Fussballverband Region Zürich

Weltmädchenfussballtag

Am 10. Oktober 2021 findet in Solothurn der Weltmädchenfussballtag statt.

Programm

Für einen Tag steht der Mädchen- und Frauenfussball auf der ganz grossen Bühne. Mit vielen Aktionen und Attraktionen wie dem von Beni Thurnheer live kommentierten Spiel der beiden AWSL Teams FC Basel 1893 Frauen – BSC YB-Frauen (ergänzt durch regionale 2. Liga Spielerinnen), ein vom Förderverein Florijana Ismaili unterstütztes Mädchenturnier mit Teams aus der ganzen Schweiz, Talks- und Podiumsgesprächen unter der Leitung der bekannten SRF Journalistin und Frauenfussballexpertin Seraina Degen mit vielen bekannten Persönlichkeiten zum Thema Frauenfussball in der Schweiz und einem abschliessenden Konzert der vier Powerfrauen Anna Rossinelli, Nubya, Freda Goodlett und Sandee mit Moderation des bekennenden Frauenfussballliebhabers Bänz Friedli haben die Organisatoren eine spannendes und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.

Die gesamten Informationen zum Weltmädchenfussballtag sind zu finden unter:
www.here2play.ch

 

Gratistickets

Die Tickets für den Stadionbesuch und die Talks- und Podiumsgespräche im Kofmehl sind gratis und können unter folgenden Links reserviert werden:
Eintritt Stadion
Eintritt Podium

 

Tickets Konzert und Vereinsvergünstigungen

Das abschliessende Konzert ist kostenpflichtig und Tickets können über den folgenden Link gekauft werden. Ein allfälliger Erlös des Konzert wird den beiden mitorganisieren Hilfswerken Embolo Fonudation und Kenyan Children Help gespendet.
Eintritt Konzert
Vereinsvergünstigungen - Für Vereine des SFV wird bei einer Bestellung ab 10 Tickets einen Vergünstigung von 25% gemacht. Details zur Bestellung sind im verlinkten pdf Vereinspackage zu finden.

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Wortwörtlich «schillernde» Worte

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
bfoxli@bluewin.ch  

Johann Christoph Friedrich Schiller, ab 1802 von Schiller (* 10. November 1759 in Marbach am Neckar; † 9. Mai 1805 in Weimar), war Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker. Er gilt als einer der bedeutendsten deutschen Dramatiker, Lyriker und Essayisten. Von ihm stammt das berühmte, im Lauf der Jahre jedoch offenbar an Bedeutung verlorene Sprichwort «Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.»

Na ja denn. Der Beobachtung Schillers und der daraus folgenden Logik müssen wohl zwei Basiselemente zu Grunde gelegen haben: a) die eigene Erfahrung und b) die Beobachtung anderer. Auf die heutige Zeit übertragen: Wo lässt sich im Sport – allgemein als weltumspannendes Forum für Spiele mit und gegen andere bekannt – die tiefliegende Essenz seiner Feststellung (noch) ausmachen? Ohne Schiller gefragt zu haben, lässt sich dies vermuten: Kinder bis zum Alter von ?? Jahren müssen die Basis sein. Dort, wo nicht ein (möglichst positives) Ergebnis die intellektuelle Vorgabe macht, blühen andere Kriterien auf: Freude an der Bewegung, Entfaltung, Kreativität – und je nachdem, wird über eigene Fehler gar gelacht. Alles ist ein einzig grosses Erlebnis.

Schön träumerisch erfasst? Voll an der «Realität» vorbei? Auch wenn eben diesem Kindsein längst entwachsen, ist in Geist und Körper dennoch alles gespeichert. Wer das Glück hat, so tief abtauchen zu können, wird im Vergleich zwischen dem Einst und Heute massive Veränderungen feststellen. Was ist geblieben von damals? Was wurde nach und nach ausgeschaltet? Wer hat noch innige Freude darüber, heute ganz einfach ein Fussballspiel absolvieren zu können – mit allem, was sich daraus ergeben wird? Wer kann einfach zufrieden nach Hause gehen – egal, ob gewonnen, verloren oder punktegeteilt?

Der Fehlersport Fussball wird Fehlersport bleiben, ob man in nun «voll aus dem Herzen» spielt oder aber grundanalytisch angeht und möglichst auch so umsetzt. Verschoben haben sich – so schwarz-weiss betrachtet – einzig, dass aus einem «gewinnen dürfen» viel zu viel ein «gewinnen müssen» geworden ist. Die Vorgabe ist, um den Punktgewinns wegen zu spielen. Eine andere wäre, aus einem gelungenen Spiel mit Punkten belohnt zu werden. Das tönt nach «Hans was Heiri» – aber dies und jenes liegen im Vergleich mehr als 9.15 Meter auseinander.