Ausbildungsmöglichkeit - «18plus coach»

Das Sportamt des Kantons Zürich lanciert in Zusammenarbeit mit dem FVRZ und dem SFV ein neues Ausbildungsprojekt im Kinderfussball.

Insbesondere Eltern, die im Kinderfussball helfen, jedoch nicht oder noch nicht an der J+S-Ausbildung interessiert sind, werden mit «18plus coach» angesprochen. An nur einem Abend, wird anhand von Demo-Kinderteams das wichtigste praktische Trainerwissen vermittelt. Im Vorfeld des praktischen Kurses eignen sich die Teilnehmenden im eigenen Tempo das theoretische Hintergrundwissen für die Trainingsgestaltung in digitalen Lerneinheiten an.

«18plus coach» - erster Kurs am Mittwoch 6. September 2023, 18.00 – 21.00 Uhr, Regensdorf

Mehr Infos und Anmeldung auf www.zh.ch/18pluscoach

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Offizielle Mitteilungen (17.04.2024)

FVRZSFV

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Unterstützung Frauen-/Mädchenfussball:
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Kommentar (05.04.2024)

Zu weit vorn (?)

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
[email protected]  

Den muss er doch halten. Der steht ja viel zu weit vorn. Den hätte meine Grossmutter gepackt. Wenn Torhüter so ab und zu ihren so genannten Briefkastentreffer kassieren, ist die Meinung schnell gemacht, der Schuldige fix gefunden. (Gewollt?) übersehen wird in der Bestandesaufnahme, dass jener, der aus 35 Metern traf, dasselbe 50 Mal wiederholen könnte und dabei nicht mehr reüssieren würde. Diesem Momentum sagt man Sonntagsschuss, auch wenn das Spiel am Samstag oder wochentags ausgetragen wird.

Die Summe dieses Aussergewöhnlichen besteht – vom Feldspieler her gesehen – aus Glück und Können, wobei der prozentuale Mehranteil weit eher auf die Seite Fortunas kippt. Dass der Ball genau durch die wenigen Zentimeter zwischen Goaliehänden und Latte schlüpft, ist aussergewöhnlich. Und fällt genau deswegen – weil so selten – entsprechend auf. Wie manchmal ein Torhüter das Leder fängt, weil er steht, wo er steht – das ist keine Bemerkung wert, weil «normal».

Jä nu so dänn. Weshalb jener, der da so überraschend abzog, weder mann- noch raumgedeckt und so am Torschuss gehindert wurde, entfällt bei der oberflächlichen Beurteilung. Auch wenns nur Theorie ist, sei sie dennoch geschrieben: Torhüter sind und bleiben Notnägel für all die Fehler, die im Defensivverhalten der Feldspieler geschehen. Torhüter sind die Hydranten des Fussballs: wenns brennt, muss Wasser her. Bewegten sich die Feldspieler richtig und nähmen ihre Aufgabe so konzentriert wahr, wie sie es sollten, geschähen auch ohne Torhüter keine Minustreffer.

So ist das Los dieses Einzelspielers im Mannschaftssport. Er darf ausbaden, ausbügeln – und ist dann, wenns per «Bogenlampe» dennoch rauscht im Netz, auch grad noch der kritisierte Lappi …