Saisonvorbereitung
rund um den
Gardasee – mit
SOCCATOURS!

News

29.11.2022

Teambuilding & Saisonvorbereitung rund um den Gardasee – mit unserem Premium-Partner SOCCATOURS!

Mehr als 500+ Teams pro Jahr in Italien können nicht irren.

Dafür sprechen die Fakten: Mildes Klima, perfekte Trainingsbedingungen und eine große Auswahl an Sporthotels machen Italien und ganz speziell die Gardasee-Region zur Trainingslagerhochburg in Europa.

Bei der Suche nach passenden Locations hilft Euch wie immer unser Schweizer Trainingslagerexperte Fabian Felber. Holt euch schnell eine Offerte, denn viele Unterkünfte sind erfahrungsgemäß relativ schnell ausgebucht.

Ein „Best of Italy“ beim Marktführer findet Ihr hier.

SOCCATOURS Switzerland GmbH
Seegartenstrasse 5 | 8716 Schmerikon | Switzerland
Country Manager: Fabian Felber
fon +41 - 71 508 70 19
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Frauen-/Mädchenfussball


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Hilfsmittel / Ideen

Kommentar (27.01.2023)

Am Anfang stand ein einfaches 1-1-8

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
bfoxli@bluewin.ch  

Wohin gehen die Systeme noch – sie als Ausdruck einer möglichst erfolgreichen Organisation? Mit diesen komischen Zahlen, die Nicht-Eingeweihten vorkommen wie seltsam gezogene Lottozahlen? Hat der Fussball von seiner «Raumplanung» her keine Optimierungsmöglichkeiten mehr, ist am Plafond angelangt? Oder fällt irgendwem wieder eine noch nie umgesetzte Variante ein?

Begonnen hats einst mit 1-1-8. Ja, so verrückt war das mal. Die ersten Wettbewerbe im englischen Fussball waren vom Rugby abgeleitet: Vorwärtspässe waren nicht erlaubt. Nur nach vorn rennen mit dem Ball am Fuss, dann Rück- oder maximal Querpässe. 1863 beschloss die Football Association (FA) ein erstes grösseres Regelwerk. Ein Punkt der 14 Absätze umfassende Version besagte, dass jeder Spieler, der vor dem Ball – also zwischen Ball und gegnerischem Tor – stand, abseits steht. Diese Version dauerte jedoch nicht lang; mehr und mehr wurden Varianten ausprobiert: 1-2-7 (wohl schon deutlich «defensiver» als das 1-1-8!?), 2-3-5, dann zum 3-3-4, zum 4-4-2, 4-3-3 und 3-5-1, und Experimentierfreudige schieben innerhalb dessen noch einen Doppelsechser ein, einen Dreiviertelneuner, einen Achtelzweier oder kicken gar ganz ohne nominellen Angreifer. Klar: es geht ums Grundmuster. Der Fussball lebt in seiner Beweglichkeit von Verschiebungen, sowohl horizontal wie vertikal. Wer noch den Libero im Kopf hat – die Erklärung für Laien: es ist dies keine Glacésorte.

Wohin bewegen sich die systemischen Verschiebungen noch? Ist an Varianten ausgeschöpft? Kommt gar wieder eine Zeit, in der die Offensive mehr personelles Gewicht erhält und dadurch dem Grundgedanken des Gewinnens – mindestens ein Tor mehr erzielen als das Gegenüber – fokussierter Rechnung getragen wird?

So bleibt am Schluss der Fragen nach weiteren Fussball-Entwicklungen nur diese Antwort: Das einzige funktionierende System ist jenes, mit dem man Spiele gewinnt. Je nach Partie hat dieses bereits am nächsten Wochenende keinen Bestand, weil der Gegner stärker war und/oder Fortuna ihre Gunst anderweitig verschenkte.