Nachhaltige Fussballplätze – die Schweiz rüstet um

Gemeinsam mit dem Bundesamt für Energie (BFE) und dem Fachverband der Beleuchtungsindustrie (FVB) lanciert der SFV das nachhaltige Förderprogramm LEDforFOOT

Medienmitteilung des Schweizerischen Fussballverbands vom 22. Januar 2024

Schweizer Gemeinden und Sportvereine erhalten Fördergelder, falls sie ihre Fussballplätze auf energiesparende LED-Beleuchtungen umrüsten.

Aufgrund der hohen Auslastung der Trainingsplätze in der Schweiz sind Fussballer*innen auf eine Beleuchtung der Rasenplätze angewiesen. Die über 2’000 Wettspielfelder sind meist noch mit konventionellen Flutlichtern ausgerüstet. Dem Schweizerischen Fussballverband (SFV) ist die Nachhaltigkeit wichtig. Deshalb will er nun in den nächsten fünf Jahren möglichst viele Beleuchtungsanlagen auf LED umrüsten. Damit wird der Stromverbrauch im Vergleich zu konventionellen Beleuchtungs-
systemen bis zu 70% gesenkt.

Der SFV hat sich zum Ziel gesetzt, in den nächsten drei Jahren rund 500 Fussballplätze umzurüsten. Mit dem Förderprogramm LEDforFOOT werden die Vereine und die dazu gehörigen Gemeinden finanziell unterstützt. LEDfor FOOT bezahlt 350 CHF pro ersetzte Leuchte. Der Antrag zur Förderung erfolgt online über die Plattform www.lightbank.ch.

Weitere Informationen zur Nachhaltigkeit finden Sie auf der Seite LEDforFOOT sowie Bildmaterial unter diesem Link hier.

 

 

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Offizielle Mitteilungen (21.02.2024)

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Kommentar (23.02.2024)

«… aber susch ganz normal»

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
[email protected]  

Früher ist längst passé. Dennoch scheint mir, dass es vor einigen Jahren und Jahrzehnten auf den Amateurfeldern mehr an diskutablen Teamsportlern gegeben hat. Solche, die in (un-)regelmässigen Abständen negativ auffielen und sich bei Zuschauern und Spielern einen zweifelhaften Rüpel-Namen zulegten. Insofern lässt sich feststellen: Individuelles Fehlverhalten hat sich – obwohl sich die Spiele in ihrer Intensität deutlich gesteigert haben – markant verringert. Dies zum Allgemeinwohl des Fussballs.
Des Öftern früher – selbst noch aktiv die Rasenspielfelder aufgelockert bis umgegraben – mehrfach gehört: «Der Schiedsrichter hat mich provoziert.» Hab dazumal schon den Kopf geschüttelt ob dieser Aussage. Ob sie da und dort noch immer «in Gebrauch» sind? So in der Replik bleibt dieses Rätsel ungelöst: Wie kann ein Spieler mit solchen Gedanken aufs Feld gehen? Dass direkte Gegenspieler so ab und zu ausloten, wie weit sie mit verbalen Sticheleien bis konkreten Beleidigungen gehen können – soll vorkommen. Aber Schiedsrichter? Wie ego-zentriert muss ein Spieler sein, um sich so «verfolgt» zu fühlen? Hat ein Ref nichts anderes zu tun, als sich auf einen der 22 Akteure zu fixieren und diesem das Fussball-Leben so schwer wie möglich zu machen? Und dies von Anpfiff weg?
Wie dem auch immer sei: Wer in wiederholtem Mass auffallend wirkt oder ist, erhält vielfach dieses Ausserhalb-des-Feldes-Attribut zugesprochen: «Aber susch isch dää ganz normal». Immerhin! Noch scheint weder Hopfen noch Malz verloren …