News

31.01.2024

Nachwuchsförderung Footeco Zürich (Saison 2024/2025)

ERINNERUNG: Spieler-Meldung Jahrgang 2013

Seit über 10 Jahren wird Footeco SFV beim FVRZ umgesetzt. Für die Umsetzung der SFV-Footeco-Nachwuchsförderung ist es wichtig, dass die potenziellen Talente der Breitenfussball-Vereine gemeldet werden.

Meldungen der Vereine von Spielern des Jahrgangs 2013 müssen bis spätestens am 25. Februar 2024 erfolgen. Eingegangene Meldungen der Vereine werden vom FVRZ aufbereitet und an die Verantwortlichen der Spitzenfussballvereine übermittelt. Alle gemeldeten Spieler werden durch die Vereine FC Zürich, Grasshopper Club, FC Winterthur, FC Schaffhausen und FC Rapperswil-Jona im Frühjahr 2024 (März bis anfangs Mai) gesichtet. Die Aufgebote für die jeweiligen Sichtungen bekommen die Kinder/Eltern und Stammvereine direkt vom FVRZ. Bis spätestens Mitte Mai 2024 erhalten die Kinder/Eltern und Stammvereine die Information, ob ihr Kind respektive ihr/ihre Spieler/Spielerin aufgenommen wurde. Ein aufgenommenes Kind wird dem geografisch nächsten FE-12-Team zugeordnet.

Für detailliertere Informationen ist auf der FVRZ-Homepage unter der Rubrik „Auswahlen / Footeco – Footeco“ ein Factsheet aufgeschaltet, welches auch für Gespräche mit den Eltern sowie den Kindern genutzt werden soll.

Regelung für Mädchen:
Auch die talentierten Mädchen sind in der Nachwuchsförderung Footeco integriert. Die Mädchen dürfen dabei ein Jahr älter sein. Die Meldung für die Mädchen (Jahrgang 2012/2013) läuft nicht über das Footeco-Anmeldeformular sondern direkt über die Meldung Regionalauswahl FE-13 Mädchen. Diese Unterlagen wurden den Vereinen am Mitte September 2023 zugestellt. Wenn Vereine nun talentierte Mädchen für Footeco haben, die nicht für die Mädchen-Regionalauswahl gemeldet wurden, können diese natürlich auch gemeldet werden.

Offizielle Mitteilungen (12.06.2024)

FVRZSFV

Neue Adresse FVRZ:
Fussballverband Region Zürich
WIN4 Kubus
Grüzefeldstrasse 34
8400 Winterthur

Frauen-/Mädchenfussball


Unterstützung Frauen-/Mädchenfussball:
Hilfsmittel / Ideen
 

Kommentar (31.05.2024)

Wieder mal «das erste Foul»

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
[email protected]  

Schon so oft gehört und nie verstanden. Es läuft die geschätzte 14. Minute in einem Spiel, das bislang mehr Kampf als Künstlerisches offeriert. Die Spieler haben noch «Pfuus» und gehen die Fussballsache entsprechend engagiert an. Klar: Es geht ja um Punkte und nicht um Schaulaufen mit scharfäugigen Punktrichtern.

Dann eben jene Szene: Der Mittelfeldspieler muss sich an der Seitenlinie mit einem Foul behelfen. Das heisst: er müsste nicht. Er stand situativ falsch (soll im Fussball ab und zu bis des Öftern vorkommen …) und musste kompensieren. Der Regelverstoss war für eine rote Karte zu hart und für «Laufenlassen» zu weich. Ergo zückt der Unparteiische gelb.

Und jetzt: "Schiedsrichter, das gaat doch nüd. Es isch miis erschti Foul." Wie, das geht nicht? Das geht sehr wohl! Unausgesprochen blieb im einseitigen Dialog die Frage, ob der Reklamierer nur dieses Spiel meinte oder gar – eher unwahrscheinlich – in seiner ganzen Karriere zum ersten Mal gegen die verbrieften Regeln verstiess. Heisst dies in der logischen Denkweise eventuell auch, dass der Ref in der Nachspielzeit keinen Elfmeter mehr pfeifen darf?  

Dem Fluss der verbalen Intervention folgend, muss demnach der Schiedsrichter nicht nur topfit sein, die Regeln beherrschen und möglichst immer richtig entscheiden. Man hat bitteschön auch noch – wohl in einer speziellen Kammer des Kleinhirns – 22 Einzelstatistiken über individuelle Regelvergehen der farbig gekleideten Zweibeiner zu führen. Die zahlenmässig aufgestockten Auswechseloptionen machte die Aufgabe durchaus noch zusätzlich erschwerend.

Abgesehen davon ist ein gelbwürdiges Foul als solches zu ahnden – egal, in welcher Minute, egal, wie viele Male man davor schon «zugelangt» hat. Als auch der Trainer noch das berühmte «echli Fingerspitzegfühl» bei dessen Vorübergehen in des Refs Ohr säuselt, ist mein Gedankenreflex wieder mal derselbe. Pfeift doch selbst mal auch nur ein Juniorenspiel und erfüllt in diesem all das, was ihr stets zu bemängeln und zu motzen habt. Oder bringt euren Spielern schlicht mehr Fussspitzengefühl bei.

Der Grat zwischen Emotionen und einem so gut wie immer ego-zentriertem Gerechtigkeitsgefühl ist zuweilen so schmal wie ein Einzelfaden in einem Spinnennetz.