Fussballverband Region Zürich

Corona-Virus: Informationen und Empfehlungen

(07.30 Uhr): Eigenverantwortung wahrnehmen - neue Flyer (BAG und Kanton Zürich) zum Downloaden

(07.30 Uhr): Aufgrund den aktuellsten Weisungen können Spiele im FVRZ bis auf weiteres durchgeführt werden. Dies gilt für Spiele im Freien wie auch in der Halle.

Der FVRZ appelliert im Sinne der Gesundheitsdirektionen an die Eigenverantwortung und weist auf diverse folgende Empfehlungen hin, z.B.:

  • Aufhängen des BAG-Flyers oder Flyers Kanton Zürich (z.B. in Garderoben, im Club-Restaurant) und beachten der vorbeugenden Massnahmen (z.B. gründliches Hände waschen, Hände schütteln vermeiden und somit kein ShakeHands anlässlich von Spielen)
  • personalisierte Trinkflaschen
  • bei Krankheit weder an Spielen, Trainings oder sonstigen Anlässen teilnehmen
  • wenn möglich Desinfektionsmittel in Garderoben, WC und Club-Restaurant bereitstellen

Der FVRZ beruft sich aktuell auf die kantonalen Weisungen, dass Veranstaltungen durchgeführt werden können, wenn weniger als 1'000 Personen teilnehmen. Diese Information gilt so lange, bis keine andere Weisung des BAG, der kantonalen Gesundheitsbehörde oder des SFV respektive der AL erfolgt.

Wenn ein Verein unsicher ist, eine Veranstaltung durchzuführen (z.B. Turnier, GV), empfehlen wir, mit der zuständigen Gesundheitsdirektion Kontakt aufzunehmen (Kanton Zürich: 0800 044 117 / Kanton Schaffhausen: 052 632 74 67 / Kanton Schwyz: 041 819 16 05).

Der FVRZ beobachtet die Entwicklung aufmerksam und wird gegebenenfalls neue Entscheide oder Massnahmen umgehend kommunizieren. Da dies auch kurzfristig sein kann, empfehlen wir allen Vereinen, sich weiterhin auf unserer Homepage zu informieren bzw. unsere Vereinsmails regelmässig abzurufen. Der FVRZ hat sich den Weisungen der Gesundheitsdirektion und der Dachorganisation zu stellen und bittet um Verständnis, dass die Kommunikation neuer Weisungen teilweise sehr kurzfristig erfolgen kann.

Wir appellieren an alle Aktiven, Funktionäre und Zuschauer, laufend den Empfehlungen der Gesundheitsdirektionen Folge zu leisten:
Bundesamtes für Gesundheit
Kanton Zürich
Kanton Schaffhausen
Kanton Schwyz (spezielle Weisungen Kanton Schwyz - Meldeverfahren: aktualisiert am 5.3.2020)


Medienmitteilung Kanton Zürich (5.3.2020)


 

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Gesucht sind junge Routiniers

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
bfoxli@bluewin.ch
  

So manchmal im Tag-für-Tag-Alltag werden Sätze gesagt, von denen man weiss, was gemeint ist. Wenn man genauer hinhört, tun sich plötzlich Fragen auf. Jüngstes Beispiel, im Radio gehört: «Beim Einbau eigener Nachwuchsleute in die erste Mannschaft geben wir denen das Vertrauen, dass sie auch Fehler machen dürfen.» Tönt gut, gell? Ist ja aber sowas von hochempfindlicher Behutsamkeit. Das Pflänzchen darf im eigenen Gewächshaus wachsen. Ganz natürlich, ohne Pestizid-Zugaben.
Es sei nicht erwähnt, wers gesagt hat. Dieser Spruch wird weltweit gebraucht und ist auch im Breitenfussball gang und gäbe. Aber wenn ich diese 19 Worte in dieser Reihenfolge lese, ist der Satz nicht fertig. Es fehlt eine Angabe, wann denn diese Geduld ein Ende hat. Ab wann fertig ist mit Auge zudrücken. Ab wann sich das Pflänzchen zum fehlerlosen Teamgesellschaftlichen integriert haben muss.

Sogar jetzt ist noch immer ersichtlich, was gemeint ist. Der Verständnis-Bruch kommt dennoch, mit dem zweiten Teil des Satzes nach dem Komma: «(…), dass sie Fehler machen dürfen». Heisst dies, wortwörtlich weiter gesponnen: Wer im Fehlersport Fussball auf Stufe erster Mannschaft noch immer Fehler macht, hat dort nichts zu suchen? Ja aber: weshalb fallen Tore? Wegen (Defensiv-)Fehlern. In der Replik beginnt das Fehlverhalten bereits weit vorn im Angriff und zieht sich nach und nach rückwärts, bis der Ball im Netz liegt. Oder: Haben Fehler von gestandenen Profis oder routinierten Vereinstreuen einen andern, «höheren» Stellenwert als von Nachwuchsleuten Begangene?

Ob in der Champions League oder in der fünften Liga: Fehler im Fussballsport sind immer dieselben. Der Unterschied liegt einzig in Rhythmus und Intensität des Spiels beziehungsweise der Akteure. Fussball-Fehler haben höchstens bedingt mit Altersjahren zu tun. Auf alle Fälle sind und bleiben dies die Besten: Dynamische, erfolgshungrige, unverbrauchte Junge mit der Routine eines 35-Jährigen. Wer sucht, der findet (nicht) …