Fussballverband Region Zürich

Projekt «Entwicklung Frauen-/Juniorinnenfussball FVRZ»

Erfolgreicher dritter Workshop zur Stärkung und Förderung von Frauen-Funktionärinnen in der Fussballorganisation und Vereinsführung.

In Zusammenarbeit mit dem Zürcher Kantonalverband für Sport (ZKS) fand am Samstag, 2. Oktober 2021, in den Räumlichkeiten des ZKS bereits der 3. Workshop für Funktionärinnen statt. Mit dem Projekt «Förderung Frauenfussball des FVRZ» sollen Funktionärinnen, welche sich für den Fussball engagieren, unterstützt und gestärkt werden.

Die vierzehn motivierten Teilnehmerinnen mit unterschiedlichen Funktionen und Aufgaben aus verschiedenen Vereinen starteten den Workshop mit einer kurzen Vorstellungsrunde und einem ersten Austausch, was denn die Erwartungen an den Vormittag sind.

Gleich zu Beginn konfrontierte der Referent, Arno Ehret, die Teilnehmerinnen mit zentralen Frage- und Problemstellungen betreffend Teamführung und Coaching:

  1. Führung im Ehrenamtsbereich
  2. der Weg zum erfolgreichen Team
  3. schwierige Situationen

Gestartet wurde mit den Grundfragen der Teamarbeiten: Wie sieht der Auftrag aus, wie ist die Struktur und wie will/soll man miteinander umgehen? Bis zum Ende des Vormittages wurden Antworten auf die Fragestellungen ausgearbeitet.

Neben den vielen wichtigen Informationen rund um eine erfolgreiche Teamführung waren die konstruktiven Gruppenarbeiten, der Erfahrungsaustausch sowie die angeregten Diskussionen ein wichtiger Baustein des sehr spannenden und informativen Workshops.

Herzlichen Dank an alle Teilnehmerinnen und den Referenten (Arno Ehret) für den erfolgreichen Workshop. Schon heute freut sich der FVRZ auf den nächsten Workshop im Sinne der Förderung des Frauen-/Juniorinnenfussballs im FVRZ!

Impressionen

zurück

Wortwörtlich «schillernde» Worte

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
bfoxli@bluewin.ch  

Johann Christoph Friedrich Schiller, ab 1802 von Schiller (* 10. November 1759 in Marbach am Neckar; † 9. Mai 1805 in Weimar), war Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker. Er gilt als einer der bedeutendsten deutschen Dramatiker, Lyriker und Essayisten. Von ihm stammt das berühmte, im Lauf der Jahre jedoch offenbar an Bedeutung verlorene Sprichwort «Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.»

Na ja denn. Der Beobachtung Schillers und der daraus folgenden Logik müssen wohl zwei Basiselemente zu Grunde gelegen haben: a) die eigene Erfahrung und b) die Beobachtung anderer. Auf die heutige Zeit übertragen: Wo lässt sich im Sport – allgemein als weltumspannendes Forum für Spiele mit und gegen andere bekannt – die tiefliegende Essenz seiner Feststellung (noch) ausmachen? Ohne Schiller gefragt zu haben, lässt sich dies vermuten: Kinder bis zum Alter von ?? Jahren müssen die Basis sein. Dort, wo nicht ein (möglichst positives) Ergebnis die intellektuelle Vorgabe macht, blühen andere Kriterien auf: Freude an der Bewegung, Entfaltung, Kreativität – und je nachdem, wird über eigene Fehler gar gelacht. Alles ist ein einzig grosses Erlebnis.

Schön träumerisch erfasst? Voll an der «Realität» vorbei? Auch wenn eben diesem Kindsein längst entwachsen, ist in Geist und Körper dennoch alles gespeichert. Wer das Glück hat, so tief abtauchen zu können, wird im Vergleich zwischen dem Einst und Heute massive Veränderungen feststellen. Was ist geblieben von damals? Was wurde nach und nach ausgeschaltet? Wer hat noch innige Freude darüber, heute ganz einfach ein Fussballspiel absolvieren zu können – mit allem, was sich daraus ergeben wird? Wer kann einfach zufrieden nach Hause gehen – egal, ob gewonnen, verloren oder punktegeteilt?

Der Fehlersport Fussball wird Fehlersport bleiben, ob man in nun «voll aus dem Herzen» spielt oder aber grundanalytisch angeht und möglichst auch so umsetzt. Verschoben haben sich – so schwarz-weiss betrachtet – einzig, dass aus einem «gewinnen dürfen» viel zu viel ein «gewinnen müssen» geworden ist. Die Vorgabe ist, um den Punktgewinns wegen zu spielen. Eine andere wäre, aus einem gelungenen Spiel mit Punkten belohnt zu werden. Das tönt nach «Hans was Heiri» – aber dies und jenes liegen im Vergleich mehr als 9.15 Meter auseinander.