Fussballverband Region Zürich

Clubmanagement SFV (Teil 12): Sponsoring

Der Schweizerische Fussballverband (SFV) lancierte im Februar 2020 das Webportal „Clubmanagement“. Das neue Portal auf football.ch bietet den Vereinen praxisnahe Unterstützung.

Wozu dient ein Sponsoringkonzept?

Mit dem Konzept soll einerseits intern Klarheit über das Thema geschaffen werden. Anderseits kann es dazu benützt werden, einem Sponsor zu zeigen, mit wem und zu welchen Bedingungen er sich auf eine Partnerschaft einlassen wird. Nicht nur sportliche Resultate überzeugen die Sponsoren. Hilfreich ist auch eine gute Cluborganisation, die sich unter anderem in der Arbeit ehrenamtlicher Funktionäre oder in der gezielten Jugend- bzw. Nachwuchsförderung äussert. Gestalten Sie das Konzept zuhanden des Sponsors attraktiv und überzeugend.

Mehr zum Sponsoringkonzept erfährt man hier auf football.ch.

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Anmeldeschluss: Donnerstag, 6. Januar 2022!
Dokumente:
- Eingabe Spieltag (Aktive Herren / 5. Liga)

Neophyten und deren Blödsinn

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
bfoxli@bluewin.ch  

Die global vernetzte Welt bringt mit sich, dass Neophyten im Vormarsch sind. Sowohl Pflanzen als auch Tiere – diese allerdings weniger vorkommend – verdrängen einheimisches Gut. Namentlich die invasiven Arten tragen zum Rückgang der biologischen Vielfalt bei. Na ja – könnte man meinen –: Immerhin sind die Menschen von solchen Irritationen ausgeschlossen.

Könnte man. Weit gefehlt: Tolle und aber sowas von moderne Wortakrobaten verhunzen die deutsche Muttersprache ohne jegliche Rücksicht auf dieses angestammte und erlernte Kulturgut. Wenn sich jemand in Szene setzt, was vorträgt oder aber einfach ne Piste runtersaust, ist er oder sie am «performen». Wenn irgendwo ein Anlass stattfindet, ist das ein «Event» (nicht abgeleitet von eventuell). Auch schon gelesen: Verein XY führt am Wochenende sein Weekend durch. So so. Vielleicht schon am Mittwoch seinen «Wednesday»? Und dass der Eishockey-Torhüter einen «gelungenen Move» vollführt und wegen seiner Paraden sein Team jetzt «save» ist – na ja.

Ganz hoch im Kurs ist die «Bubble» (ausgesprochen Babbel) – das englische Wort der Blase.  Zur Klärung: Nicht gemeint ist der ehemalige deutsche Fussball-Nationalspieler Markus Babbel, noch ist es ein Wortkonstrukt zwischen BAsel und TuBEL. Man glaubt es kaum: es ist und bleibt einfach eine Blase. Ist man – was niemand hofft – an ihr erkrankt: Hat diese Person folgend eine Bubble-Entzündung? Gar eine gebubbelte Inflammation?

Klar: Die Sprache war, ist und bleibt ein lebendiges Konstrukt, ist permanent in Bewegung. Altes verschwindet, Neues kommt hinzu oder wird anders formuliert. Nur: Dass in deutsch vorhandene, für alle verständliche Worte einfach gegen billig-oberflächliche Englischversionen getauscht werden, hat mit Pflege einer Sprachkultur rein gar nichts zu tun. Es gibt Leute, die in grösserer Sorge um das Nach-und-Nach-Verschwinden der rätoromanischen Sprache sind (sind sie es wirklich?); sie selbst jedoch babbeln in einer zunehmenden Quatsch-Mixtur mit der eigenen Muttersprache und diesen englischen Wortneophyten.
Was es ist? Ein verantwortungsloses Mitschwimmen in einem Strom der angeblichen Moderne. Es gibt Schwämme, die saugen alles auf. Sowohl Regenwasser wie Essig oder gar Urinrückstände (en fertige Seich).