Fussballverband Region Zürich

«In See» gestochen: Verband lud zu einem grossen Dankeschön

Über 150 Personen liessen sich am Freitagabend des 22. Oktober auf Einladung des FVRZ verwöhnen: Auf der auf dem Zürichsee gondelnden Panta Rhei war – wen wunderts – Fussball das Hauptgesprächsthema.

(Text und Bilder: Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ)

In vergangenen Zeiten wurde diese Schifffahrt als Saisonauftakt-Willkomm ausgeschrieben; diesmal – auch der Corona-Situation geschuldet – fand sie in jener Jahreszeit statt, in der viele Bäume an den Zürichsee-Ufern ihre Farbenpracht präsentieren.

Vor dem Betreten der Panta Rhei wurden die offiziellen Zertifikate kontrolliert – in diesen Zeiten ein selbstverständliches Muss. Eine ganz andere Art der Zertifikation haben sich die Teilnehmenden während zum Teil vieler Jahre an Einsatz für ihre Vereine verdient. Treffend dazu die Zeilen auf der Einladung: «Der Verband möchte seine Wertschätzung für deinen unermüdlichen, ehrenamtlichen Einsatz im Breitenfussball Ausdruck verleihen. Dein Engagement verdient im Besonderen in dieser nicht einfachen Zeit unsere uneingeschränkte Anerkennung und unseren Respekt.» Ähnlich dieser Aussage begrüsste FVRZ-Präsidentin Rita Zbinden einleitend die über 150 so eng mit ihren Vereinen und dahinter dem FVRZ verbundenen Personen.

So war offen, was sich an Meinungsaustausch und vertieften Diskussionen zwischen Verbandsvertretern, Sponsoren, ehrenvollen Mitgliedern sowie den Vereinsabgeordneten während der rund vier Stunden «auf See» ergaben. Zum anstehenden Adieu erhielten alle Teilnehmenden vom Verband noch ein kleines «Gschänkli».

Ein grosses Dankeschön gilt dem FVRZ-Premium-Partner ÖKK – «die Versicherung mit gesundem Bündnerverstand» – welcher die Schifffahrt unterstützte und zusätzlich einen Wettbewerb mit attraktiven Mannschaftspreisen präsentierte.

Impressionen

«Prost mitenand» zu einem interessanten und unterhaltsamen Abend.

Angeregte Gespräche – nicht nur über Fussball.

Schon ziemlich gut gelaunt.

Gut geschöpft ist halb gegessen.

Herrliche Aussichten in den Tageslicht-Stunden.

Die Panta Rhei gondelte übers Wasser.

FVRZ-Präsidentin Rita Zbinden hiess willkommen.

Kunterbuntes Salatbuffet.

Das Schiff zieht seine Spuren.

Das ÖKK-Team war auf seine Art ebenso Gastgeber.

Ausfüllen des ÖKK-Wettbewerbs.

Vorab gabs die Zertifikatsprüfung.

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Neophyten und deren Blödsinn

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
bfoxli@bluewin.ch  

Die global vernetzte Welt bringt mit sich, dass Neophyten im Vormarsch sind. Sowohl Pflanzen als auch Tiere – diese allerdings weniger vorkommend – verdrängen einheimisches Gut. Namentlich die invasiven Arten tragen zum Rückgang der biologischen Vielfalt bei. Na ja – könnte man meinen –: Immerhin sind die Menschen von solchen Irritationen ausgeschlossen.

Könnte man. Weit gefehlt: Tolle und aber sowas von moderne Wortakrobaten verhunzen die deutsche Muttersprache ohne jegliche Rücksicht auf dieses angestammte und erlernte Kulturgut. Wenn sich jemand in Szene setzt, was vorträgt oder aber einfach ne Piste runtersaust, ist er oder sie am «performen». Wenn irgendwo ein Anlass stattfindet, ist das ein «Event» (nicht abgeleitet von eventuell). Auch schon gelesen: Verein XY führt am Wochenende sein Weekend durch. So so. Vielleicht schon am Mittwoch seinen «Wednesday»? Und dass der Eishockey-Torhüter einen «gelungenen Move» vollführt und wegen seiner Paraden sein Team jetzt «save» ist – na ja.

Ganz hoch im Kurs ist die «Bubble» (ausgesprochen Babbel) – das englische Wort der Blase.  Zur Klärung: Nicht gemeint ist der ehemalige deutsche Fussball-Nationalspieler Markus Babbel, noch ist es ein Wortkonstrukt zwischen BAsel und TuBEL. Man glaubt es kaum: es ist und bleibt einfach eine Blase. Ist man – was niemand hofft – an ihr erkrankt: Hat diese Person folgend eine Bubble-Entzündung? Gar eine gebubbelte Inflammation?

Klar: Die Sprache war, ist und bleibt ein lebendiges Konstrukt, ist permanent in Bewegung. Altes verschwindet, Neues kommt hinzu oder wird anders formuliert. Nur: Dass in deutsch vorhandene, für alle verständliche Worte einfach gegen billig-oberflächliche Englischversionen getauscht werden, hat mit Pflege einer Sprachkultur rein gar nichts zu tun. Es gibt Leute, die in grösserer Sorge um das Nach-und-Nach-Verschwinden der rätoromanischen Sprache sind (sind sie es wirklich?); sie selbst jedoch babbeln in einer zunehmenden Quatsch-Mixtur mit der eigenen Muttersprache und diesen englischen Wortneophyten.
Was es ist? Ein verantwortungsloses Mitschwimmen in einem Strom der angeblichen Moderne. Es gibt Schwämme, die saugen alles auf. Sowohl Regenwasser wie Essig oder gar Urinrückstände (en fertige Seich).