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13.12.2023

Viel Engagement und Freude am FE-12 und FE-13 Footeco-Hallenturnier

Das zweite FE-12/FE-13 Footeco Hallenturnier vom Samstag, 09. Dezember 2023 in der Axa Arena (WIN4) in Winterthur war ein voller Erfolg.

Je 8 Teams FE-12 und FE-13 nahmen am Turnier teil. Am Vormittag massen sich die jüngeren FE-12 Spielerinnen und Spieler und am Nachmittag die Spielerinnen und Spieler der Kategorie FE-13. Jedes Team hatte fünf Spiele à 13 Minuten, womit die Kinder zu viel Spielpraxis kamen. 160 Nachwuchsspielerinnen und -spieler trafen in Direktvergleichen zwischen den FVRZ-Footeco-Partnervereinen Grasshoppers Club Zürich, FC Zürich, FC Winterthur, FC Rapperswil-Jona und FC Schaffhausen aufeinander und erlebten so «en geile Tag» wie es die Kinder nannten. Viele Kinder hatten staunende Augen, als sie die grosse Arena erblickten.

Die beiden Turniere wurden nach Futsal Light Regeln, mit Seitenaus ohne Banden, gespielt. Das Spiel in der Halle ist, anders als das auf dem Rasen, schneller und technisch einiges anspruchsvoller. Vom Spieltechnischen her war interessant zu beobachten, wie die speziellen Regeln umgesetzt wurden, zum Beispiel die zwei Möglichkeiten den Einwurf auszuführen. Oder bei den FE-12er wurde ohne Schiedsrichter gespielt, was dennoch nur zu wenigen Diskussionen führte. Die Kinder entscheiden selber und werden dabei von ihren Ausbildnern unterstützt. Dieses Prozedere kennen die Kinder bereits von der Meisterschaft, weshalb die Umsetzung für sie und die Ausbildner kein Problem darstellt.

«Spielen, spielen, spielen, Freude haben»
Ob am Vormittag bei der FE-12 oder am Nachmittag bei der FE-13, das Ziel war dasselbe, die Kinder sollen miteinander spielen können. Der Tag gehörte dann auch ganz den Kindern, es wurde gedrippelt, getrickst, gepasst, Tore geschossen, Tore verhindert, gejubelt und friedlich miteinander gespielt. Gegenüber den Enttäuschungen nach verlorenen Spielen überwog zum Schluss die Freude und die strahlenden Gesichter der Kinder deutlich.

Wie es sich für ein Hallenturnier gehört, gab es natürlich auch Finalspiele:
FE-12 Final: FC Schaffhausen – FC Zürich Stadt, Sieger FC Schaffhausen                                                 
FE-13 Final: FC Rapperswil-Jona - GC Stadt Nord, Sieger FC Rapperswil-Jona

Im Footeco stehen die Kinder immer im Mittelpunkt, so auch an diesen Hallenturnieren. Alle Kinder und ihre Ausbildner haben viel Engagement und Leidenschaft gezeigt und waren am Ende des Tages in jeder Hinsicht äusserst zufrieden.

 

Offizielle Mitteilungen (21.02.2024)

FVRZSFV

Neue Adresse FVRZ:
Fussballverband Region Zürich
WIN4 Kubus
Grüzefeldstrasse 34
8400 Winterthur

Frauen-/Mädchenfussball


Unterstützung Frauen-/Mädchenfussball:
Hilfsmittel / Ideen
 

Kommentar (23.02.2024)

«… aber susch ganz normal»

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
[email protected]  

Früher ist längst passé. Dennoch scheint mir, dass es vor einigen Jahren und Jahrzehnten auf den Amateurfeldern mehr an diskutablen Teamsportlern gegeben hat. Solche, die in (un-)regelmässigen Abständen negativ auffielen und sich bei Zuschauern und Spielern einen zweifelhaften Rüpel-Namen zulegten. Insofern lässt sich feststellen: Individuelles Fehlverhalten hat sich – obwohl sich die Spiele in ihrer Intensität deutlich gesteigert haben – markant verringert. Dies zum Allgemeinwohl des Fussballs.
Des Öftern früher – selbst noch aktiv die Rasenspielfelder aufgelockert bis umgegraben – mehrfach gehört: «Der Schiedsrichter hat mich provoziert.» Hab dazumal schon den Kopf geschüttelt ob dieser Aussage. Ob sie da und dort noch immer «in Gebrauch» sind? So in der Replik bleibt dieses Rätsel ungelöst: Wie kann ein Spieler mit solchen Gedanken aufs Feld gehen? Dass direkte Gegenspieler so ab und zu ausloten, wie weit sie mit verbalen Sticheleien bis konkreten Beleidigungen gehen können – soll vorkommen. Aber Schiedsrichter? Wie ego-zentriert muss ein Spieler sein, um sich so «verfolgt» zu fühlen? Hat ein Ref nichts anderes zu tun, als sich auf einen der 22 Akteure zu fixieren und diesem das Fussball-Leben so schwer wie möglich zu machen? Und dies von Anpfiff weg?
Wie dem auch immer sei: Wer in wiederholtem Mass auffallend wirkt oder ist, erhält vielfach dieses Ausserhalb-des-Feldes-Attribut zugesprochen: «Aber susch isch dää ganz normal». Immerhin! Noch scheint weder Hopfen noch Malz verloren …