Fussballverband Region Zürich

«zündwürfel» – Der neue Förderpreis für den Zürcher Vereinssport

Information des Zürcher Kantonalverbandes für Sport (ZKS)

Auf der ganzen Welt werden viele Sportpreise verliehen, sichtbar vor allem im Spitzensport. Der «zündwürfel» stellt jedoch den Breitensport ins Rampenlicht! Dieser ist die Basis des Sports, dort wo der zündende Funke entsteht. Als Anerkennung des Zürcher Vereinssports und Wertschätzung der grossen, ehrenamtlichen Leistungen die den Breitensport überhaupt ermöglichen, wird am Freitag, 8. April 2022 in der AXA ARENA in Winterthur zum ersten Mal der Förderpreis «zündwürfel» öffentlich verliehen.

Wer Sport macht, hat grundsätzlich gewonnen. Sport fördert die Gesundheit, ist wertvolle Lebensschule und bildet die Basis für Toleranz und Solidarität. Gerade beim Breitensport stehen neben Ambition und Leistung gleichzeitig Erlebnis, Kameradschaft und Freude im Vordergrund.

Hinter der Idee «zündwürfel» steht der Zürcher Kantonalverband für Sport, zusammen mit dem Sportförderprojekt und TV-Format SPORTDATE. Die schönen und emotionalen Momente der «zündwürfel»-Pokalnacht werden als Fernsehsendung festgehalten und ausgestrahlt.

Für die Funken und Flammen des Zürcher Vereinssports:
Der «zündwürfel» verkörpert die vielen Momente, in welchen der Breitensport den Funken springen lässt und Menschen begeistert. Er springt beim Finden des Lieblingssports, beim Aufstieg in höhere Ligen, von Verein zu Fan oder Fanclub, vom Sport zum Publikum und nicht zuletzt von den Sponsoren und Sponsorinnen zu ihren Zielgruppen.

Der Förderpreis wird in drei Kategorien verliehen: Sportverein, Ehrenamt und Fanwelt. Nach einer öffentlichen Online-Nomination ab dem 2. Dezember 2021 auf www.zündwürfel.com entscheidet die Jury, wer ins grosse Finale kommt. Die Finalistinnen und Finalisten werden am Abend der Verleihung dem Livepublikum vorgestellt und der «zündwürfel»-Pokal und Preise im Gesamtwert von 15’000 Franken überreicht. Ein spannungsgeladener, emotionaler Abend mit Show-, Spiel und Unterhaltung, moderiert von der bekannten TV-Moderatorin Regula Späni. Anschliessend an die Verleihung folgt die «zündwürfel»-Party. Gemeinsam feiern wir die Freude am Sport! 

Seid Teil dieses einzigartigen Sportereignisses und lasst uns gemeinsam Funken entzünden! Hier mit dabei zu sein lohnt sich definitiv. Auf der Facebookseite des ZKS werden regelmässig spannende «zündwürfel»-News gepostet.

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Wortwörtlich «schillernde» Worte

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
bfoxli@bluewin.ch  

Johann Christoph Friedrich Schiller, ab 1802 von Schiller (* 10. November 1759 in Marbach am Neckar; † 9. Mai 1805 in Weimar), war Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker. Er gilt als einer der bedeutendsten deutschen Dramatiker, Lyriker und Essayisten. Von ihm stammt das berühmte, im Lauf der Jahre jedoch offenbar an Bedeutung verlorene Sprichwort «Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.»

Na ja denn. Der Beobachtung Schillers und der daraus folgenden Logik müssen wohl zwei Basiselemente zu Grunde gelegen haben: a) die eigene Erfahrung und b) die Beobachtung anderer. Auf die heutige Zeit übertragen: Wo lässt sich im Sport – allgemein als weltumspannendes Forum für Spiele mit und gegen andere bekannt – die tiefliegende Essenz seiner Feststellung (noch) ausmachen? Ohne Schiller gefragt zu haben, lässt sich dies vermuten: Kinder bis zum Alter von ?? Jahren müssen die Basis sein. Dort, wo nicht ein (möglichst positives) Ergebnis die intellektuelle Vorgabe macht, blühen andere Kriterien auf: Freude an der Bewegung, Entfaltung, Kreativität – und je nachdem, wird über eigene Fehler gar gelacht. Alles ist ein einzig grosses Erlebnis.

Schön träumerisch erfasst? Voll an der «Realität» vorbei? Auch wenn eben diesem Kindsein längst entwachsen, ist in Geist und Körper dennoch alles gespeichert. Wer das Glück hat, so tief abtauchen zu können, wird im Vergleich zwischen dem Einst und Heute massive Veränderungen feststellen. Was ist geblieben von damals? Was wurde nach und nach ausgeschaltet? Wer hat noch innige Freude darüber, heute ganz einfach ein Fussballspiel absolvieren zu können – mit allem, was sich daraus ergeben wird? Wer kann einfach zufrieden nach Hause gehen – egal, ob gewonnen, verloren oder punktegeteilt?

Der Fehlersport Fussball wird Fehlersport bleiben, ob man in nun «voll aus dem Herzen» spielt oder aber grundanalytisch angeht und möglichst auch so umsetzt. Verschoben haben sich – so schwarz-weiss betrachtet – einzig, dass aus einem «gewinnen dürfen» viel zu viel ein «gewinnen müssen» geworden ist. Die Vorgabe ist, um den Punktgewinns wegen zu spielen. Eine andere wäre, aus einem gelungenen Spiel mit Punkten belohnt zu werden. Das tönt nach «Hans was Heiri» – aber dies und jenes liegen im Vergleich mehr als 9.15 Meter auseinander.