Fussballverband Region Zürich

Kurs „Footeco-Botschafter“

Betrifft: Verantwortliche für Juniorinnen/Junioren und andere Interessierte an Footeco.

Seit Sommer 2012 heisst die erste Stufe der SFV-Nachwuchsförderung FOOTECO. Talentierte Mädchen und Knaben im Alter zwischen 11 und 14 Jahren werden gezielt ausgewählt und gefördert. Im Herbst 2018 wurde in Zusammenarbeit mit dem Sportamt des Kantons Zürich erstmals eine Evaluation in der Region FVRZ durchgeführt. Dabei stellte sich heraus, dass Footeco in der Region FVRZ gut funktioniert und die Ziele erreicht wurden. Optimierungspotenzial wurde in der Kommunikation und in der Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen involvierten Partnern geortet. Genau hier setzt der Botschafterkurs an. Eine wichtige Funktion des Footeco-Botschafters ist, die Verbindung zwischen dem Breiten- und dem Spitzenverein herzustellen, insbesondere auch bei der Selektion, Meldung und Begleitung von potenziellen Talenten aus dem eigenen Verein.

Ein Schwerpunkt in diesem Kurs ist, wie man potenzielle Talente im eigenen Verein besser erkennen und einstufen kann und wie man „seine Footeco- Spieler“ besser begleiten kann. Man lernt aber auch Footeco genau kennen und erlebt, wie man die Kinder im Verein noch besser trainieren und coachen kann. Nach Absolvierung des Kurses könnte man im eigenen Verein als Footeco-Koordinator tätig sein (Meldung potenzieller Talente für Footeco, Betreuung bestehender Spieler im Footeco etc.) und ist so ein sehr wichtiges Bindeglied zwischen dem Regionalverein und Footeco.

Dieser Botschafterkurs richtet sich an Verantwortliche für Juniorinnen/Junioren und andere Interessierte an Footeco.

Der Kurs dauert von September 2021 – Mai /Juni 2022 und umfasst sechs Module (fünf am Abend und eines an einem Samstag oder Sonntag (siehe Kursprogramm).

  • Interessierst du dich für Footeco?
  • Freust du dich, wenn die Kinder Fortschritte machen?
  • Bist du bereit, etwas Zeit für deine Weiterentwicklung im Bereich Footeco zu investieren?
  • Möchtest du in deinem Verein für die aktuellen und zukünftigen Footeco-SpielerInnen verantwortlich sein?

Pascal Humbel (Technischer Leiter des FVRZ), und Theo Widmer (Koordinator Footeco Zürich) organisieren deshalb diesen speziellen, freiwilligen Kurs für Footeco-Botschafter. Falls die vorherigen Fragen mit „Ja“ beantwortet werden können, steht einer Anmeldung nichts mehr im Wege!

Für die Teilnahme an diesem Kurs gibt es keine Altersbeschränkung und es ist auch kein Trainerdiplom notwendig. Bei Beendigung des Kurses bekommt man ein Zertifikat als Footeco-Botschafter.

Die Kurskosten betragen CHF 100.00 und beinhalten sämtliche Unterlagen, Getränke und allfällige Verpflegung bei den Modulen.

Weitere Details zum Kurs: Kursprogramm

Anmeldung mit Anmeldeformular: Word zum Ausfüllen

Anmeldeschluss ist der 15. August 2021!

 

 

 

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Je lauter, desto gaga

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
bfoxli@bluewin.ch  

Zeiten waren das: Nach und nach Eintrudeln in die Garderobe, Grüezi sagen, ein Witzchen da und ein Schalk dort. Kurzer Austausch des seit dem letzten Training Erlebten. Der Trainer gibt bekannt, was er will und wie er es möchte. Dann wird umgezogen, ab nach draussen, Einlaufen (ohne Spezialtrikots), Passkontrolle – und los gehts.

Ist doch heute noch so. Vielleicht ein bisschen vermodernisiert, aber prinzipiell unverändert. So bereitet man sich vor im Breitenfussball, der nicht nur in die Breite gespielt werden soll – auch Steilpässe sind erlaubt. Und doch: es ist in einem Bereich ganz dramatisch anders geworden.

Einer trägt immer eine Musikmaschine mit. Muss nicht, aber darf ein Monstermöbel sein. Ab dem Drücken der Starttaste darf man sich anschreien, denn miteinander schwatzen scheint verpönt. Gehört heute zum guten Ton, denn der Ton ist gut (?) und vor allem laut. Der für die «Unterhaltung» Zuständige darf zeigen, was er in Sachen Geschmack und Volumendrehen so drauf hat. Ein Schelm, der vermutet, dass der Name (Lady) Gaga etwas mit dem allgemeinen Verhalten eines Fussballers in der Garderobe zu tun hat.

Kaum ist der Trainer mit seinen Ausführungen fertig, spurtet wieder einer zur Maschine und drückt «play». Ja keine Stille. Ja keine Ruhe. Kopf volldröhnen macht aggressiv. Schiints. Vielleicht macht Kopf volldröhnen auch dumm – das lässt sich wissenschaftlich nicht belegen. Als alle die Garderobe verlassen haben und das Möbel noch immer lautstark Rhythmen spuckt und Töne kotzt, scheint das Ziel erreicht. Jetzt sind alle so aggressiv und fixiert, dass man gar vergisst, diesen elenden Lärmkübel abzustellen. Für irgendwas hat man ja einen Platzwart. Der läuft eh schon permanent mit montierten Schallschutzmuscheln herum – immerhin: Wenn er damit Rasen mähen muss, ist das Geräusch jenes Motörchens wie eine Sinfonie troppo silenzio.

Man könnte meinen: Da hat ein ganzes Team, inklusive Trainer und Betreuer, nicht mehr alle Tassen im Schrank. Oder, auf den Fussball bezogen: Da fehlen bei einigen ein paar Töggeli. Nicht an der Schuhsohle, sondern im Kopf. Der Captain meint nach Spielschluss gegenüber der Lokalpresse, dass im Team «immer eine gute Stimmung» herrsche. Vielleicht so: Wenn man nicht mehr miteinander redet, gibts auch keine Konflikte.