Fussballverband Region Zürich

Cupfinal-Spiele FVRZ 2022

Am Donnerstag, 23. Juni 2022 finden in Kloten (Sportanlage Stighag) die Finalspiele der Junioren A-D statt und an den zwei Folgetagen diejenigen der Senioren sowie Juniorinnen, Aktive Frauen und Herren.

 

Spielplan:
 
23. Juni 2022 / Donnerstag:
18.30 Uhr (Platz 1) Junioren C
FC Töss - FC Seefeld ZH
18.45 Uhr (Platz 3) Junioren D
FC Seuzach - FR Soccer
19.45 Uhr (Platz 2) Junioren B
FC Dietikon - FC Herrliberg
20.30 Uhr (Platz 1) Junioren A
FC Glattbrugg - FC Küsnacht
   
24. Juni 2022 / Freitag:
18.45 Uhr (Platz 2) Senioren 50+/11er
BC Albisrieden - FC Altstetten
19.00 Uhr (Platz 3) Senioren 50+/7er
FC Wettswil-Bonstetten - FC Oetwil am See
20.00 Uhr (Platz 1) Senioren 30+
FC Wald - FC Red Star ZH
20.30 Uhr (Platz 2) Senioren 40+
SV Rümlang - FC Srbija ZH
 
25. Juni 2022 / Samstag:
10.00 Uhr (Platz 3) Juniorinnen D
BC Albisrieden - Zürich City SC
10.30 Uhr (Platz 2) Juniorinnen C
BC Albisrieden/Zürich City SC - FFC Südost Zürich
13.00 Uhr (Platz 1) Juniorinnen B
FC Horgen - FC Stäfa
15.30 Uhr (Platz 1) Aktive Frauen
FC Wädenswil - Team Furttal Zürich
18.00 Uhr (Platz 1) Aktive Herren
FC Wiedikon ZH - FC Wiesendangen

 


Der Fussballverband Region Zürich (FVRZ) freut sich schon heute auf spannende und faire Cupfinal-Spiele. Aufgrund der Erfahrungen anlässlich der letzten Cupfinals werden über alle Tage mehr als 2'500 Zuschauer erwartet. Der organisierende Verein (FC Kloten) und der FVRZ sorgen dafür, dass Zuschauer und Teams bestens verköstigt werden.

Auch im Namen der Cupfinalisten freuen wir uns schon heute auf möglichst viele Zuschauer. Der Eintritt zu allen Spielen ist gratis!


 

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Die fast vergessene Intuition

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
bfoxli@bluewin.ch  

Also einfach mal angenommen: Ich wäre viel, viel, viel jünger und würde der Gilde der gesuchten Profifussballer angehören. Meine Referenzen wären: physisch stark, technisch hervorragend, Koryphäe im Kopfball, überall einsetzbar und mit weit überdurchschnittlicher Spielintelligenz ausgestattet. Einfach so ähnlich wie Luca Modric oder Andrés Iniesta. Dass ich all diese Vorzüge einst in der dritten und vierten Liga nicht wie erwähnt ausspielen konnte, muss ehrlicherweise beigefügt sein.

Aber zurück zur Annahme: Es käme ein Angebot von Atlético Madrid. Wär ja möglich. Dann müsste ich mich hinsetzen und überlegen, ob die Rojiblancos eine Adresse wären. Tönte interessant. Dann aber das Aber: Brauch ich das – den Diego Simeone draussen an der Linie? Diesen Zappelphilipp-Zampano, immer zwischen Kult, Unterhaltung und einfach nur nervend? Keine (Vor-)Urteile: Mag ja sein, dass der 52-jährige Argentinier privat ein mehr als angenehmer Zeitgenosse ist und von dem ich fussballerisch noch einiges hinzu lernen könnte.

Aber jeder macht sein Image selbst. Wenns mich schon ab und zu auf regionalen Fussballplätzen stört, dass Trainer – subjektiv wahrgenommen – viel zu viel aufs Feld rufen, fast unaufhörlich auf Fehler hinweisen, Spieler von da nach dort beordern – nein danke. Niemand hat etwas gegen punktuellen Fokus, der auch verbal kund getan werden soll. Aber zu oft werden Engagement und Temperament so ausgelebt, dass Verantwortliche teilweise fast wie süchtig erscheinen.

«Geh nach dahin, lauf nach dorthin, mach dies, mach jenes, weshalb so und nicht richtig». Richtig? Ach Trainer – sei einfach still. Fussball ist und bleibt ein Fehlersport, und kein Spieler hat je jemals etwas absichtlich «falsch» gemacht. Und dein Hinweis, dass das im Training doch alles geübt wurde und jetzt dennoch nicht klappt – na und? ICH spiele und nicht du. Von draussen ist alles Theorie. Und dein Tipp, dass man doch in dieser Szene hätte SO stehen müssen und nicht anders – die Szene ist längst vorbei. Und wenn ich nächstes Mal so stehe, wie du forderst, kommt situationsbedingt eventuell genau das Falsche heraus.

Trainer: Schau zu, was gespielt wird. Du kriegst in jedem Match Anschauungsunterricht, woran im nächsten Training gearbeitet werden müsste. Und eines noch: lass uns mehr spielen. Ja, einfach spielen. Die individuelle Intuition ist und bleibt das A und O. Fast schon tragisch, dass in so gut wie keinem Lehrgang, in so gut wie keinem Lehrbuch auf diese Komponente eingegangen wird. Und so ist und bleibt die Eigenerfahrung der unangefochten beste Lehrmeister.