Fussballverband Region Zürich

Clubmanagement SFV (Teil 12): Sponsoring

Der Schweizerische Fussballverband (SFV) lancierte im Februar 2020 das Webportal „Clubmanagement“. Das neue Portal auf football.ch bietet den Vereinen praxisnahe Unterstützung.

Wozu dient ein Sponsoringkonzept?

Mit dem Konzept soll einerseits intern Klarheit über das Thema geschaffen werden. Anderseits kann es dazu benützt werden, einem Sponsor zu zeigen, mit wem und zu welchen Bedingungen er sich auf eine Partnerschaft einlassen wird. Nicht nur sportliche Resultate überzeugen die Sponsoren. Hilfreich ist auch eine gute Cluborganisation, die sich unter anderem in der Arbeit ehrenamtlicher Funktionäre oder in der gezielten Jugend- bzw. Nachwuchsförderung äussert. Gestalten Sie das Konzept zuhanden des Sponsors attraktiv und überzeugend.

Mehr zum Sponsoringkonzept erfährt man hier auf football.ch.

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Wortwörtlich «schillernde» Worte

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
bfoxli@bluewin.ch  

Johann Christoph Friedrich Schiller, ab 1802 von Schiller (* 10. November 1759 in Marbach am Neckar; † 9. Mai 1805 in Weimar), war Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker. Er gilt als einer der bedeutendsten deutschen Dramatiker, Lyriker und Essayisten. Von ihm stammt das berühmte, im Lauf der Jahre jedoch offenbar an Bedeutung verlorene Sprichwort «Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.»

Na ja denn. Der Beobachtung Schillers und der daraus folgenden Logik müssen wohl zwei Basiselemente zu Grunde gelegen haben: a) die eigene Erfahrung und b) die Beobachtung anderer. Auf die heutige Zeit übertragen: Wo lässt sich im Sport – allgemein als weltumspannendes Forum für Spiele mit und gegen andere bekannt – die tiefliegende Essenz seiner Feststellung (noch) ausmachen? Ohne Schiller gefragt zu haben, lässt sich dies vermuten: Kinder bis zum Alter von ?? Jahren müssen die Basis sein. Dort, wo nicht ein (möglichst positives) Ergebnis die intellektuelle Vorgabe macht, blühen andere Kriterien auf: Freude an der Bewegung, Entfaltung, Kreativität – und je nachdem, wird über eigene Fehler gar gelacht. Alles ist ein einzig grosses Erlebnis.

Schön träumerisch erfasst? Voll an der «Realität» vorbei? Auch wenn eben diesem Kindsein längst entwachsen, ist in Geist und Körper dennoch alles gespeichert. Wer das Glück hat, so tief abtauchen zu können, wird im Vergleich zwischen dem Einst und Heute massive Veränderungen feststellen. Was ist geblieben von damals? Was wurde nach und nach ausgeschaltet? Wer hat noch innige Freude darüber, heute ganz einfach ein Fussballspiel absolvieren zu können – mit allem, was sich daraus ergeben wird? Wer kann einfach zufrieden nach Hause gehen – egal, ob gewonnen, verloren oder punktegeteilt?

Der Fehlersport Fussball wird Fehlersport bleiben, ob man in nun «voll aus dem Herzen» spielt oder aber grundanalytisch angeht und möglichst auch so umsetzt. Verschoben haben sich – so schwarz-weiss betrachtet – einzig, dass aus einem «gewinnen dürfen» viel zu viel ein «gewinnen müssen» geworden ist. Die Vorgabe ist, um den Punktgewinns wegen zu spielen. Eine andere wäre, aus einem gelungenen Spiel mit Punkten belohnt zu werden. Das tönt nach «Hans was Heiri» – aber dies und jenes liegen im Vergleich mehr als 9.15 Meter auseinander.