Fussballverband Region Zürich

Kurs „Footeco-Botschafter“

Betrifft: Ausbildner der Stufe Junioren/Juniorinnen E, D und Footeco

Seit Sommer 2012 heisst die erste Stufe der SFV-Nachwuchsförderung FOOTECO. Talentierte Mädchen und Knaben im Alter zwischen 11 und 14 Jahren werden gezielt ausgewählt und gefördert. Die ersten Jahre von FOOTECO verliefen sehr erfolgreich und haben gezeigt, dass der Weg richtig eingeschlagen ist.
Der FVRZ will die Qualität dieser Ausbildungsstufe weiter steigern. Dazu braucht es sowohl in FOOTECO als auch in den Regionalvereinen gute Ausbildner. Es hat sich gezeigt, dass für eine erfolgreiche Arbeit die enge Zusammenarbeit zwischen „Breite und Spitze“ sehr wichtig ist.

Dieser Kurs „Footeco-Botschafter“ richtet sich an interessierte Trainerinnen/Trainer, die auf der Stufe Junioren/Juniorinnen D und E im regionalen Breitenfussball tätig sind, und an Leiter Juniorinnen/Junioren.

Ein Schwerpunkt in diesem Kurs ist, wie man potenzielle Talente besser erkennen und einstufen kann. Man lernt aber auch Footeco genau kennen und erlebt, wie man die Kinder im Verein noch besser trainieren und coachen kann. Nach Absolvierung des Kurses könnte man im eigenen Verein als Footeco-Koordinator tätig sein (Meldung potenzieller Talente für Footeco, Betreuung bestehender Spieler im Footeco etc.) und ist so ein Bindeglied zwischen dem Regionalverein und Footeco.

Der Kurs dauert knapp ein Jahr von September 2018 – Mai 2019 und umfasst 6 Pflicht-Module und ein freiwilliges Modul (selbständiger Besuch eines FE12/FE13-Teams - Training oder Spiel).

  • Glaubst du, dass du für die Altersstufe "11 – 14 Jahre" ein guter Ausbildner bist?

  • Freust du dich, wenn die Kinder Fortschritte machen?

  • Bist du bereit, etwas Zeit für deine Weiterentwicklung als Ausbildner zu investieren und speziell gefördert zu werden?

Pascal Humbel (Technischer Leiter des FVRZ), Luca Fiorina (SFV-Chef Footeco ZH) und Theo Widmer (Koordinator Footeco Zürich) organisieren deshalb gemeinsam diesen speziellen, freiwilligen Kurs für Footeco-Botschafter. Falls die vorherigen drei Fragen mit „Ja“ beantwortet werden können, steht einer Anmeldung nichts mehr im Wege!

Für die Teilnahme an diesem Kurs gibt es keine Altersbeschränkung und es ist auch kein Trainerdiplom notwendig.

Weitere Details zum Kurs: Kursinformationen

Anmeldung mit Anmeldeformular: Word zum Ausfüllen

Anmeldeschluss ist der 19. August 2018!

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Die Relativitätspraxis

von Bruno Füchslin, Medienberichterstatter FVRZ,
bfoxli@bluewin.ch
  

Zur Überraschung aller ist Albert Einstein wieder auf der Erde erscheinen. Die unerklärlichen Mechanismen der Wiedergeburt haben ihn auf einen Fussballplatz spediert. Da sitzt er nun und guckt und guckt. Umgeben von schreibenden, sprechenden und filmenden Medien gibt er während der Partie keinen Laut von sich. Fordernde Anfragen verweist er auf die folgende Pressekonferenz.

An dieser wird er geradezu bestürmt. Was er auf einem Fussballplatz mache, wollen die Aussagen-Jäger von ihm wissen. Albert lehnt sich im Stuhl zurück und lässt sich viel Zeit. Er habe höchst interessante Beobachtungen gemacht, notieren die Pressefritzen auf ihre Zettel. Im Bestreben, gut zu sein, gäben sich die Menschen doch erhebliche Mühe. Das Spiel mit dem Ball entspräche etwa dem, was das Leben mit dem Menschen anstelle – insofern sähe er immer ein Doppelspiel, das man in der Fachsprache durchaus auch Doppelpass bezeichnen könne.

Unverständlich sie ihm indes – so spontan –, wie blöd da einige tun könnten. Wie angeblich wichtig das alles sei, obwohls doch nur sie allein interessiere. Es sei ihm unerklärlich, dass das Wesen Mensch offenbar nicht fertig brächte, sowohl voll konzentriert wie gleichzeitig mit grosser innerer Distanz zu handeln. Das meditative Erlebnis eines Spiels – in dessen tiefstem Sinn des Wortes – sei allemal wichtiger als dem andern einen Ball ins Netz zu kugeln.

«Menschen müssen die Praxis des Relativen lernen», lässt Albert als Schlusssatz verlauten. Dann zieht er sich zurück – und ward nie mehr gesehen. Einige Journis waren enttäuscht, dass er nicht auch noch seine berühmte Zunge rausstreckte.