Fussballverband Region Zürich

D- und C-Diplom-Trainerkurse

Im Juli und August werden zwei zusätzliche D-Diplomkurse angeboten.

Voraussetzung dazu ist ein vorgängiger Besuch eines Einsteigerkurses. Zudem hat es in den UEFA C-Diplomkursen (ehemals C+) noch freie Plätze. Die J+S-Coaches können Trainerinnen und Trainer via Kursplan anmelden. Für Fragen steht der Technische Leiter, Pascal Humbel, gerne zur Verfügung: humbel.pascal@football.ch

D-Diplomkurse
ZH 145.21: 18.07.-23.07.2021 in Greifensee
ZH 146.21: 15.08.-20.08.2021 in Langnau am Albis

UEFA C-Diplomkurse
SFV FVRZ C+ 3/21: 10.06.-12.06. und 23.06.-25.06.2021 in Winterthur
SFV FVRZ C+ 6/21: 09.08.-11.08. und 23.08.-25.08.2021 in Wangen ZH

zurück

Von den Bankangestellten

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
bfoxli@bluewin.ch  

Nein, für einmal nicht sie, deren Berufsstand in vergangenen Jahren an Glaubwürdigkeit und Renommé zuweilen massiv verloren hat. Von ihnen ist die Rede, die nicht zu jenen gehören, welche es in die Startformation schaffen, aus welchen Gründen auch immer.

Einem gesunden, ehrgeizigen Fussballer tut dieser Zustand weh. Da nützen auch die schönen Worte nichts, dass eine Mannschaft aus allen Kaderleuten besteht. Da nützen die Streicheleinheiten, sich nicht degradiert zu fühlen, ebenowenig. Schon beim Einlaufen wird klar: X und Y und Z sind für die Besten, die der Trainer aufs Feld schickt, nicht gut genug. Ändern die angepassten Regeln betreffend Anzahl Spielertausch-Möglichkeiten etwas daran?

Schon allein das Wort «Ersatz» mindert dahin hinab, was es letztlich aussagt. Im Italienischen kommt das bedeutend melodiöser daher: «a disposizione» heisst zwar auch, auf der Spielerbank Platz nehmen zu müssen, tönt aber weit beschwingter. Und lässt – wenn man es denn so hören will – zwischen den Lauten durchscheinen, dass sich der Trainer eben Dispositionen offen hält. Zur Disposition stehen scheint irgendwie eine Unschlüssigkeit des Trainers zu offenbaren und muss nicht zwingend, aber kann moralisch aufwerten.

Die deutsche Sprache kann in ihrer Nüchternheit halt manchmal grausam sein. Wenn du Ersatz bist, verkriechst du dich am besten in den hintersten Winkel der gleichnamigen Bank. Es reichen, wenn du aufs Feld kommst, die Zuschauerbemerkungen in Richtung «Jetzt bringeds dää na ...».

So bleibt die Erkenntnis: Wenn schon Ersatz, dann am liebsten in Italien oder dem Tessin. Rein faktisch-taktisch zwar auch nicht der Hammer, aber irgendwie tönt das so, als ob man wichtig(er) wäre.