so präsentieren, dass es nachhaltig wirkt. Der Werbeservice soll so sein, dass man bei Bedarf grad alle Informationen zur Verfügung stehen hat. Dennoch ist kaum anzunehmen, dass da irgendwer sein Notizblöckli pflückt und die Faxnummer aufschreibt.

So gilt auch hier: Weniger ist mehr. Sowohl Verein wie Werbe-Herstellerfirma sollten, wenn Seppis Bruder auch eine Tenue- oder Bandenwerbung abschliessen will, beratend zur Seite stehen. Sie beide kommen aus der Praxis und wissen um die Werbeeffekte auf Sport- beziehungsweise Fussballfeldern. Und ich als Seppi (oder dessen Bruder) fühlte mich ernst genommen, wenn mich jemand auf diese Details aufmerksam macht.