Fussballverband Region Zürich

Clubmanagement SFV (Teil 13): Veranstaltungen

Der Schweizerische Fussballverband (SFV) lancierte im Februar 2020 das Webportal „Clubmanagement“. Das neue Portal auf football.ch bietet den Vereinen praxisnahe Unterstützung.

Ein Sponsorendribbling kann wertvolle Einnahmen für deinen Club generieren!

Die Veranstaltung «Sponsorendribbling» (anstelle des Sponsorenlaufs) dient vor allem einem Zweck, der Beschaffung von finanziellen Mitteln. Die sportliche Leistung wird von Clubmitgliedern, der finanzielle Gegenwert jedoch von deren Familienmitgliedern und Freunden erbracht. Dementsprechend ist die persönliche und emotionale Verbundenheit aller Beteiligten bei diesem Anlass viel grösser als bei jeder anderen Veranstaltung. Als zusätzlicher Anreiz für die Sponsorbereitschaft von Eltern, Grosseltern, Gotte und Götti oder von Freunden, Freundinnen und Arbeitskollegen können Preise (z. B. Sachpreise, Gutscheine) unter den Teilnehmenden verlost werden. Aber auch der Ehrgeiz der Teilnehmenden soll zusätzlich mit Prämien angestachelt werden – beispielsweise für die grösste Anzahl geworbener Partner/Sponsoren, den höchsten erlaufenen Betrag oder das beste Runden-Prämien-Verhältnis.

Mehr zum Sponsorendrippling erfährt man hier auf football.ch.

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Kontroverses am «Fussballtisch»

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
bfoxli@bluewin.ch  

Vom Zuhören lernt man viel, viel mehr als vom selber schwatzen. Wer die Zunge zügelt und dafür die Ohren spitzt, hört nicht nur Kund getane Argumente; auch wie Menschen auf diese und jene Aussage eines Gegenübers reagieren, ist zu beobachten höchst interessant. Und so sitze ich an einem «Fussballtisch» mittendrin. Vom ausschweifend erklärenden Intellektuellen bis zum rudimentär und laut werdenden Hemdsärmligen erstreckt sich eine grössere Palette.

Auf Umwegen trotten die Sätze Richtung Hauptthema: Handspiel im Strafraum. Zwar auch ausserhalb dasselbe Problem, aber im Sechzehner gehts dann eben ums Eingemachte – Penalty oder nicht. Einer motzt, dass «dieser blöde VAR auch keine Einheitlichkeit bringt». Ein anderer gibt zu bedenken, dass nach wie vor «absichtlich oder angeschossen» gelte. Was gibts noch? «Arme und Hände über Schulterhöhe haben dort nichts zu suchen». Auch schon gehört. Hin und her und her und hin. Bis dann diese Argumentation in die Runde geworfen wird: «Jedes Hände ist ein Hände – egal wie und wo und weshalb». Also jedes Handspiel gleich Penalty oder eben Freistoss. Da wirft einer ein: «Kann man nicht machen. Sonst kickt ein Angreifer einem Verteidiger absichtlich den Ball an die Hand.» Hä? Hab ja bislang nur zugehört, aber jetzt muss ich Fragen stellen: «Und du glaubst, dass dies in der Praxis passieren könnte – absichtlich Arm oder Hand des gegnerischen Verteidigers treffen? Diese sich bei sportlicher Betätigung stets bewegenden und relativ kleinen Teile des menschlichen Körpers? Wie soll denn dies geschehen von Spielern, die zuweilen aus fünf Metern nicht mal das Tor treffen – und dieses ist doch um einige Handflächen grösser und breiter als das, was in besagten Fall zu treffen beabsichtigt würde?»

Die Antwort darauf ist ein unverständliches Gemurmel. Es geht mir nicht und so gut wie nie ums Recht haben – das ist völlig belanglos. Vielleicht erwarte ich ab und zu zu viel: einfach ein bisschen studieren bevor plappern, ein bisschen Praxis in die ausufernde Fantasie. Oder hat in der langen Geschichte dieser immer wieder von Neuem faszinierenden Sportart je jemanden erkannt, der dem Gegner absichtlich den Ball an Arm oder Hand schoss? Eben.